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Bundespräsident appelliert an Bundesbürger sich ihren Patriotismus zu bewahren

Der "Bild"-Zeitung sagte Bundespräsident Horst Köhler, dass die Deutschen ihren Patriotismus trotz des Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft bewahren sollten, da wir auf einem guten Weg wären auf uns stolz zu sein.

Zudem sagte Köhler, dass er sich freue, dass türkische Jugendliche der deutschen Nationalmannschaft die Daumen drückten. Dies biete eine neue Chance auf Integration.

An die deutsche Mannschaft gab Köhler die Botschaft, dass sie in den Herzen der Bundesbürger seien und dass sie bei der nächsten EM großes erreichen könnten.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundespräsident, Patriot
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 15:01 Uhr von jerry fletcher
 
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lächerlich: "da wir auf einem guten Weg wären auf uns stolz zu sein."

ich bin schon lange auf uns stolz.. noch solzer allerdings wäre ich wenn wir irgendwann diese nestbeschmutzer und volksverbrecher die zur zeit unser land regieren an die wand gestellt haben !!
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05.07.2006 15:17 Uhr von jens3001
 
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Falsch verstanden Herr Köhler: die zigtausen Flaggen, Fahnen, Wimpel, Kitschartikel, etc. (alle in Schwarz-Rot-Gold gehalten) sind kein Zeichen von Patriotismus.

Es ist lediglich das Gleiche wie (z.B.) ein Hamburger der Bayern-München-Fan ist und deshalb deren Fanartikel kauft und verwendet.

Lediglich dem Hintergrund das ein Fussball-ereigniss im Weltumfang in Deutschland stattfindet und das Fussball seit Generationen in die Köpfe der Menschen gehämmert wurde ist es zu verdanken das es Millionen von Mitläufern gibt die wie trunken durch die Stadt laufen und "Deutschland" brüllen. Nicht das ähnliche Euphorie bereits bei anderen Sportarten gezeigt wurden die halt nicht annähernd so medienträchtig sind.

Ich bezweifle das die Nationalfarben noch lange so offen gezeigt werden. Mit Patriotismus hat das nichts zu tun. Die Menschen sind noch genauso enttäuscht von der derzeitigen Politik wie bisher und genauso genervt von den immer-währenden Vorhaltungen anderer bezüglich der Taten unserer Grosseltern.
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05.07.2006 15:24 Uhr von kelrycor
 
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Stimme zu: Habe schon von vielen gehört, dass sie die Flagge nur des Fussball willens schwenken. Aber das nichts mit Nationalstolz zu tuen hätte.

Allerdings finde ich persönlich es dann vollkommen falsch überhaupt die Flagge zu schwenken, da sie seit jeher ein Symbol für Deutschland und NICHT für den Fussball darstellt. So sollten sich die vielen Fans mal überlegen, was sie da eigentlich representieren. Aber naja - war der Ball nicht mit Luft gefüllt ;) Denn auch die Veranstalter sollten sich mal genauer überlegen, was sie damit erreichen, wenn sie Länder gegeneinander antreten lassen. Fördert für mich nicht gerade die Globalisierung oder senkt den Rassismus :(

Scharfe Kritik meinerseits.
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05.07.2006 15:25 Uhr von Tyfoon
 
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jaja immer schön von den eigentlichen Problemen in diesem Lande ablenken. Aber keine Sorge Herr Köhler, das deutsche Volk wird schon bald bemerken, dass Fußball allein keine Arbeitsplätze, keinen Patriotismus und auch keine Integration schafft, von vielen anderen großen und kleinen Problemen in diesem Lande ganz zu schweigen. Aber: - die WM läßt sich in der Tat sehr gut dazu nutzen, den Bürger von den wahren Problemen abzulenken und ihm gleichzeitig noch einige Mehrbelastungen unterzuschieben.

Deutsches Volk, wann stehst Du endlich auf und wehrst Dich gegen dieses Scheinheiligtum ???
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05.07.2006 15:36 Uhr von horror1
 
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in rom: gab es wenigstens ein halbes jahr brot und spiele ,das vergessen unsere politiker gerne.
wenn ich nur ein halbes jahr arbeiten müsste bei vollem gehalt würd ich unsere regierung toll finden ,bin halt leider kein politiker denn die haben ja schon brot und spiele .
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05.07.2006 15:37 Uhr von Enny
 
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Warum ? Köhler tut mal wieder das was er gerne tut. Quasseln.
Und wiedermal ist es dummes Zeug was er da von sich gibt.
Denn Politik und Fußball das sind 2 paar Schuhe.
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05.07.2006 15:37 Uhr von stefan84m
 
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ich war schon immer stolz auf Deutschland: und bin froh, dass man inzwischen eine Deutsche Flagge schwenken kann ohne als Rechter hingestellt zu werden.

