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Auch Klein- und Vorschulkinder können depressiv werden

Leider werden Depressionen bei Kindern oft nicht erkannt, weil laut Christa Schaff, der Vorsitzenden des Neusser Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, "die äußeren Anzeichen eher untypisch sind."

Neben Schüchternheit und Ängstlichkeit sind die Kinder auch aggressiv. "Schaut man genau hin, bemerkt man bei depressiven Klein- und Vorschulkindern einen oft traurigen Gesichtsausdruck sowie eine insgesamt verminderte Mimik und Gestik," so Schaff.

Sobald die Kinder in die Schule gehen ist es auch wichtig sie in ihren Gefühlen ernst zu nehmen, so auch angekündigte Selbstmordpläne und Erzählungen von Traurigkeit. Durch eine Therapie und möglicher Medikation sind die Heilungschancen heute gut.


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WebReporter: FleurMia
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Klein
Quelle: portale.web.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 12:06 Uhr von FleurMia
 
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Ich frage mich, ob es früher auch schon depressive Kleinkinder gab und man die Krankheit nicht gekannt hat, oder ob das von der moderenen Lebensweise kommt...
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05.07.2006 13:29 Uhr von Krähenschwarm
 
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Kinder Kinder wollen beachtet werden und nicht mit irgendwelchen E-Spielzeug abgeschoben werden. Früher war dass anders.
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05.07.2006 14:09 Uhr von opppa
 
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FleurMia: Gab es früher ncht, aber dafür jede Menge arbeitslose Psychotherapeuten. Das ist der Fortschritt !!
Sarkasmus off!
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05.07.2006 17:32 Uhr von FleurMia
 
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@oppa: ist mir schon klar, dass Depressionen früher wahrscheinlich auch schon existiert haben und diese einfach nicht erkannt wurden... aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass die seelischen Erkrankung mit der modernen Lebensweise zunehmen... wie Krähenschwarm schon gesagt hat fehlt es immer öfter an richtiger Zuwendung und die Kinder werden einfach vor dem Computer oder dem Fernseher geparkt...
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05.07.2006 18:36 Uhr von blutherz
 
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Früher wäre: eine heutiger 9t Klässler eine normalen hauptschule ein Genie gewesen...also ich denke es hängt alles von dem Durchschnittlichen Allgemeinwissen ab.
Je mehr eine Mensch gebildet ist um so mehr kann er auch an "Geisteskrankheiten" ala Depression erkranken.
Ich hoffe nur das jeder früh immer Krankheiten erkennt sei es die des Geistes oder die der Körper.
Meistens ist es schliesslich so das je früher man eine Krankheit erkennt um so besser kann man sie heilen.
So auch bei Geistlichen Sachen.
z.B. Sucht und Suchtgefährdung, würden alle Kinder über Sucht und Ihre gefahren schon ab Kindergarten aufgeklärt werden(ja des geht laut Pädagogen) hätten wir nicht Jährlich 10000 Alkohol Tot + 2500 Drogen Tote...
Gerade Prävention sollte immer mehr gefördert werden...
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05.07.2006 18:37 Uhr von Mondelfe
 
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Warum sollte es keine depressiven Kinder geben?

Kinder sind eben Menschen... und jeder Mensch (egal ob Baby oder Greis) kann in jedem Alter eine Phase des Deprimiertseins durchmachen, ebenso wie die des Glücklichseins...
...nur das (Klein-)Kinder oft ihre Gefühle noch nicht so zum Ausdruck bringen können... da ist es dann z.B. wichtig zu schauen, was das Kind malt bzw. bei Schulkindern, was in ihren Aufsätzen steht...

Und dann sagt sie noch: "Durch eine Therapie und möglicher Medikation sind die Heilungschancen heute gut."
Ja, ja, die guten alten Medikamente... wie wär es, wenn man dafür sorgt, dass ein Kind erst gar nicht in eine deprissive Phase gerät???


