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Sachsen-Anhalt: Nach Halbfinal-Spiel Übergriffe auf italienische Gaststätten

In Quedlinburg haben etwa 25 enttäuschte Fans nach der Halbfinal-Niederlage vor einem italienischen Eiscafe randaliert. Sie warfen Tische und Stühle um, sowie mit Flaschen auf herbeigeeilte Polizisten, verletzten dabei einen Beamten an der Schulter.

In Stendal wollten ca. 40 Fans zum Restaurant "Gelateria Italia" ziehen, um ihrem Frust Luft zu machen. Der Betreiber des Restaurants hatte im Vorfeld mehrere anonyme Drohanrufe bekommen. Die Polizei konnte weitere Ausschreitungen unterbinden.

In Magdeburg kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Inhaber des "La Bodega" und drei Männern, nachdem diese die Blumenkästen vor dem Restaurant umgekippt hatten.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spiel, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Übergriff, Gaststätte
Quelle: www.e110.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 16:00 Uhr von Troll-Collect
 
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Zu Gast bei Freunden langsam scheint in Deutschland wieder Normalität einzukehren.
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05.07.2006 16:10 Uhr von P. Panzer
 
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Die FIFA WM ist nicht daran schuld! So wie es der Gaddaffi meinte, es sind die Menschen die es nicht verstehen!


Hallo!!!!???


Ja, es sind Bälle ins Deutsche Tor abgeschossen worden, aber doch keine Raketen auf unsere Frauen und Kinder!


Boah, ey wie kann man nur so blöd sein!?
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05.07.2006 16:13 Uhr von Tyfoon
 
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Zu Gast bei Freunden warum sollte diese WM auch etwas an der Einstellung der Deutschen ändern?
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05.07.2006 16:13 Uhr von Helmut der erste
 
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Fans: Solche Typen sind keine Fans. Ein Fan will seiner Mannschaft nicht schaden. Sperrt sie ein - Bei Wasser und Pizza.
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05.07.2006 16:13 Uhr von jerry fletcher
 
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tja: absolut krankes pack.. aber man sieht ja wieder aus welche ecke deutschlands dieser wind weht
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05.07.2006 16:22 Uhr von neeth2
 
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boah ey 3 mal Sachbeschädigung, 1 Verletzter Beamter...
Wenn das ALLES war, was in ganz Deutschland aufgrund der Enttäuschung der Fans passiert ist, dann sollten wir uns eigentlich freuen - ich hätte mehr erwartet. An manchen Wochenenden ist ohne WM in Deutschland sicher schon mehr zu Bruch gegangen.
Das zweite, was mich an dieser News nervt ist das Klischee vom ´rechten Osten´. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im ´zivilisierten Westen´ garnichts passiert ist...
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05.07.2006 16:33 Uhr von divadrebew
 
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neeth2: Als gebürtiger Sachsen-Anhaltiner liegt mir nichts ferner, als ein Bild vom "rechten Osten" zu zeichnen.
Es gab heute z.B. auch Berichte aus Düsseldorf und Darmstadt, über pöbelnde Fans. Bestes Beispiel ist wohl ein Aachener der einen Flachbildschirm auf einen italienischen Autokorso geworfen hat. Diese sind jedoch nicht Gegenstand der Quelle, und deswegen auch nicht in dieser News zu finden.
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05.07.2006 16:39 Uhr von Username
 
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Wie wenig kann man sich unter Kontrolle haben? Ich vermute
mal da waren wieder Drogen wie z.B. Alkohol im Spiel.
Traurig.

Immer schön auf den Argentiniern rumhacken, von wegen
nicht verlieren können, aber wenns dann bei einem selbst
soweit ist ausrasten und den Mob markieren. Juhu. Ein
schönes Land mit netten Leuten.
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05.07.2006 16:44 Uhr von toyotadoc
 
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@Tyfoon: Warum musst du alle über einen Kamm scheren???
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05.07.2006 16:54 Uhr von no_trespassing
 
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@jerry: >>absolut krankes pack.. aber man sieht ja wieder aus welche ecke deutschlands dieser wind weht

Was soll das denn heißen?
Zur Info: In Hessen wurden in Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt bereits auch erste Ausschreitungen gemeldet. Hab ich jedenfalls gerade irgendwo gelesen.

Eingeschmissene Fenster von Pizzerien, Beulen in Autos mit italienischen Fahnen getreten und ein paar Kloppereien. Also, so pauschal weht der Wind dann doch nicht.
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05.07.2006 17:06 Uhr von no_trespassing
 
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@jerry: Hab gerade nochmal nach dem Artikel geschaut:
Um halb fünf gab´s ein Update.

http://www.tagesspiegel.de/...

