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Deutscher Teil des Limes ist seit Mittwoch Teil des Weltkulturerbes der UNESCO

Am Mittwoch haben die deutschen Bundesländer, durch die der Limes führt, die Urkunde erhalten, die den römischen Grenzwall offiziell zum Weltkulturerbe macht. Vor einem Jahr wurde dies schon beschlossen (ssn berichtete).

Zusammen mit dem Hadrianswall genießt nun der Limes auf deutschem Boden dieses Privileg. Es gibt aber Bestrebungen, alle Limesreste, die es in etwa 20 Staaten gibt, ins Welterbe aufzunehmen. Der Festakt fand in Aalen mit prominenten Politikern statt.

Andreas Thiel, Vorsitzender der Limeskommission, warnt vor Ausgrabungen am Limes und wendet sich gegen Rekonstruktionsversuche von Limesteilen, wie den Wachtürmen. Der Limes sollte jedoch allen Besuchern durch anliegende Museen näher gebracht werden.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Teil, Mittwoch, UNESCO, Weltkulturerbe, Limes
Quelle: www.szon.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 18:16 Uhr von Thothema
 
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Dass Andreas Thiel sich so gegen Rekonstruktionen wendet, wundert mich schon ein wenig. Das klingt nach puristischer Archäologie. Und dass man Ausgrabungen braucht, um noch mehr zu erfahren ist doch eigentlich klar. Allerdings muss man da natürlich aufpassen, dass nur da gegraben wird, wo neue Erkenntnis möglich ist. Schon wegen Geldmangel muss man sich keine Sorgen machen, dass alle Fundstellen ergraben werden.
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06.07.2006 10:01 Uhr von zenon
 
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Ich halte diese Aussage ebenfalls: für Quatsch, zumal wirklich nicht jeder an einem Weltkulturerbe buddeln darf.
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11.07.2006 22:34 Uhr von AnneK'town
 
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wie wäre es: eigentlich wenn unsere Politiker selbst mal in die Tasche greifen und etwas abgeben. Das wäre3 hier doch gut angebracht.

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