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Nach den gefährlichen Medikamententests - TeGenero meldet Insolvenz an

Knappe vier Monate nach den Medikamententests in London, bei denen sechs Menschen schwer erkrankten, muss die Pharmafirma TeGenero Insolvenz anmelden.
Der Medikamentenhersteller kann aufgrund der Ereignisse im März keine neuen Geldmittel aufbringen.

Auch neue klinische Tests mit dem Wirkstoff TGN1412 seien nicht durchführbar, bis die Ursachen der Nebenwirkungen feststünden. Das Medikament sollte mitunter gegen rheumatische Arthritis, Leukämie und Multiple Sklerose helfen.

Nach einem offiziellen Untersuchungsbericht der Aufsichtsbehörde MHRA konnte der Firma TeGenero selbst kein Fehler nachgewiesen werden.


WebReporter: wheelchair
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Medikament, Insolvenz
Quelle: focus.msn.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2006 09:52 Uhr von wheelchair
 
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die erforschung und tests kosten natürlich unheimlich viel geld. schade natürlich auch um die arbeitsplätze - soviele haben wir ja aktuell nicht.
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05.07.2006 10:56 Uhr von Garviel
 
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Arbeitsplätze: Gott sei Dank hängen da nicht so viele Plätze dran. Das war ja ein Start-Up, das aus der Uni Würzburg hervorgegangen ist, und wenn ich mich recht erinnere, hat gut die Hälfte der Beschäftigten ohnehin noch die Stelle an der Uni.
Ich hoffe nur, sie können aufklären, was genau da schief gelaufen ist, damit die Erkrankung der Probanden wenigstens irgend einen Sinn hat.
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05.07.2006 11:45 Uhr von cyrus2k1
 
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So wird: man nie erfahren ob das Medikament tatsächlich nützlich war oder nur ein tödliches Gift.
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05.07.2006 14:40 Uhr von Garviel
 
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@cyrus: Das siehst du zu schwarz. Sowohl die hervorgerufenen Veränderungen an den Probanden (nicht nur die Vergiftungserscheinungen, sondern auch das "nicht Angegriffene") als auch das Medikament selbst werden selbstverständlich weiter untersucht und bis ins Letzte analysiert. Der Versuch ist ja auch nicht ad hoc erfolgt, ihm sind umfangreiche Studien und auch Tierversuche vorangegangen. Nur weil jetzt diese eine Firma zu macht und sich die den Probanden verabreichte Dosis als offensichtlich falsch herausgestellt hat, wird doch nicht gleich die ganze Forschung rund um die Inhaltsstoffe und die beabsichtigte Wirkung eingestellt. Im Gegenteil: Auf eine zynische Weise ist ja gerade die heftige Wirkung des "Medikaments" eine Einladung, daran weiter zu forschen, eben gerade weil es nachweisbare Folgen hat. Für Wissenschaftler ist das viel besser, als wenn es nur kurz "puff" macht und fertisch.

Wie heißt es so schön"Die Dosis macht, dass es kein Gift sey" - Medikamente SIND grundsätzlich Gifte, es ist lediglich eine Frage der Dosierung, was davon "vergiftet" wird...
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05.07.2006 20:40 Uhr von cyrus2k1
 
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@ Garviel: Ich weiß schon wer es weiterentwickeln wird... Die "Umbrella-Corporation" ;-)
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05.07.2006 23:08 Uhr von md2003
 
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tja da hätte TeGenero im Vorfeld etwas sorgfältiger arbeiten müssen - dann wäre es erst gar nicht so weit gekommen:-(
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06.07.2006 10:04 Uhr von Starbuck69
 
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@md2003: Tja... da hättest du halt mal sorgfältig lesen sollen,
dann hättest du nicht so einen Schwachsinn geschrieben!

"Nach einem offiziellen Untersuchungsbericht der Aufsichtsbehörde MHRA konnte der Firma TeGenero selbst kein Fehler nachgewiesen werden."

Auch wenn sorgfältigst gearbeitet wird, können nunmal unerwartete Dinge auftreten.
Wäre das nicht so, bräuchten wir die ganzen Versuche an Tier und Mensch im Vorfeld einer Medikamentenzulassung nicht.
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06.07.2006 22:43 Uhr von md2003
 
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@Starbuck69: leider hast du den Schwachsinn geschrieben....

da ALLE Probanden schwer erkrankt sind, handelt es sich um ein Problem, dass nicht zufällig entstanden ist, sondern bei jedem Menschen auftreten würde, der das Medikament einnimmt....

und wenn es bei jedem Menschen auftritt, dann kann es nichts unerwartetes sein!!!

Wäre dieses Problem nur bei einem oder zwei der Probanden aufgetreten, dann hättest du schon recht - so war es aber eben nicht:-(
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07.07.2006 08:01 Uhr von Starbuck69
 
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@md2003: Denn Ball muss ich an Dich zurückspielen.

"und wenn es bei jedem Menschen auftritt, dann kann es nichts unerwartetes sein!!!"

So einfach ist es leider nicht!
Beispielsweise ruft Methanol (auch bekannt als Methyhlalkohol) bei Menschen Erblindung hervor (zumindest Schädigung des Augenlichts).
Bei Ratten aber ist keine derartige Reaktion zu erkennen.
Es sin also nich alle Reaktionen beim Menschen vorhersehbar.
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07.07.2006 08:13 Uhr von zenon
 
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@wheelchair: Naja lieber ein paar Arbeitslose mehr als ein paar Tote nach weiteren Tests...
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07.07.2006 10:20 Uhr von Garviel
 
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Kein Fehlverhalten von TeGenero? Wenn ich mich recht erinnere, gab es doch bei den Versuchen mit Affen auffällige Ergebnisse, was aber erst nach dem "Unfall" beim "Menschenversuch" bekannt wurde?!

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