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Linz: Kellnerin vergewaltigt - Fünf Monate Haft für Stammkunden, ihr wurde gekündigt

Im Dezember 2005 wollte die Kellnerin Maria N. nach ihrer Arbeitszeit noch mit einem Stammkunden ein anderes Lokal aufsuchen. Die 22-Jährige fragte den Mann, ob er sie nach Hause fahren könne, damit sie sich passende Kleidung anziehe.

Er stoppte auf einem schmalen Weg und zwang die junge Frau zum Sex. Trotz seiner Morddrohung wandte sie sich an eine Freundin und kam ihrem Rat nach, den gebürtigen Slowaken anzuzeigen.

Die Kellnerin erhielt von ihrem Chef die Kündigung, weil sie einen Stammkunden verraten habe. Das Gericht glaubte dem Angeklagten nicht, dass der Sex auf freiwilliger Basis geschah. Er wurde zu 15 Monaten Haft, davon fünf unbedingt, verurteilt.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Vergewaltigung, Monat, Linz, Kellner
Quelle: www.nachrichten.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2006 10:39 Uhr von redhairedangel
 
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dann ist der nächste prozeß: der gegen den arbeitgeber!!!
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06.07.2006 10:45 Uhr von Garviel
 
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@Bewertung: Der Titel ist eigentlich nicht nur irreführend, sondern schlicht falsch, wie im Text zur Nachricht ja auch nachzulesen ist. Im übrigen lässt die Verwendung des Begriffs "Stammkunde" statt "Stammgast" eine bestimmte Art von Lokal vermuten - und dann passt auch das Verhalten des Chefs dazu.

Im übrigen ist das Strafmaß m.M. nach eine Schweinerei, aber das ist eine andere Geschichte.
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06.07.2006 11:00 Uhr von webschreck
 
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Seltsam, seltsam! Da will die Kellnerin nach Feierabend freiwillig mit dem Gast in ein anderes Lokal gehen und wird vergewaltigt, bevor es soweit ist? Irgendwie glaube ich die Geschichte nicht, zumal der Gast doch warten konnte, bis er wirklich zum Zuge kommt. Die Voraussetzungen dafür waren schließlich gut. Denkt mal drüber nach. Wie würdest Ihr Euch in einer solchen Situation verhalten?
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06.07.2006 11:14 Uhr von Aurinko
 
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@webschreck: Moment mal... Nur weil ich mit nem Typen was trinken gehe, ist Deiner Meinung nach die Voraussetzung geschaffen, mit ihm ins Bett zu gehen??? Was für ein Schwachsinn ist denn das bitte!!!
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06.07.2006 11:17 Uhr von vst
 
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aurinko, nicht immer: aber immer öfter
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06.07.2006 11:21 Uhr von The_Nothing
 
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@webschreck: Nun mal ehrlich, weißt du wie diese Typen denken? Ich meine, wenn du so denkst oder ich, mag das nachvollziehbar sein, aber für so einen Triebtäter bestimmt nicht. Zumal für viele ja gerade der Aspekt der Macht- und Gewaltausübung im Vordergrund steht und eben nicht nur Sex.

@News

Strafmaß viel zu milde, das ist ja ein Witz. Da ist unser StGB ja noch besser drauf (zwei Jahre Mindeststrafe).
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06.07.2006 11:27 Uhr von killozap
 
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@Garviel: Ich hab den Titel genau richtig verstanden und habe nichts auszusetzen, was ist denn da so falsch?
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06.07.2006 11:47 Uhr von teufelchen1959
 
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Durcheinander: Die Kellnerin ist nach ihrem Dienst freiwillig mit dem Stammgast mitgegangen, um noch ein anderes Lokal aufzusuchen, wollte sich vorher aber noch umziehen. Dort aber endet die Freiwilligkeit, denn sie hatte nicht die Absicht ausgesprochen, mit dem Mann Sex zu haben. Als dieser sich diesen Sex gewaltsam genommen hat, war das eindeutig eine Vergewaltigung. Selbst wenn sie ihn mit zu sich nach Hause genommen hätte und er sie in ihrem Wohnzimmer auf dem Teppich vergewaltigt hätte, ändert das nichts am Tatbestand.

Was das Strafmaß betrifft, so hat die Kellnerin die Tat begünstigt, indem sie fahrlässigerweise mit einem Fremden allein wegging. Er fühlte sich demzufolge animiert, mit der Frau auch Sex zu haben. Dennoch ist das Strafmaß zu niedrig, fünf Monate und danach noch eine Bewährungszeit von zehn Monaten sind extrem zu wenig. Fünfzehn Monate plus zehn Monate Bewährung danach hätte ich verstanden.
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06.07.2006 11:50 Uhr von denksport
 
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Strafe für das Lokal: Klingt ja nach einer Zuhälterkneipe.
Wird der Arbeitgeber nun auch bestraft?
Grässliche Situation für die Kellnerin.
Glaube auch nicht, dass die Kellnerin freiwillig mitgemacht hat oder "es" sogar "wollte".
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06.07.2006 11:57 Uhr von Silent-Pain
 
