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GEMA: Künstler dürfen kostenlos streamen

Komponisten und Textdichter, Mitgliedschaft in der Verwertungsgesellschaft vorausgesetzt, können nach einer GEMA-Mitgliederversammlung ihre Eigenproduktionen nun kostenlos auf ihren Webseiten als Stream anbieten.

Die neue Freiheit ist bis Ende 2007 begrenzt und ist dort genehmigt, wo mit den Webseiten keine direkten oder indirekten Einnahmen gemacht werden.

Ab 2008 will die Verwertungsgesellschaft ein neues Angebot zum kostenlosen Streaming ihrer Mitglieder einführen.


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WebReporter: hiddenangel
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Künstler, GEMA
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2006 10:02 Uhr von hiddenangel
 
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Ich fand es schon ein starkes Stück, dass Bands zu Zahlungen verdonnert wurden, weil sie entweder Song-Schnippsel oder gleich ganze Songs als Appetithappen anboten. Schliesslich sind die Songs deren Eigentum (es sei denn, die Rechte wurden gleich verkauft->BMG, etc.pp.) und dienten nicht der Gewinnmaximierung sondern zur Steigerung des Bekanntheitsgrades.
Aber es zeigt, dass auch Verwertungsgesellschaften sich der Zeit anpassen können. Langsam, aber sie können es (wenn es denn gewollt ist^^).
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30.06.2006 11:15 Uhr von The_Nothing
 
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Wie? Die brauchen den Segen der GEMA-Piratengesellschaft, um ihre eigenen Stücke anzubieten?
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30.06.2006 11:24 Uhr von hiddenangel
 
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@the_nothing: da gab es mal ne debatte drüber, weil die gema abgaben für solche angebote auf band-seiten im netz einforderte. da diese horrend waren (wer lässt sich schon was kostenloses entgehen, das trieb die downloads nach oben), nahmen die bands dieses angebot wieder zurück (unter protest).
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30.06.2006 11:37 Uhr von Pinok
 
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wie: kann man eigenntlich solche zwangszahlungsgesellschaften wie GEZ oder GEMA eigenntlich starten, hab auch interesse ohne arbeitsaufwand etwas geld zu kassieren.

jeder der den beitrag gelesen hat, muss 2€ an mein konto überweisen. wenn dies nicht direkt passiert, gibts prozente von meinem inkasso unternehmen.
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30.06.2006 11:47 Uhr von falkone
 
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Komponisten, Textdichter, Künstler vereinigt Euch! um diesen elenden Raubrittern das Handwerk zu legen.

Aber Ihr lasst Euch ja auch durch diese widerliche Organisation knechten und unterdrücken.

Keiner hat den Mut und vielleicht auch das Kapital, etwas dagegen zu unternehmen.
Diese Gesellschaft ist wie ein 13-köpfiger Drache!
Fressen, Fressen, Fressen, Fressen, Fressen, Fressen.

Und alle denken, Sie werden von denen vertreten.
Dabei werden in dieser Truppe nur ein Haufen Gurkenhälse beschäftigt, die das Geld bekommen, was die Künstler etc. eigentlich verdient haben.

MEINE MUSIK gehört MIR, die GEBE oder VERKAUFE ICH wem ICH WILL (da ich ja eh ein Gewerbe habe ist das auch kein Steuerproblem).

Das ist bei mir so, und wird immer so bleiben, denn: ich muss ja den ganzen Commerz ja nicht mitmachen und mir einbilden, wenn ich von der GEMA "verteten werde", das ich dadurch "reicher" werde.
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30.06.2006 12:04 Uhr von bueyuekt
 
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Mal ganz sachte
Die GEMA und GEZ, behalten das Geld ja nicht
sondern verteilen es an die Künstler (GEMA an
öffentlich rechtlichen).

Die Grundidee ist ja ok. Da Künstler prinzipiell
geschützt sein sollten. Nur sollte es beim
Beispiel der GEZ, die möglichkeit geben, eben
das nicht als Zwang zu haben...
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30.06.2006 12:54 Uhr von listander
 
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Widerspruch: Ich bin kein GEMA Mitglied, ich habe ein eigenes Musiklabel ->http://www.audiosanity.net

Meine Musikstücke sind nicht bei der
GEMA angemeldet.

Also brauche ich nicht die Erlaubnis von der GEMA, meine nicht GEMA Lieder zu streamen.