Quer durch Deutschland ziehen sich die Randale. In Bayern drehten einige besonders durch.
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05.07.2006 17:57 Uhr von jerry fletcher
 
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@ no_trespassing: und woher die täter stammen steht da auch? oder meinste das sind dann immer ortsansässige? ;-)
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05.07.2006 17:59 Uhr von Bibip
 
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warum kommt so etwas vorzugsweise immer in den ehemaligen DDR-Ländern vor?
Eigenartig.
Grüße
Bibip
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05.07.2006 20:01 Uhr von up123
 
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Seltsam, immer wieder fallen welche drauf rein, wenn das Bild vom "rechten Osten" gezeichnet wird.
Als gelernter DDR-Bürger kann ich nur feststellen, Rechte und Bekloppte gibt es überall. Das ist weder ein Vorrecht der Ost- noch der Westdeutschen. Außerdem denke ich, sollte man das Kategorisieren grundsätzlich langsam lassen. So neu sind die sog. Neuen Länder 16 Jahre später auch nicht.

Mal von dieser Vorrede abgesehen, ist jeder bekloppte und alkoholisierte Fußball-"FAN" gleich ein Rechter und jeder Rechte gleich ein Fußball-Fan, der was gegen Italiener hat, oder wie, oder was.
Oder so!
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05.07.2006 22:13 Uhr von Buster_
 
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Ostzone halt: No-Go-Areas!

Dumme fremdenfeindliche Menschen.
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05.07.2006 22:51 Uhr von Bibip
 
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@ Buster_: verärgere mir nicht up123!
Nein, die sind genauso Deutsche wie in den alten Bundesländern. Ich sage auch nicht Neue Bundesländer, sondern Junge Bundesländer. Das trifft auch heute noch zu.
Dass Nach 40 Jahren SED noch Probleme haben ist kein Wunder. Wir sind auch etwas von unserer inzwischen 60 Jahren Westenzeit geprägt.
Doch eines ist auffällig: es gibt in diesen Bundesländern leider mehr rechtsgerichtete, oder soll ich lieber sagen fremdenfeindliche Übergriffe als bei uns. Ohne damit sagen zu wollen: in den AB gibt es keine Probleme.
Doch statistisch gesehen stimmt die Aussage.
Die Hauptwähler der Rechtsparteien sind auch daher.
Ich weiß nicht woher dieser Trend gerade dort herkommt.
Ich bin sehr oft nach Brandenburg und nach Sachsen gekommen (leider noch nicht die Ostseeküste) und muss sagen, ich bin immer sehr gut mit allen ausgekommen... und die mit mir:-)!
Habe nur einmal Unverständnis geerntet, als ich 1991 in Dresden (Hotel) Westbutter erhielt und zur Bedienung sagte: "Warum bekomme ich nicht die gute Butter aus Sachsen?" Die Antwort war: "Aber das ist doch gute Westbutter!"
2 Jahre später hat sich die Stimmung ins kranke Gegenteil umgewandelt: alles was aus dem Westen ist wird abgelehnt.
Grüße
Bibip
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05.07.2006 23:05 Uhr von divadrebew
 
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Bibip: "Jahre später hat sich die Stimmung ins kranke Gegenteil umgewandelt: alles was aus dem Westen ist wird abgelehnt."

Wie kommst du denn auf diesen (ich nenne es jetzt mal so) Blödsinn???
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06.07.2006 11:45 Uhr von Bibip
 