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15 Monate? Und ich dachte unser Strafmaß ist sch***.
Und ne Kündigung, weil sie den Stammkunden angezeigt hat? Hat der Typ den Laden wirklich so in Schwung gehalten? Den Chef sollte man auch bestrafen.
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06.07.2006 12:04 Uhr von picard2000
 
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er konnte warten bis er zum zuge kommt: webschreck hatt völlig recht

man fährt doch nicht in ein anderes lokal um etwas zu trinken, so etwas macht doch keiner. Man geht nur dahin um nachher die Begleitung zu beglücken.

er wollte halt nur zeit sparen

/ironieOff
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06.07.2006 12:30 Uhr von Bibip
 
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klar denken die meisten dass anschließend ein Quickie fällig ist.
Ganz normal solche Gedanken und wünsche.
Nur das mit der Gewalt ist halt falsch.
Und das Strafmaß natürlich auch.
Der Wirt hat zudem einen Riss in der Schüssel.
Hätte er sie entlassen, weil sie nach der Arbeit mit einem Kunden ausging, dann würde ich sagen: akzeptabel. Denn das riecht nach Prostitution.
Doch der Grund: verpfeifen ist also Bandendenken.
Was man noch wissen sollte: ist das Lokal eine ganz normale Wirtschaft (gleich welcher Güteklasse) oder war das eines mit "Tischdamen" und evtl. sogar Separee?
Bei der letzten könnte evtl. dann der Gast Recht haben und ihr keine Gewalt angetan haben. Nur dass er sie nach dem Sex nicht bezahlt hat und sie deswegen daraus eine Vergewaltigung machte.
Grüße
Bibip
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06.07.2006 12:55 Uhr von denksport
 
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Tja, es gibt tatsächlich Leute die so doof sind und es nicht schaffen, Ihre Begleitung flachzulegen bzw. noch nicht mal drandenken...
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06.07.2006 12:57 Uhr von Artemis500
 
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Nur 15 Monate und das noch auf Bewährung?
Und der Arbeitgeber kündigt der Frau auch noch?
Und ich dachte immer, Österreich sei halbwegs zivilisiert.


Einige Leute hier sollten sich mal wieder ins Gedächtnis rufen, dass es bei Vergewaltigungen nicht um Sex geht, sondern in erster Linie um Gewalt.
Der Kerl wollte eine Frau vergewaltigen, der wollte gar nicht, dass sie freiwillig mit ihm Sex hat.
Deswegen konnte er auch nicht warten bis sie in dem anderen Lokal waren.
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06.07.2006 13:46 Uhr von JFranklin
 
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was für Zustände sind denn das: Die Kellnerin erhielt von ihrem Chef die Kündigung, weil sie einen Stammkunden verraten habe.

Da wird jemand Opfer einer Straftat und wird dann auch noch rausgeschmissen. Auf den Prozess gegen den Chef bin ich gespannt. Ob das schon reicht ihn wegen Förderung der Prostitution seiner Angestellter als Zuhälter zu verurteilen? Wichtig wird sein, ob das mit dem nicht verraten offizielle Linie in diesem Laden war. Dann zeugt es in der Tat von Bandendenken und der Laden gehört geschlossen.
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06.07.2006 14:37 Uhr von Oberscht
 
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Am Besten: Verpfeift die ihren Chef auch noch wegen Vergewaltigung :>
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06.07.2006 20:06 Uhr von webfliege
 
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Merkwürdig: Typisch Öschi!!
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06.07.2006 21:35 Uhr von Spectator.ch
 
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Zur Kündigung Zur Kündigung und deren Begründung drängt sich mir der Gedanke auf, dass der Wirt ein Landsmann des Vergewaltigers (Slovake) sein könnte. Und alles wäre klar.
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06.07.2006 23:57 Uhr von bangbuex51
 
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Wen ich in Linz leben würde, wäre es mir wichtig, den Namen des Lokales und des Wirtes zu kennen, denn weder mit dem Lokal, noch dem Wirt würde ich was zu tun haben wollen. Bei Gästen, die jetzt noch hingehen hätte ich vermutlich auch Probleme.
Hoch lebe die (negative) Mund zu Mund Propaganda.
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07.07.2006 00:04 Uhr von Basti-86-HE
 
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Höhere Strafen! Der Chef sollte gleich mal 15 Monate auf Bewährung bekommen und der andere Typ sollte gleich erstmal für 15 Jahre weggesperrt werden.
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07.07.2006 00:09 Uhr von necesite
 
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UND SOWAS WILL IN DIE EU!!!
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07.07.2006 00:30 Uhr von Engelskrieger79
 
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...den gebürtigen Slowaken...

Ja ja.... wie schön...
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07.07.2006 10:32 Uhr von Garviel
 
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@killozap: Im Titel steht "5 Monate Haft", und das ist falsch. Es sind 15 Monate, davon 5 ohne Bewährung.

Übrigens finde ich es nicht sehr nett, liebe SSN-Mods, wenn Bewertungen gelöscht werden, ohne dass man davon verständigt wird. *grumpf*

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