05.07.06 14:11 Uhr
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Ärzte der kommunalen Kliniken und Kreiskrankenhäuser setzen Streiks fort

Übermorgen werden die Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Kliniken fortgesetzt. Unterdessen streiken mehrere tausend Mediziner in sechs Bundesländern, so die Ärztegewerkschaft Marburger Bund.

Auch Krankenschwestern und Mitarbeiter der Küchen städtischer Kliniken und Kreiskrankenhäuser haben mit ersten Warnstreiks begonnen.

Bei den Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft der Ärzte einen eigenen Tarifvertrag der mehr Gehalt zusichert. Außerdem sollen die Arbeitsbedingungen verbessert werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Streik, Klinik, Kreis
Quelle: www.idowa.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 13:41 Uhr von Borgir
 
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Endlich streikt auch das Pflegepersonal mit, dessen Arbeitsbdingungen und Bezahlung ebenso schlecht sind wie die der Ärzte in den Krankenhäusern. Eine leistungsgerechte Bezahlung sollte doch auch in unserem Gesundheitssystem drin sein.
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05.07.2006 16:46 Uhr von divadrebew
 
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wo soll das noch hinführen? "Auch Krankenschwestern und Mitarbeiter der Küchen städtischer Kliniken und Kreiskrankenhäuser haben mit ersten Warnstreiks begonnen."

Diese Menschen arbeiten im Schichtbetrieb.
Soll heißen, die dürfen nach acht Stunden nachhause gehen.

Wo soll das noch hinführen?
Demnächst gehen auch noch das unterbezahlte Putzpersonal, oder die Hausmeister und Servicetechniker auf die Straße, um mehr Lohn zu fordern.

Augen auf bei der Berufswahl !
Solche Jammerlappen.
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05.07.2006 18:42 Uhr von solynieve
 
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Zuwenig Geld? Also ich hab schon vor 14 Jahren gutes Geld als Krankenschwester verdient, Arbeitszeit war sicher besser als in manchem anderen Betrieb.

Ist das denn soviel schlechter geworden? Der Lebensstil meiner in Deutschland arbeitenden Kolleginnen ist immernoch mehr als gut.
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06.07.2006 23:16 Uhr von md2003
 
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also eigentlich finde ich es von den Ärzten eine Sauerei!!!!!! DENN es wird gesagt, dass sie so viele Stunden arbeiten müssen u.s.w. so viele Extra-Schichten - das ist schon klar...... aber warum fordern dann die Ärzte nicht einfach eine Kürzung der Arbeitszeit auf einen vertretbaren Rahmen?!?!

Sie fordern lediglich mehr Geld - und das finde ich nicht gut... denn es löst ja nicht das Problem von völlig übermüdeten Ärzten, die schon etliche Megaschichten hintereinander gemacht haben.....
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07.07.2006 03:46 Uhr von divadrebew
 
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Arbeitszeit und Geld: Zitat md2003
"Sie fordern lediglich mehr Geld - und das finde ich nicht gut... denn es löst ja nicht das Problem von völlig übermüdeten Ärzten, die schon etliche Megaschichten hintereinander gemacht haben....."

Also ich lasse mich lieber von einem überbezahlten Arzt behandeln, der 30 Std am Stück arbeitet, als von einem unterbezahlten!

Nee, nur Spass.

Das Pflegepersonal von Vivantes zB bekommt seit einigen Jahren kein Urlabsgeld, sowie kein Weihnachtsgeld mehr. Stattdessen wurde vielen Pflegern noch der Lohn gekürzt, bei gleichbleibender Arbeitszeit.
Und das alles mit Absegnung unserer Super-Gewerkschaft ver.di.

"Wer.Die?" Och Nö. Nicht schon wieder.
Häufig gesehener Text in Schwesternzimmern.

Ich bin der Meinung, man sollte erstmal Lohnkürzungen bei unseren Gewerkschaftsbossen anstreben.

Angenehme Nachtruhe noch.
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07.07.2006 17:03 Uhr von Borgir
 
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@nörgler: 1. die arbeitsumstände für pflegepersonal sind ein zumutung. zu wenig qualifiziertes personal, immer mehr administrative tätigkeiten, immer längere arbeitszeiten, immer mehr überstunden die weder agefeiert werden noch ausbezahlt werden können.
2. die ärzte streiken nicht nur für mehr geld, dondern auch für bessere arbeitsbeidingungen, sprich bezahlte überstunden oder freizeitausgleich, keine 36 stunden schichten mehr (wer kann nach 36 noch guten gewissens menschen aufschneiden)
3."augen auf bei der berufswahl: SEID FROH DASS ES MENSCHEN GIBT,DIE BEREIT SIND,SICH SOZIAL DERMASSEN EINZUSCHRÄNKEN DASS SIE EUCH IM KRANKENHAUS HELFEN KÖNNEN.

ihr vergesst dabei dass es für krankenhauspersonal kein weihnachten, kein ostern, keine sonn- oder feiertage gibt. für diese, wie gesagt, heftigen einschnitte im sozialen leben sollte eine angemessene bezahlung erfolgen.
leute, die nie in diesem beruf gearbeitet haben, können sich nicht im geringsten vorstellen, wie psychisch und physisch auslaugend dieser beruf ist. und ihr könnt wie gesagt froh sein, dass es leute gibt die das machen.
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11.07.2006 09:20 Uhr von zenon
 
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@divadrebew: Du hast keine Ahnung von den Zuständen in Deutschlands Krankenhäusern...

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