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@ divadrebew: weil ich relativ viel mit Ossis zu tun habe. Seit 1989 komme ich regelmäßig dort hin.
Anfangs war alles goldglänzend was aus dem Westen kam. Alles aus dem Osten ... na, ja, sagen wir mal: nicht so gut.
Bedingt dadurch konnte man natürlich viel Werkzeuge, Fotozubehör (Meyer-Objektive) usw. günstig einkaufen.
Leider haben viele Versicherungen und Vertriebe die Gutgläubigkeit ausgenützt und recht kriminelle Tätigkeiten veranstaltet.
Ich vermute, das war einer der Gründe zum Meinungsumschwung. Dazu noch, dass sehr viele Wessis die Ossis für nicht ganz voll und erwachsenen nahmen.
Kurz: sie trauen fast keinem Wessis mehr. Habe gerade (gestern) damit zu kämpfen. Obwohl mich der Kunde seit 1990 kennt und weiß, dass er von mir noch nie beschissen wurde, will er alles noch einmal schriftlich (obwohl er es schon hat) und sagt "ich kaufe doch keine Katze im Sack". Was natürlich Blödsinn ist, denn er hat ja mein Angebot schriftlich von mir bekommen.
Auch fällt mir bei den Menschen von dort auf, dass sie sich ganz anders geben, als sie denken. Sie bauen eine Fassade vor sich auf und sind äußerst unsicher dahinter.
Offen kann keiner sein.
Ich vermute, das kommt noch aus der Zeit des real existierenden Sozialismus`. Dort musste man sich grundsätzlich verstellen um einigermaßen sicher vor der Stasi zu sein.
Da wäre noch einiges dazu zu sagen.
Doch nicht hier. Hier fehlt der Platz.
Grüße
Bibip
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06.07.2006 12:13 Uhr von up123
 
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Bibip: Zum Teil stimme ich dir zu.
Die Euphorie von 1990 hat schon lange der allgemeinen Enttäuschung Platz gemacht. Da haben Geschäftemacher, Alteigentümer & Co. ihren gehörigen Anteil dran.
Vielen ist die Umstellung (auch in punkto Job usw.) gut gelungen, ohne sich total zu verbiegen. Neu ist für viele, dass es eben einen nicht geringen Prozentsatz gibt, der auf der Strecke bleibt (egal aus welchen Gründen). Das fördert nicht gerade Optimismus und Lebensfreude, macht anfällig für dumpfe Parolen und rechtes Gelaber.
Ist doch so schön einfach, immer einen Schuldigen an meiner eigenen Misere griffbereit zu haben.

Hauptproblem in vielen Regionen ist meiner Meinung nach die absolute Perspektivlosigkeit in punkto Arbeit. Die versprochenen blühenden Landschaften haben nie existiert (wirtschaftlich gesehen). Die Abwanderung hält unvermindert an. Wer noch bleibt, hat hier einen Job, ein Häuschen und Familie oder einfach keine Chance (Alter, Ausbildung) bzw. keine Lust in den Westen zu gehen
Davon abgesehen, es gibt auch entsprechende Regionen in Westdeutschland, die aussterben. Nur sind die nicht so oft in den Medien.

Was soll aber das Gejammer, das ist der Lauf der Dinge und nur zu ändern, wenn alle Deutschen an einem Strang ziehen und sich nicht noch gegenseitig das Leben schwer machen mit Ost- und West-Gezänk.
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06.07.2006 12:19 Uhr von divadrebew
 
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Vorschlag: Vorschlag, um unsere ´Ost-West-Beziehungen´ zu verbessern:
Lasst diese dämlichen Ossi-Witze und Kommentare sein.Wegen sowas sind schon Menschen gestorben.
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06.07.2006 12:29 Uhr von vst
 
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divadrebew: >Lasst diese dämlichen Ossi-Witze und Kommentare sein.Wegen sowas sind schon Menschen gestorben.<

wegen so was sterben leute?
ist schon mal einer wegen einem ostfriesenwitz gestorben?
wegen einem witz gegen schwaben?
gegen polen?

sind die ossis so gewalttätig und doof, dass sie wegen einem witz menschen töten?
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06.07.2006 12:42 Uhr von Bibip
 
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@ up123 und @ divadrebew: up123: nein, das war keine Lüge mit den "blühenden Landschaften". Nur ist durch den Zusammenbruch der "kommunistischen Gefahr" Tür und Tor geöffnet für den Brutalkapitalismus. Bis 1990 war alles möglich. Klar, der Unternehmer stöhnte bei Gehaltsverhandlungen. Das ist auch sein gutes Recht. Das gehört zum Handel.
Doch war es kein Problem die Gehaltserhöhungen zu verkraften und trotzdem Gewinn zu erwirtschaften.
Nach 1990 war keine Gefahr für das Großkapital mehr da. Nun ließen sie die Katze aus dem Sack. Nun gehen wir schnurgerade auf das moderne Sklaventum zu.
Kurz: durch den Rauswurf von Honnie haben sich die Ossis selbst ans Knie gepinkelt. Leider. Aber welchen anderen Weg gab es denn noch?
Keinen!
@ divadrebew : wenn es keine Ossiwitze mehr geben darf, dann bitte auch keine Wessiwitze. Die sind mindestens genauso bösartig, wie die Osssiwitze.
Grüße
Bibip

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