28.06.06 15:05 Uhr
 688
 

Atomausstieg in Deutschland: Jetzt will E.ON im Ausland Atomenergie unterstützen

Nachdem in Deutschland der Atomausstieg absehbar ist, will sich die E.ON-Gruppe am Aufbau ausländischer Kernenenergie beteiligen.

Der Vorstandschef der E.ON Energie AG, Johannes Teyssen, sagte: "Wir erweitern unsere Wachstumsstrategie um eine Investitionsoffensive in neue Kraftwerke und Netze." Auch werde E.ON im In- und Ausland zu weiteren Schritten bereit sein.

Man will sich auch am Neubau eines Kernkraftwerkes in Rumänien beteiligen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: ringella
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Ausland, Atomausstieg, Atomenergie
Quelle: www.idowa.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutsches Stromnetz zu schlecht für E-Autos
Fernsehen/Radio: Öffentlich rechtliche Anstalten planen Erhöhung des Beitrages
Gaspreise in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit 2005

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.06.2006 15:33 Uhr von UMN
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kurzsichtig: Nachdem das Ende der Atomenergie wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Uran sowieso absehbar ist, sollte E.ON lieber Zeit und Geld in die Erforschung von Alternativen (welcher Art auch immer) stecken. Somit darf auch der deutsche Stromkunde für den Aufbau neuer Kraftwerke zahlen.
Kommentar ansehen
28.06.2006 15:56 Uhr von Tankstellenbernd
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja: Wir haben zumindest noch länger spaltbares Material zur Hand als fossile Brennstoffe, weit länger sogar. Immerhin gibt es genug radioaktives Material im Erdmantel um damit einen beträchtlichen Teil des Erdinneren heiß zu halten und der Verbrauch dieser Elemente ist vergleichsweise winzig.
Kommentar ansehen
28.06.2006 16:11 Uhr von Mithandir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@UMN: Ich habe mal gehört das Uran sich auf dem Mond befinden soll. Vielleicht bekommen wir in 30-40 Jahren dort unser Uran her ;)
Kommentar ansehen
28.06.2006 16:23 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich dachte, der Atomausstieg wär noch net vom Tisch.

Jetzt doch? 100%ig?


Auch @UMN: Ein Konzern wie EON würde niemals Geld für ein Neubauprojekt dieser Grösse investieren, wenn kein Gewinn (mangels Rohstoffe) zu erwarten wäre.
Kommentar ansehen
28.06.2006 16:30 Uhr von daMaischdr
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tankstellenbernd: Wenn ich das richtig in Erinnerung hab, ist Uran der Energierohstoff, der uns am frühesten ausgehen wird. Nach Schätzungen einiger Wissenschaftler ist in 50 Jahren Schluss damit. Du darfst nicht vergessen, dass man nicht jedes radioaktive Material in der Erdkruste für den Reaktorbetrieb verwenden kann. Außerdem müssen die uranführenden Schichten eine gewisse Dichte an Uran haben, damit sich der Abbau wirtschaftlich lohnt.
Kommentar ansehen
28.06.2006 16:37 Uhr von SunSailor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das war doch abzusehen! Das haben wir den Umweltfanatikern jetzt zu verdanken: Statt der sicheren, deutschen Reaktoren finanzieren wir jetzt den Aufbau von weniger sicheren im Ausland. Wann werden die Ökos endlich einsehen, dass weder die Wirtschaft noch die Konsumenten sich zu irgendetwas zwingen lassen? Anreize schaffen, das ist das Zauberwort. Aber einfach etwas verbieten oder für unerwünscht erklären, offensichtlich der falsche Weg. Und ja, ich bin auch für den Atomausstieg - aber richtig, nicht so!
Kommentar ansehen
28.06.2006 17:25 Uhr von landlord
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sunsailor: Denk ich auch.
Umweltschutz schön und gut aber im Rahmen.
Kommentar ansehen
28.06.2006 17:31 Uhr von teddybaerle
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ausstieg viel zu früh Es war ja logisch, dass es auch weiterhin nicht ohne Kernkraft geht. Wir haben zu wenig Alternativenergien und es werden zu wenig Gelder für Alternativenergien bereit gestellt. Stattdessen bauen seit neuestem Frankreich entlang des Rheins ein Kernkraftwerk nach dem anderen um was zu tun? Richtig, uns später den teuren Kernkraft-Strom zu verkaufen, weil wir ohne Kernkraft unseren immer weiter steigenden Strombedarf nicht decken können. Ich finde einfach, der Atomausstieg ist zwei Jahrzehnte zu früh geplant und was bringt es denn, wenn Deutschland keinen Atomstrom mehr produziert, aber die Länder um uns rum tun es alle noch im großen Stil? Es ist einfach bescheuert. Und ich bin lieber noch für zehn Kernkraftwerke hier in Deutschland, als für eines im Ausland.
Kommentar ansehen
28.06.2006 17:50 Uhr von Irminsul
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@SunSailor: Der Atomausstieg hat die Entwicklung von Solarzellen bspw. sehr vorran getrieben, die deutsche Wirtschaft ist in diesem Bereich führend.
Und wenn du so argumentierst das die Kraftwerke im Ausland unsicherer sind hätte es nie einen Ausstieg gegeben bis schliesslich kein Uran mehr über ist.
Das Problem der Endlagerung ist schon Grund genug keine Atomkraftwerke zu betreiben. Die Halbwertzeiten sind einfach zu hoch, wer weiss ob man sich in 1000-2000 Jahren noch erinnert wo man was gelagert hat. Dann sollen Menschen dort leben wo wir Uran vergraben haben?
Kommentar ansehen
28.06.2006 22:21 Uhr von nabach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist wohl auch die Konsequenz aus einer zu radikalen Umweltpolitik.Irgendwo muß doch die Energie her kommen, oder hat einer Lust auf veraltetet französische Siedewasserreaktoren am Rhein.
Kommentar ansehen
29.06.2006 14:03 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
traurig: es gibt andere moeglichkeiten, soll mal hier nach lancashire kommen......ein windenergiepark nach dem anderen.....atom brauchen wir nicht.
Kommentar ansehen
29.06.2006 14:57 Uhr von wewuma
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Danke ihr GRÜNEN und Danke Herr Trittin !: Danke dafür, dass Ihr für den Atomausstieg gesorgt habt und die deutsche Hochtechnologie in das Ausland verbannt habt.
Danke, dass Ihr die halbe Nord- und Ostseeküste mit Windrädern vollgeknallt habt.
Danke, dass es mit der Sonnenenergie nur über Länder in Äquatornähe optimal funktioniert.
Danke dafür, dass Energiekosten bei uns immer höher steigen - ich weiß (zerknirsch) sie sind noch immer nicht hoch genug.
Und Danke schließlich dafür, dass Ihr dafür sorgt, dass wir irgendwann in absehbarer Zeit in einem noch schöneren Land ohne jede Industrie, ohne Abgase und ohne Autos - die Almosen der übrigen Welt empfangen und verzehren dürfen.
Tausend DANK Euch GRÜNEN !
Kommentar ansehen
04.07.2006 21:29 Uhr von umn
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also Beim Abbau von 1 kg Uran entstehen 249 kg (!!) radioaktiver Abfall. Na ja, wie praktisch, dass viel Uran in Drittweltländern abgebaut wird, wo es mangels Schutzvorrichtungen billiger ist und keine Europäer zu Schaden kommen.

