03.07.06 08:42 Uhr
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Schweiz: Bald fliegende Handy-Antenne?

Ein Forscherteam aus 50 Schweizer Wissenschaftlern hat eine Mobilfunkantenne entwickelt, die auf einem Zeppelin schweben soll. Die Sendeleistung der Anlage soll so stark sein, dass ein Zeppelin für die gesamte Schweiz ausreicht.

Die so genannte X-Station würde dabei GPS-gestützt auf 21.000 Metern Höhe stationär schweben. Das 60 Meter lange Luftschiff soll sämtliche Handymasten der Schweiz ersetzen, was zu einer tausendfach niedrigeren Strahlungsbelastung führen würde.

Außerdem können über die X-Station verschiedene Multimediadienste wie Internet, Telefonie, Radio und TV verbreitet werden.


WebReporter: masb
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schweiz, Handy, Antenne
Quelle: tagesschau.sf.tv

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2006 09:33 Uhr von mistake
 
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Wenn die Antenne schweben könnte, bräuchten die keinen Zeppelin. Ferner sind es bestimmt HandymasteN, oder?
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03.07.2006 09:48 Uhr von carry-
 
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hmm: diese antennenanlage sollte dann aber extrem ausfallsicher sein. denn falls jetzt eine handymast ausfällt, ist das nicht ganz so schlimm. fällt jedoch diese anlage aus, ist das ganze land ohne mobilfunk.
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03.07.2006 09:54 Uhr von rolf.w
 
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Andere Fragen: Reicht die Sendeenergie eines Handys denn 21 KM weit? Das wäre bei günstigster Position die kleinste Entfernung. Und weiter, was ist bei starker Bewölkung oder gar Gewitter, brechen die Handynetze dann zusammen?
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03.07.2006 10:06 Uhr von mistake
 
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@primera: "21 km ja, aber reine "Luftstrecke (keine Gebäude, Bäume, Refexionen)." dürfte vom Boden senkrecht in den Himmel zum Zeppelin nicht sooo schwierig sein...
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03.07.2006 10:13 Uhr von mistake
 
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@Intelligenzbolzen Matthias1979: "AUF einem Zeppelin schweben" != "HÄNGT AN nem Zeppelin"
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03.07.2006 10:15 Uhr von mistake
 
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@myself: "dürfte vom Boden senkrecht in den Himmel zum Zeppelin nicht sooo schwierig sein... " ausser man befindet sich in einem Gebärude, Wald o.ä.

Reminder: erst denken, dann schreiben...
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03.07.2006 11:51 Uhr von sou
 
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net schlecht: hört sich ja sehr cool an, aber wenn das Teil mal abstürzt kann man von einer sekunde auf die andere in der ganzen schweiz nicht mehr per handy telefonieren!!!
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03.07.2006 13:51 Uhr von videofreak1
 
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ich frag mich: ich frag mich, wie die das luftschiff langfristig auf der position halten wollen. motoren brauchen sprit (oder strom).sollten es benzinmotoren sein, muß man ab und zu tanken, sollten es elektromotoren sein, müßte das ganze luftschiff voll solarzellen und schwerer akkus sein.
in der höhe gibts mächtige winde, sog. jetstreams, die sind mehrere hundert km/h schnell. da müssen die motoren viel kraft haben, um dem entgegenzuwirken.

außerdem: woher kommt der strom für die sendeleistung? auch von solarkollektoren und akkus? macht zusätzliches gewicht... von generatoren? die brauchen sprit...

irgendwie nicht ganz ausgereift meiner meinung nach.
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03.07.2006 14:42 Uhr von Borgir
 
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und: was passiert wenn die ausfällt? dumm gelaufen und nutzlose handys?
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03.07.2006 16:46 Uhr von CHR.BEST
 
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... Solarzellen, die Licht von der Sonne umwandeln, wären wohl zu leistungsarm um Engerie für das Funksystem UND die Elektromotoren zur Positionsfixierung bereitzustellen.
Ein Stromkabel vom Boden aus wäre wiederum zu schwer.

Ich habs! Auf der Unterseite des/der Zeppeline sind mehrere Hochleisungssolarzellen angebracht, die von einer Bodenstation aus mit Lasern beschossen werden. Dadurch bräuchte man kaum Akkus, da der Laser Tag und Nacht arbeiten würde. Man bräuchte dafür allerdings für die Laser eine hochpräzise Steuerung und im Zeppelin ein sehr genaues Positionserkennungssystem (GPS alleine dürfte da kaum ausreichen). Auf eine relativ kurze Strecke von 21 km dürfte das aber machbar sein mit der heutigen Technik.
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04.07.2006 12:07 Uhr von joenu13
 
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@CHR.BEST: Dass diese Plattform Strom verbraucht ist ja klar, aber man muss berücksichtigen, dass in 21km Höhe eine wesentlich effektivere Solarzellennutzung möglich ist, die den Stromverbrauch zu decken vermag (der Vater meines Kollegen arbeitet im schweizer Rüstungsbetrieb RUAG, der mit der Konstruktion der Plattform in Flugzeugform betraut wurde) also Stromverbrauchfrage, ok.

Was jedoch das revolutionäre an diesem Projekt ist, ist der niedrige Preis für die Endproduktion von ~25mio Euro pro Station. Wobei 20 Stationen für die Abdeckung ganz Europas ausreichen würden, 40 Stationen für ganz Afrika. Was bedeuten würde, dass an jedem Ort Afrikas schneller Internetzugang, Telefon, Fernsehempfang usw... möglich ist. Dies wäre ein Schritt in die richtige Richtung zur Gleichberechtigung von Drittweltländern und ein massiver Sicherheitsgewinn durch jederzeit mögliche Notrufe.
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10.07.2006 23:42 Uhr von Pommbaer84
 
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ja super dann kann man bei bewölktem himmel schlechter telefonieren und hat im haus kein netz *applause*

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