Aber der Satz: "Sobald die Kinder in die Schule gehen ist es auch wichtig sie in ihren Gefühlen ernst zu nehmen" ist ja wohl der größte Unsinn, den die gute Frau verbreitet und der mich glatt aufregt!
Warum sollten erst Schulkinder ernst genommen werden? Haben 0 - 6jährige etwa kein Recht darauf Ernst genommen zu werden?
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05.07.2006 18:48 Uhr von FleurMia
 
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[email protected]: seh ich genauso... gerade bei Medikamenten ist es immer so ne Sache... wenn ich da an das ganze Retalinproblem denk...
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05.07.2006 21:27 Uhr von opppa
 
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FleurMia: Dann aber bitte auch die Terapie bei den Eltern und nicht bei der von den Psychiatern neu gefundenen Kundengruppe!
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06.07.2006 05:44 Uhr von The_free_man
 
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Hört auf Hört auf die Medikamente schlecht zu machen.

Wegen Leuten wie euch, die sonen Mist verbreiten gehts mir heute richtig schlecht.

Hätte viel früher Hilfe und richtige Medikamente gebraucht und mich nicht Jahrelang von irgendwelchen Naturheilschlampen nach dem Motto "Blos keine Schuldmedizin!" zulabern lassen sollen.
Nu ist zu spät, für meine Depressionen besteht nur noch geringe, bis garkeine Heilungschance. Hat sich zu tief eingebrannt, gerade auch in der Prägungsphase Kindheit/Jugend/Pubertät.
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06.07.2006 07:28 Uhr von opppa
 
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The_free_man: Hallo,
Um es jetzt mal deutlich zu sagen, mir geht einzig und allein darum, daß ich zu sehen glaube, daß sich die Psychologen mit den Kindern eine neue Patientengruppe schaffen wollen.
Die Pharmaindustrie sitzt dann sicher schon in den Startlöchern, um die Welt dann mit neuen Medikamenten zu "beglücken" und ihre Gewinne noch besser zu maximieren!
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06.07.2006 08:11 Uhr von haddok
 
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zuerstmal: at blutherz.. "eine heutiger 9t Klässler eine normalen hauptschule ein Genie gewesen.." das kannst du doch nicht ernst meinen? ich verweise auf die 6 teilige zdf reportage.

zu dem thema depressionen bei kindern oder jugendlichen: ich möchte hier keinesfalls diejenigen beleidigen oder in ihrem leid herunterstufen denen es wirklich dreckig geht, aber tut es euch einmal an auf http://www.bravo.de zu gehen und dort im forum in die sorgen und kummer ecke zu schauen. "mein freund hat mich nicht angerufen, ich bringe mich um!" ist da an der tagesordnung.
mir scheint es als ob es bei jugendlichen eine werteverschiebung gegeben hat, nicht der der viel leistet und stark ist ist cool, sondern der dem es am schlechtesten geht, der am meisten jammert und der ach so depressiv ist.
ich behaupte das viele fälle heutiger "depressionen" eine form von verweichlichter gesellschaft darstellen, wenn es im sozialen umfeld anerkannt wird wegen jedem scheiß gleich mitleid einzuheimsen dann machen heutige jugendliche das auch.
ich war 6 jahre lang shizophren, und ich für meinen teil habe mir das nie in dem maße eingestanden als das ich zu jemandem sagen konnte "ich bin krank", und auch habe ich eigentlich bisher noch keinen gefunden der mitten in der krankheit von alleine eine präzise selbstreflexion ablegen konnte und sogar das zugeständnis gemacht hat "ich bin depressiv, hilfe".
aber was will man machen, die medien leben ja vor das man depressiv ist wenn man einmal geweint hat, oder vieleicht doch nicht?
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06.07.2006 08:20 Uhr von webschreck
 
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Seit wann: werden Kinder denn ernst genommen. Ist mir völlig neu. Und dann auch noch zu einem so wichtigen Thema! In meiner Kinder- und Jugendzeit durften wir nicht krank sein, dann waren wir faule Schweine. Die dann allerdings Depressionen entwickelten, die keiner sehen wollte. Wir mußten nach der Schule arbeiten, raus aufs Feld, Zeitungen austragen, Kohlen schleppen, Holz hacken... Auch, wenn das Kreuz heute demoliert ist, gehört unsere Generation immer noch zu den Harten, wenn es darum geht, Krankheiten zu ertragen.
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06.07.2006 10:05 Uhr von haddok
 
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06.07.2006 10:08 Uhr von haddok
 
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sorry da fehlt die hälfte, der is besser:

http://www.nikola-hahn.com/...
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06.07.2006 14:30 Uhr von The_free_man
 
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@haddok: Ich stimm dir Teilweise zu.
Depression wird heutzutage häufig mit normaler Traurigkeit verwechselt.