Das Uran der Erde reicht noch für ca. 40 bis 50 Jahre, allerdings nur, wenn der Verbrauch nicht sprunghaft ansteigt, das heißt, die Energiepreise werden in 35 bis 45 Jahren wiederum sprunghaft ansteigen, verursacht durch steigende Uran-Preise.

Uran hat eine Halbwertszeit von 4,47 Milliarden Jahren (!!!). Das heißt, der Atommüll, der in Kernkraftwerken entsteht, strahlt noch dann, wenn uns längst unsere Sonne um die Ohren geflogen ist. Genauso lange strahlt der Müll übrigens auch, wenn er von Terroristen in einer schmutzigen Bombe über ein bewohntes Gebiet verteilt wurde.

Aber davon abgesehen ist Atomenergie sauber, billig und sicher. Hurra.
Kommentar ansehen
24.08.2007 09:27 Uhr von herby75
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
war ja klar: das die energiekonzerne sich dieses lukrative geschäft nicht entgehen lassen.
wenn in deutschland keine rahmenbedingungen herrschen, dann gehen die unternehmen woanders hin. das ganze wird mit steuermitteln auch noch gefördert. was für ein wahnsinn.

im übrigem, das spaltbare material in den bekannten lagerstätten reicht locker noch 1000 jahre. wenn die atomwaffen aufbereitet werden, kann das darin enthaltene material ebenfalls für die zivile nutzung verwendet werden.

alles in allem ist atomenergie eine saubere sache und relativ co2-neutral. bei der aufbereitung fällt ein bisschen was an. das problem ist die endlagerung, da das zeug ein paar jahre nachstrahlt.
unseren vielgerühmten alternativen energien sind aber auch nicht besser. bei der herstellung von solarpanels fallen mehr umweltgifte an, als ein atommailer in seiner laufzeit produziert. mit dem unterschied, dass diese nicht so lange nachweisbar sind.
alternative energiequellen haben einen entscheidenden nachteil. sie können keine strom nach bedarf liefern. woher kommt die abdeckung von spitzenlasten, wenn der letzte mailer in deutschland abgeschaltet ist? reichen unsere waserkraftwerke oder muss dieser strom dann teuer importiert werden? woher kommt er wohl bei einem import? klar, aus kernkraftwerken an der grenze, die nicht dm deutschen sicherheitsanforderungen entsprechen. aber wenn diese durchgehen ist der dreck genauso bei uns.

in diesem sinne, denkt mal über die energiezukunft in unserem land nach :-)

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terrorismus und Islam hängen zusammen
Deutsches Stromnetz zu schlecht für E-Autos
Fernsehen/Radio: Öffentlich rechtliche Anstalten planen Erhöhung des Beitrages


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?