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Potsdam: Bernsteinkette eines Kleinkinds verfängt sich an Ast - Koma

Der erst 18 Monate alte Markus hat sich am Montagmorgen beim Spielen auf dem Gelände seiner Kindertagesstätte in einem Iglu aus Weidenstöcken mit seiner Bernsteinkette an einem Ast verfangen. Dadurch hätte sich der Junge beinahe selbst stranguliert.

Erst beim Durchzählappell zum Mittagessen ist sein Verschwinden bemerkt worden. Der herbeigerufene Notarzt konnte den Jungen zunächst wiederbeleben, dieser fiel jedoch kurz darauf ins Koma, und musste in eine Klinik gebracht werden.

Die Kripo leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die Betreuer wegen Verletzung der Aufsichtspflicht sowie gegen die Mutter ein. Die Mutter hätte die Betreuer ausdrücklich darum gebeten, den Jungen die Kette tragen zu lassen.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Klein, Koma, Potsdam, Bernstein
Quelle: www.morgenpost.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2006 02:15 Uhr von divadrebew
 
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Immer wieder diese Meldungen, daß sich Kinder selbst Strangulieren. Ob nun durch die Kordel in der Kapuze des Anoraks, oder ein Schlüsselband um den Hals. Oder wie in diesem Fall sogar eine Bernsteinkette. So etwas sollte ein erst 18 Monate altes Kind beim spielen ganz bestimmt nicht tragen. Ganz gleich, ob die Mutter nun darauf besteht, hätten die Erzieher hier gegen den Willen der Mutter handeln müssen.
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30.06.2006 09:30 Uhr von abuechl
 
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tja das sit jetzt die Frage... wer war wirklich Schuld?! Ich denke, die Mutter hätte wissen müssen, daß man einem 18Monate altem Kind keine Kette umhängen sollte. Aber hätte, würde, könnte... Das alles nützt nichts. Ich bin mir sicher, die Mutter WEISS jetzt, daß das eine unsinnige Idee war und wird es nicht mehr machen...Wollen wir hoffen, daß das Kind überlebt!
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30.06.2006 11:13 Uhr von h0pe
 
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die mutter ist verantwortungslos, manche leute sollten einfach keine kinder kriegen dürfen.

hoffe dass das kind aufwacht, wenn nicht wünsch ich ihm das die ärzte barmherzig sind...
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30.06.2006 11:21 Uhr von divadrebew
 
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aus einer anderen Quelle heißt es:
"Die Steine glänzen warm, Baby-Bernsteinketten sind hübsch anzusehen. Unzählige Eltern glauben an ihre Heilkraft. Angeblich sollen sie die Kleinkinder schmerzfrei über die Zahnung bringen. Auch Magnus "zahnt". Und er trug so eine Kette, als seine Mutter ihn am Montagmorgen in die Kita "Regenbogenland" der Diakonie in Potsdam-Babelsberg brachte.
Eine Erzieherin bat die Frau noch, dem Kind die Kette doch abzunehmen. Die Mutter tat es aber nicht. Und Magnus ging mit seiner Bernsteinkette zum Spielen."

Warum der Junge hier nun Magnus und nicht mehr Markus heißt, weiß ich allerdings auch nicht.
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30.06.2006 12:11 Uhr von Lezzy
 
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18 Monate und er spielt einfach so ganz allein, sodass niemand es bemerkt, dass er sich fast selbst erwürgt???
Da läuft doch irgendwas nicht ganz rund, oder?!
Greetz,
Lezzy
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30.06.2006 12:45 Uhr von NoBurt
 
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Genau: Die Frage ist nun wirklich berechtigt. Alle hacken auf der Mutter herum.

Gut, sie hat einen Fehler gemacht, in dem sie die Kette ausdrücklich am Hals belassen wollte.

ABER: Wie kann in einer Kindereinrichtung ein KIND FEHLEN und das erst zum Mittagsapell bemerkt werden !!!! Hier haben die Erzieherinnen ERHEBLICH ihre Aufsichtspflicht verletzt. Lieber tratschen und Kaffee saufen ...

Also so etwas darf nicht vorkommen! Wenn die Mädels eine Verantwortung haben, müssen sie auch REGELMÄßIG nach ALLEN Kindern schauen!

Die Erzieherinnen sind in meinen Augen die Schuldigen und gehören entlassen! Ich würde meine Kind aus so einer Einrichtung schnellstmöglich herausnehmen, wenn keine Konsequenzen gezogen werden. Da ist ja kein Kind mehr sicher!
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30.06.2006 14:45 Uhr von Garviel
 
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@NoBurt: Die Ärzte konnten das Kind wiederbeleben. Das heißt, es war maximal fünf Minuten lang "weg". Selbst wenn man die Zeit sehr großzügig ist, heißt das, dass das Kind maximal 10 Minuten lang ohne AUfsicht war. Und DAS kann in einer Kita bei einem 18 Monaten alten Kind durchaus vorkommen, ohne dass ein strafrechtlich relevantes Handeln der Aufsichtspersonen vorliegt.
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02.07.2006 19:31 Uhr von Artemis500
 
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Hoffentlich ist das anderen Eltern die auf Bernsteinketten schwören eine Lehre: Die Gewissheit, dass ein Kind sich mit so einer Kette strangulieren kann ist sicherer als die mögliche Heilkraft.

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