Depression ist ja aber krankhafte Traurigkeit, über einen längeren Zeitraum.

Ebenso oft wird richtige Depression aber nicht erkannt, oder nicht ernst genommen. Die Ärzte bei denen ich war, haben mich erstmal überhaupt nicht für voll genommen und dachten wohl, ich wolle mich einfach nur mal so richtig mit Psychopharmaka zudröhnen. Ich hab um Hilfe gebettelt. Dann habe ich mir beide Arme und den ganzen Oberkörper aufgeschlitzt und ich wurde endlich ernst genommen.

Der Zeitpunkt wo ich zu nem richtigen Neurologen gekommen bin, der auch die passenden Medikamente verschreiben darf, war aber schon 4-5 Jahre zu spät.
In meiner Schulzeit schon hätte ich die passenden starken Medikamente gebraucht, dann hätte es ne gute Heilungschance gegeben.
Ich hab mich aber auch lange Zeit nicht getraut zum Arzt zu gehen - eben wegen solcher falschen Gerüchte, die man täglich von Film und Fernsehen und der Naturheilschlampenfraktion entgegen geschleudert bekommt. Das immer noch anhaltende falsche Image, dass man in der Psychatrie festgeschnallt, zugedröhnt und nie wieder rausgelassen wird, dass Medikamente einen kaputt machen..

Heute habe ich schwere Depressionen bin Shizophren (bin fest davon überzeug dass ich ein Fuchs bin - hab auch einen Fuchs im Kopf, der mit mir redet) und kein Medikament hilft wirklich - kann höchstens lindern.

Wegen der bravo forum Sache: Liebe wirkt bekanntlich wie Heroin (Hier bei sternshortnews suchen, ist noch irgendwo der Beitrag), also können Entzugserscheinungen, wie bei Heroinsüchtigen durchaus gefährlich werden.
Ich muss aber zustimmen, dass heute wirklich sehr zu Übertreibungen geneigt wird, um Aufmerksamkeit zu erregen.
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06.07.2006 17:59 Uhr von marshaus
 
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unsere zeit ist es der druck ist schon jetzt zu gross fuer die kinder und er wird direkt schon in der schule angewendet.
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06.07.2006 18:06 Uhr von ciaoextra
 
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Hmm: was Frau Schaff aber nicht mitteilt, ist dass es auch hormonell bedingte Depressionsformen gibt und somit körperlicher und nicht psychischer Natur sind (und dann auch nicht mit Psychotherapie behandelbar sind).

Diese Depressionsformen werden sogar noch öfters übersehen (auch bei Kindern) und teilweise erst entdeckt, wenn es viel zu spät ist - dabei reicht ein einfacher Bluttest um diese hormonell bedingte Depressionen zu diagnostizieren.
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06.07.2006 19:16 Uhr von marshaus
 
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wenn man das an einem einfachen bluttest feststellen kann, dann wird es bestimmt aus kostengruenden vermieden.
die muessen heute ja sparen und selber weiss man es nicht um den arzt darauf aufmerksam zu machen.
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06.07.2006 23:07 Uhr von md2003
 
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naja natürlich können auch die Kleinen schon an Depressionen leiden.... und es wird immer schlimmer
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10.07.2006 15:40 Uhr von nabach
 
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Früher waren die Kinder mit in das Leben der Familie integriert und nicht in anspruchslose "Sebstständigkeit" abgeschoben.
Welche Eltern nehmen sich von der eigenen knappen Zeit genug für ihre Kinder!
Ich selbst sehe in meinem Unfeld es sehr oft, das man als "komisch" angesehen wird, wenn man etwas mit einen Kindern unternimmt und diese in den Alltag integríert!

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