Sicher war es zum Teil fuer mich auch Fanartikel aber zum anderen auch ein Teil von Deutschland. Ich mein ich sing bei der Nationalhymne mit wie immer und das nicht nur aus Fussballerischen Anlass. Ich hab mit den Verbrechen des 3ten Reiches nichts am Hut nicht mal mehr meine Eltern.

Ich werde meine Flagge auch weiterhin draussen haengen lassen und hoffe, dass ich nicht der einzigste sein werde.
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05.07.2006 15:42 Uhr von Lienna
 
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Tyfoon: Was machst DU dagegen?

Ich bin mir sicher, dass Köhler das schon selbst weiß, dass das Fahneschwingen und die Stimmung einzig oder zum größten Teil mit der WM/dem Fußball zusammenhängt. Aber mit seinem "Aufruf" will er eben dem entgegenwirken, dass die Deutschen nun wieder in ihr Selbstmitleid zurück fallen, statt einfach stolz diesen Fußball-Elan zu nutzen.

"Hier is doch allet Scheiße"
mein Gott, wie ich dat nich mehr hören kann.
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05.07.2006 16:03 Uhr von opppa
 
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jerry fletcher: Du hast die Leute vergessen, die vorgeben, uns zu repräsentieren.

Die Parlamentarier sind ja vom Volk gewählt; das heißt, wir haben für sie bei der Wahl unsere Stimmen a b g e g e b e n und daher ab sofort nichts mehr zu sagen.

Ich fordere, damit wir wieder auf unser Land stolz ein können,

- Mindestenst 5 Jahr Freiheitsstrafe für a l l e Politiker, die uns vor der Wahl wissentlich und vorsätzlich belogen haben.

- Volksabstimmungen für alle wichtigen Themen, besonders für Festsetzung oder Erhöhung von Politikerdiäten.

- Verbot jeder Zusammenarbeit von Lobby und Politik!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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05.07.2006 16:03 Uhr von Tyfoon
 
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@Lienna: Wenn Du es nicht hören kannst dann hör doch weg. Nebenbei gesagt fände ich wahren Patriotismus durchaus angebracht, nur wird Patriotismus in D immernoch als Rechts abgestempelt und daran wird auch diese WM nichts ändern, denn das was derzeit als Patriotismus bezeichnet wird ist und bleibt trotzdem "nur" Euphorie
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05.07.2006 16:05 Uhr von Troll-Collect
 
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wohl eher Partyotismus: aber wenn man eine WM instrumentalisieren will, um in deren Kielwasser durch Regierungsbeschlüsse die Republik umzukrempeln ...
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05.07.2006 16:22 Uhr von Lienna
 
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tyfoon: ich gebe Dir da durchaus Recht! Aber das darf man sich eben nicht bieten lassen. Menschen die Freude und Patriotismus im eigenen Land kritisieren, denen darf überhaupt kein Gehör schenken.
Man kann eben nicht alles in den braunen Topf schmeißen.
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05.07.2006 17:06 Uhr von megaakx
 
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OMG! Jetzt kann die Politik keine Erhöhungen mehr ankündigen und hoffen, das es in der WM-Euphorie untergeht.. Wie schrecklich... Nur gut das die Sache mit der Krankheitsreform gerade noch rechtzeitig durch kam
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05.07.2006 17:31 Uhr von Davor
 
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Köhler + Merkel etc- Maul halten! ich WUSSTE ES jetzt versuchen sie uns alle Grausamkeiten anzutun die diese Regierungsmafia nebst Bundesidioten nur imstande ist zu tun - und am besten begeht man solche Grausamkeiten wenn das Stimmvieh besonders leicht manipulierbar ist - und mit nichts ist man besser manipulierbar für Politiker als wenn man an "patriotische Gefühle" appelieren kann

Dann gehen die Leute sogar singend in den Tod und machen jeden Scheiß bzw. lassen über sich ergehen - wenn die Politiker es befehlen

Wie durchsichtig - Politikerschweine halt
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06.07.2006 09:29 Uhr von jens3001
 
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@stefan84m: Die Zeit in der die Deutschen sich wegen der "Verbrechen" ihrer (inzwischen meist) Grosseltern haben fertig machen lassen ist grösstenteils vorbei.

Das grössere Problem, weswegen in Deutschland kaum bis kein Patriotismus bzw. Nationalstolz gezeigt wird ist das die Menschen mit der Regierung, der Demokratie im Allgemeinen und dem Lobbyismus unzufrieden sind.
Das man als Regierender nicht jedem alles Recht machen kann ist klar.
Nur in den letzten Jahrzehnten lief alles darauf hinaus, das die Vermögensverhältnisse von unten nach oben immer weiter verschoben werden. Soll heissen: Die Reichen werden immer Reicher, die Armen immer ärmer.

