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Prozessurteil: 15-jähriger Österreicher drohte Polizisten zu erschießen - Bewährungsstrafe

Weil er gedroht hat, einen Polizisten mit einem Gewehr zu erschießen, stand in diesen Tagen ein 15-jähriger Jugendlicher vor dem Landesgericht in Ried (Oberösterreich). "Weil ich keine Beamten mag", so die Begründung des jungen Mannes vor dem Richter.

Der Jugendliche leidet an einer aggressiven hypergenetischen Störung, wodurch es in der Vergangenheit schon öfters zu Problemen kam. So auch, als er betrunken von einer Feier nach Hause kam. Seine Eltern wussten sich nicht mehr anders zu helfen, als die Polizei um Hilfe zu rufen.

Um ihn zur Raison zu bringen, sah sich einer der Polizisten gezwungen, ihm Handschellen anzulegen. Der 15-Jährige wurde schuldig gesprochen, allerdings ohne Strafe aber mit drei Jahren auf Bewährung.


WebReporter: Breeze-2006
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Prozess, Polizist, Bewährung
Quelle: www.nachrichten.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2006 15:59 Uhr von Breeze-2006
 
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Das Urteil klingt wohl etwas merkwürdig, aber so lese ich es aus der Quelle heraus. Dazu muss man wissen, dass die Strafprozessordnung in Österreich etwas anders ist, da gibt es noch Geschworene und so.
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04.07.2006 16:33 Uhr von carry-
 
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"Der Jugendliche leidet an einer aggressiven hypergenetischen Störung, wodurch es in der Vergangenheit schon öfters zu Problemen kam."
und trotzdem lassen sie ihn frei rumlaufen - tolles urteil. anscheinend ist nicht nur die deutsche justiz unfähig!
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04.07.2006 18:43 Uhr von The_Nothing
 
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"Tja, was soll man auch machen, einsperren?"

Ja, genau das! Sicherheit geht vor, muss wohl erst einer sterben, bevor die Justiz mal hart durchgreift.

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