Wird Mexiko bei den Wahlen dem "Linksdrall" in Lateinamerika folgen?
Am Sonntag wird in der jungen Demokratie Mexiko ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt. Es ist die zweite Wahl nach der Niederlage der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) im Jahr 2000, sie war 71 Jahre lang an der Macht.
Es wird nicht ausgeschlossen, dass mit dem Kandidaten der Linken, Andrés Manuel López Obrador - bisher hatte er das Amt des Bürgermeisters von Mexiko City inne - das Land dem "Linksdrall" in Lateinamerika folgen könnte.
Dem Kandidaten der regierenden Partei PAN, Felipe Calderon, werden ebenfalls Chancen auf einen Sieg eingeräumt. Der Konservative verspricht Arbeitsplätze, Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Den Umfragen zufolge liegt er nur knapp hinter Obrador.