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Wird Mexiko bei den Wahlen dem "Linksdrall" in Lateinamerika folgen?

Am Sonntag wird in der jungen Demokratie Mexiko ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt. Es ist die zweite Wahl nach der Niederlage der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) im Jahr 2000, sie war 71 Jahre lang an der Macht.

Es wird nicht ausgeschlossen, dass mit dem Kandidaten der Linken, Andrés Manuel López Obrador - bisher hatte er das Amt des Bürgermeisters von Mexiko City inne - das Land dem "Linksdrall" in Lateinamerika folgen könnte.

Dem Kandidaten der regierenden Partei PAN, Felipe Calderon, werden ebenfalls Chancen auf einen Sieg eingeräumt. Der Konservative verspricht Arbeitsplätze, Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Den Umfragen zufolge liegt er nur knapp hinter Obrador.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Mexiko, Lateinamerika, Latein
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2006 00:11 Uhr von la_iguana
 
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Die anderen Parteien gelten als Abgeschlagen. Und da es so aussieht, als seien die Mexikaner ziemlich wahlmüde, wird eine geringe Wahlbeteiligung zu einer für das riesige Land nicht sehr repräsentativen Regierung führen.
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02.07.2006 14:32 Uhr von la_iguana
 
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wenn ich da oben: "wahlmüde" schrieb, bezog sich das mehr auf das mangelnde Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in die Kandidaten. Es ist zumindest schwierig einzuschätzen, welche(r) von ihnen das "kleinere Übel" darstellt.
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02.07.2006 16:26 Uhr von opppa
 
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Ich vermute mal,: daß die Linken in Mexico wegen der Wahlhilfe (hahaha) aus dem Norden von GWB noch mehr zulegen werden!

Aber bei dem (unfreiwilligen) Wahlhelfer.
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03.07.2006 22:50 Uhr von Thingol
 
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Washington nicht erfreut: Die USA werden sicher demnächst wieder einmal in irgendein lateinamerikanischen Land einfallen, weil es dort mit der Demokratie zu gut läuft...

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