Eine GEMA Anmeldung löhnt sich nur wenn der Song kommerziell verwendet wird. (VIVA,MTV etc dann lohnt sich die Auschüttung,vorher nicht)
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30.06.2006 13:24 Uhr von detterbeck
 
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setzen, sechs! naja, wie immer auf ssn sind die meisten kommentare auf mangelndes wissen zurückzuführen.

jeder künstler/musiker/autor kann sich frei aussuchen, ob er seine werke kommerziell vermarkten möchte oder nicht. wird er hierzu freiwillig mitglied bei der gema, um auch was vom topf der öffentlichen ausstrahlung (tv, radio, diskotheken) abzubekommen, muss er im gegenzug auch ein paar rechte abtreten. und dazu gehört eben auch, dass man seine stücke nicht so einfach frei unters volk werfen darf.
hier wird niemandem etwas aufgezwängt.

und wenn ich dann noch beiträge mancher gehirnakrobaten lese, die gema und gez in einen topf werfen, läufts mir eh kalt den rücken runter. solche leute sollten einfach die klappe halten!
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30.06.2006 13:37 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Vereinigung (tolle sache): Kann ich auch nur zustimmen. Hallo Künstler bietet doch eure Songs bei http://www.GetSync.com an. Da bekommt ihr 1:1 für Eure Leistung. Und auch ihr könnt bestimmt irgendwas von denn anderen gebrauchen. Also seit nicht scheu und geht den Menschlicheren (neuen) Weg und Populär wird man dadurch auch noch. Und nicht vergessen, man lernt auch nette Menschen kennen was dazu kommt, was die "Eure" Kreativität steigert.
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30.06.2006 16:25 Uhr von michi k
 
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schei** gema: wenn man z.b. dj darf man seine sets nicht online stellen oder man kriegt ärger wenn dein set im club aufgenommen würde und das nicht nur wenn du gekaufte platten spielst sondern auch bei deinem eigenen zeug ... ich hoffe das was hier beschlossen wurde gilt für alle bereiche der musik
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30.06.2006 20:31 Uhr von Pinok
 
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lol: woher weiss man dann welche song bei der gema angemeldet ist und welche rnicht.

auf der seite steht nähmlich das man bei jeder öffentlichen veranstalltung, in dem musik gespielt wird. gema gebühren gezahlt werden müssen.!
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30.06.2006 21:57 Uhr von sacratti
 
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Wer nichts davon versteht, sollte ruhig sein: Ja, die Gema kassiert Gebühren für
bei Konzerten gespielte eigene Musik-Covers ja sowieso>>>>>
für downloads eigener Produktionen- Covers dto.

Rechte als Texter und Komponist sind nicht veräusserbar!
Die Gema kassiert für die mechanische und sonstige VErvielfältigung, nicht für die Komposition als solche.
Das Geld fliesst dann,- nach Abzug satter Verwaltungs- etc. Kosten- wieder an den/die Komponisten zurück. Im Prinzip zahlt ein kleiner Künstler/Band immer drauf, bspw. wenn eine Band als Véranstalter Auftrotte bestreitet, wirds richtig teuer.
Noch was. die Gema schütz nicht die Kompoisition! Viele glauben noch immer, wenn sie einen Titel gemeldet haben, genüge dies als Beweis für die Urheberschaft. Dem ist nicht so, die Gema prüft nicht- siehe Jule Neigel Prozess.
Ansonsten, niemand ist gezwungen, in die GEma einzutreten. Das Problem ist jedoch ,dass nur Gema gelistete Musik im Radio gespielt wird.
Obschon die Gema ein privater Verein ist, ist es nicht möglich, ir Konkurrenz zu machen. Das wird durch Gerichtsurteile verhindert. Hieran sieht man, wie OK tatsächlcih funktioniert.
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01.07.2006 10:50 Uhr von radiojohn
 
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@sacratti: das stimmt so nichts ganz:
*Das Problem ist jedoch ,dass nur Gema gelistete Musik im Radio gespielt wird.*
denn z.B. in unserem Sender spielen wir auch häufig Eigenproduktionen und Privataufnahmen von unbekannten Musikern.
Das Verallgemeinern sollte man einfach sein lassen.
Im Übrigen existiert die GEMA nur in Deutschland - bei uns in Spanien heisst die Gesellschaft SGAE (Sociedad General de Autores Españoles).

Gruss aus Andalusien r.j.

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