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Aachen: Stromdieb viermal in zwölf Stunden erwischt

Aufgrund seiner negativen Zahlungsmoral sperrten die Stadtwerke Aachen einem 35-Jährigen kurzerhand die Stromversorgung seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Kurze Zeit später hörte der Hausmeister jedoch laute Musik aus dessen Wohnung.

Ein Verlängerungskabel führte von dort in die gemeinschaftliche Waschküche, wo eine Steckdose einer Mieterin angezapft wurde. Die Polizei stellte das Kabel sicher und erstattete Anzeige gegen den Stromdieb, der sich uneinsichtig zeigte.

Noch dreimal wiederholte er diese Tat mit anderen Kabeln, bis ihn die Polizei in Gewahrsam nahm. Es wurde berichtet, dass er offensichtlich "unter Strom stand" und dass bezweifelt wurde, dass ihm "ein Licht aufgehe".


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strom, Stunde, Aachen
Quelle: www.presseportal.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2006 12:09 Uhr von labor_007
 
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Nun ja, wenn man so schön drauf ist, einen getrunken hat und gerne Musik hören möchte, dann sind die getroffenen Maßnahmen der Polizei schon etwas stimmungsdämpfend *lol*
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30.06.2006 13:42 Uhr von The_Nothing
 
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@Autor: Du lols hier so schön vor dich hin, hast du dir auch mal Gedanken um das Schicksal des Mannes gemacht?

Vielleicht kann er die horrenden Rechnungen nicht mehr begleichen?

Ich finds, trotz der anscheinend lustigen News, eher traurig.
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30.06.2006 14:28 Uhr von siggi_boy
 
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Selber schuld wenn er die Musik noch extra aufdreht!
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30.06.2006 14:33 Uhr von Garviel
 
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@Nothing: Schon mal daran gedacht, dass horrende Stromrechnungen nicht aus dem Nichts entstehen? Dass ganz erhebliche Rückstandsforderungen aufgelaufen sein müssen, bevor einem der Saft abgedreht werden darf? Dass Stromrechnungen bei geringen oder keinem Einkommen von der Sozialhilfe übernommen werden (können)? Dass die "angezapften" Mieter sicher ganz begeistert wären, den Verbrauch ihres Mitmieters zahlen zu dürfen?
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30.06.2006 14:41 Uhr von labor_007
 
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@Garviel: Du sprichst mir aus der Seele. Der Kommentar von The-Nothing hätte anders gelautet, wenn seine Steckdose angezapft worden wäre.
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30.06.2006 14:43 Uhr von ZDRAVKO-1957
 
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Im Knast bekommt er seinen Strom umsonst! Für manch einen armen Schlucker ist es sinnvoller ein Leben im Gefängniss zu verbringen als in der Freiheit.

Nicht nur die Miet,- und die Nahrungskosten werden vom Staat übernommen. Auch die Stromkosten sind schon drin!;-)
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30.06.2006 15:24 Uhr von Ho.B
 
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@ZDRAVKO-1957 und ein Radio hat er dort sicherlich auch ;)
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30.06.2006 15:38 Uhr von Mortea
 
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@siggi_boy bist ja richtig scharfsinnig. guter kommentar [edit;xmaryx: keine persönlichen Beschimpfungen bitte!]
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30.06.2006 15:59 Uhr von eldorim
 
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radio? haben die nicht auch premiere empfang?
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30.06.2006 20:16 Uhr von divadrebew
 
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die Quelle: Deine News ist ja schon lustig geschrieben. Aber die Quelle (geschrieben von einem Polizisten) ist nochmal um Längen besser. Lustiges Polizistenvölkchen.
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30.06.2006 20:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Mir ist jedoch nicht ganz klar warum es allgemein verboten ist, den Strom des Nachbarn zu benutzen.
Viele Nachbarn helfen nämlich aus, und geben dem "Abgeschalteten" ihren Strom per Verlängerungskabel ab. Diese Aktion wird schliesslich vom spendenden Nachbar bezahlt und ist freiwillig.
Trotzdem wurde schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Nachbarn nicht aushelfen dürfen.
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01.07.2006 02:23 Uhr von crane
 
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ThomasHambrecht: Es geht dabei weitestgehend um sicherheitsrelevante Bedenken. Zuviel Last kann nicht nur zum Rausspringen der Sicherung führen, sondern auch zu Kabelbränden. Natürlich möchten die Energieversorger auch nicht, dass sich säumige Zahler ihren Strom anderweitig besorgen.
Es gibt übrigens auch die Möglichkeit Strom vom lokalen Netzbetreiber auf Vorrauszahlungsbasis zu bekommen.
Energie ist sehr teuer und ich gehe mit der Preispolitik der Versorger auch nicht d´accord, allerdings ist Brigantentum auch keine Option.

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