Des Weiteren ist es die fehlende Zukunftsperspektive. Die meisten sehen das sie monatlich von ihrem Gehalt sehr viel Geld abgezogen bekommen für diverse Versicherungen. Und was bekommen sie dafür? Fast keine Rente, wenig bis sehr wenig Arbeitslosengeld/HartzIV und immer weniger Gesundheitsvorsorge.

Die Tatsache das die Regierung die grossen Firmen immer mehr bemuttert und diese den Brocken nehmen, schlucken und dann ins Ausland abwandern und dadurch hier in Deutschland Tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen soll hier mal gar nicht weiter ausgeführt werden.

Ebenso die aktuelle Steuererhöhung, die mal eben in dem Trubel um die WM total unterging.

Das alles sind Punkte die es einem schwer machen auf dieses Land stolz zu sein bzw. gern darin zu leben.

Die Deutschen sind Meister in Phlegmatik. Sie bewegen sich nur dann wenn es gar nicht mehr anders geht. Richtige Demonstrationen, Streiks, teils Aufstände wie in anderen Ländern (z.B. Frankreich) wird es hier nur sehr selten geben.
Allerdings gibt es als Ausgleich dazu irgendwann mal einen Knall bei dem der ganze Frust sich entlädt. Und bei der derzeitigen Unzufriedenheit (wie gesagt, wegen der WM verbessert sich nicht das Nationalgefühl) dauert das "nicht mehr lange" (diese Aussage kann sich u.U. auf 10 - 20 Jahre beziehen.. vermutlich/hoffentlich aber nicht mehr so lange).
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06.07.2006 12:05 Uhr von Cenor_de
 
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Deutschland gibt es nicht. Es ist ein Kunstprodukt. Die Länder in denen deutsche Dialekte gesprochen werden, waren Jahrhunderte lang, eigenständig. Und noch heute verteilen sie sich über mehrere Nationalstaaten. (Deutschland, Östereich, Schweiz, Frankreich, Italien, Luxembourg etc.)

Die Vereinigung dieser Länder, mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Bräuchen und Mentalitäten unter das Dach einer preussischen Militärdiktatur, führte nicht zu einer wirklichen Vereinigung.
Alles was uns das gebracht hat waren zwei verlorene Kriege und einen unregierbaren Molloch.

Sicher war der Grund dafür die militärische Bedrohung durch Napoleon. Diese halte ich für beseitigt.
Wir sollten uns nun, in aller Freundschaft, trennen.
Deutschland ist eine romantische Idee, die sich nicht verwirklichen liess.

Bismarck war kein grosser Staatsmann, sondern ein Verbrecher.Wilhelm II war kein deutscher Kaiser, sondern ein preusischer König.
Ein Gebilde wie Europa, braucht autonome und überschaubare Regionen.
Die Nationalstaaten dienten dem Krieg, der Ausbeutung und der Mobilmachung.

Bayern, Baden, Friesland, Sachsen, Franken, Württemberg und das Rheinland müssen ebenso freie autonome Regionen werden, wie das Baskenland, die Bretangie, Südtirol, Sizilien, das Elsass und Flandern.

Alle europäischen Völker sind in ihrer Entwicklung begrenzt indem ihre Reggionen Nationalstaaten zugeornet sind, die ihre Interessen nicht wahren und ihre Entwicklung beschneiden.
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06.07.2006 14:27 Uhr von jens3001
 
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@cenor: Wie so oft hast du brauchbare Ansätze in deinen Ideen aber führst sie zu sehr ins Extreme aus.

Das besonders in Deutschland schon immer Mischkulturen beheimatet haben sollte klar sein.
Wenn du diese aber wieder trennen willst dann reicht eine Trennung nach Bundesländern nicht aus.

Dann musst du z.B. Bayern das fränkische Land "wegnehmen" und statt dessen Österreich einverleiben.
Oder du musst es auf eine wesentlich kleinere Ebene runterbrechen und z.B. Franken in 3 Staaten aufteilen.
Halt. Das passt aber auch nicht.. denn Ober-, Unter und Mittelfranken haben sehr viele kleine aber feine Unterschiede.. da musst du wohl auf die Ebene von Landkreisen runter.
Nachdem diese aber im Laufe der Zeit stark verschoben wurden klappt auch das nicht so wie du es dir wohl denkst.

Sinnvoll wäre allerdings allein wegen der Überschaubarkeit zumindest auf Bundesländer-ebene abzubrechen. Auf diesem kleineren Masstab angewendet könnte eine Demokratie im ursprünglichen Sinn sogar funktionieren.

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