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Sind bald alle Banken "Sparkassen"? - EU in Brüssel mit Verfahren

Die Bundesregierung wird von der EU-Kommission in Brüssel weiter unter Druck gesetzt. Grund dafür ist der Namensschutz der "Sparkasse".

Das bereits laufende Verfahren wird nochmals verschärft. Laut EU-Kommission handelt es sich dabei um eine Verletzung des EU-Vertrages.

In Deutschland ist der Begriff "Sparkasse" geschützt.


WebReporter: tdiesing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Bank, Verfahren, Brüssel, Sparkasse
Quelle: www.bild.t-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2006 11:06 Uhr von tdiesing
 
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Wenn man sonst nichts hat, worüber man sich aufregen kann. Mir ist es doch egal ob es die Postbank oder die Postsparkasse ist.
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28.06.2006 11:52 Uhr von akryssz
 
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Was soll der quatsch, was war zuerst da? Der Namensschutz für die Sparkasse oder der EU-Vertrag?
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28.06.2006 12:40 Uhr von zocs
 
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ACHTUNG !! Hinter dem Thema steckt schlimmstenfalls mehr, als man ahnt.
Problem: Es gibt bestrebungen die Sparkassen abzuschaffen und alles den Banken zu überlassen. Die Folgen jedoch währen TRAGISCH !!!
Sparkassen sind gerade meistens für weniger Verdienende geeignet und für das kleine Mütterlein, die Ihre Rente dort abholt.
Hab darüber mal einen Bericht gesehen (weiss nicht mehr obs Monitor, report, oder ähliches war) und da steckt schon eine Gefahr hinter.
Die Banken machen ja was sie wollen und vor allem mit wem sie es wollen ...
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28.06.2006 12:47 Uhr von opppa
 
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Lobby: Wenn es die Lobby will, kommt das auch in die Verfassung. Sonst werden die Vergütungen für die Parlamentarier gestrichen. Was das Volk meint, ist denen doch egal.
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28.06.2006 12:58 Uhr von dragoneye
 
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Ist der Papst bald Puffbesitzer? Leben wir vielleicht doch nur auf einer Scheibe?
Woher kommen die Löcher im Käse?
Fragen über Fragen...

PS:
Der Titel ist schlecht. Du hast wohl das Subjekt mit dem Objekt (?) des Satzes vertauscht.
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28.06.2006 13:02 Uhr von dragoneye
 
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hehe: Ich hab jetzt grad deinen Kommentar gelesen, scheint so als ob du deine eigene shortnews nicht verstanden hast,

verzeih wenn ich grad so gehässig bin, ich hatte noch keinen Kaffee heute mittag.
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28.06.2006 13:03 Uhr von rolf.w
 
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@zocs: Ich kann Dir da nicht so ganz folgen. Zum einen kann man seine Rente, seinen Lohn, etc. über jede Bank laufen lassen, zum anderen sind andere Banken in ihren Gebühren oftmals erheblich billiger als die Sparkassen. Des weiteren kenne ich in meinem Umfeld einige Firmen die Pleite gemacht haben weil eben die Sparkasse erst Kredite gibt, Sicherheiten in Form von zB. Immobilien einfordert und dann, wenn die Firma ausgelutscht ist, diese unter den Hammer und die Sparkasse an die Immobilien kommt.

Ganz so "gemeinnützig", wie Du die Sparkassen darstellst, sind sie bei weitem nicht.
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28.06.2006 14:36 Uhr von daronn
 
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Hintergrund-Info: Es ist zu beachten, dass es im wesentlichen die Haftungsfrage ist, die Sparkassen und Banken unterscheidet. Für Sparkassen haftet im Ernstfall die Bundesrepublik Deutschland, für die Banken deren Vermögen. Diese bei den Sparkassen greifende Gewährträgerhaftung scheint der EU ein Dorn im Auge zu sein. Dieser Wegfall ist jedoch in Deutschland schon länger im Gespräch * Klugscheissermodus=aus *
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28.06.2006 15:49 Uhr von GAM
 
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Sparkassen nicht meine Kasse: Also die Sparkassen sind meinem Subjektiven empfinden und meinen erlebnissen keine Robin-Hoods der Banken wie das hier von dem einen oder anderen dargestellt wurde. Die Sparkassen sind zumindest in meinem Landkreis unzumutbar im Vergleich mit den anderen Banken. Girokonten sind für leute die es als Gehaltskonto nutzen deutlich teurer als die bei der Privaten-Konkurrenz, Kredite werden doppelt so teuer vergeben und offensichtlich an jeden. Auch wenn schon absehbar ist das die diese nicht mehr zurückzahlen können (in meinem verwandheitskreis vorgekommen).
Das letztere kann sich die Sparkasse wohl leisten, ist ja nicht ihr Risiko das übernimmt ja der Staat im Erstfall ohne Eigenes Pleite Risiko wie jede andere Bank...
Meiner Meinung nach sollte tatsächlich dieses Wettbewerbswidrigesystem der staatlichen Haftung aufgegeben werden.

Und dann noch das Konzept der Regionalen Aufteilung, schon mal versucht in einer anderen Sparkasse Geld einzuzahlen?oder was zu machen?

Aus meinem Familien und Freundeskreis ist mir keiner mehr bekannt der sein Konto noch bei einer Sparkasse noch hat.
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28.06.2006 16:13 Uhr von nabach
 
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Unnötige Verfahren werden wieder angestoßen, da derr Begriff Sparkasse im eigendlichen nicht mehr gild, weil die Sparkasse der Bevölkerung in der Nähe ein Geldinstitut bereit setllen sollte, welche unabhängig ist, aber in vielen Fällen werden die Filialen in kleineren Ortschaften wegen des Kendietewahns geschlossen und die nicht mobile Bevölkerung hat das nachsehen.
Also weg mit dem Namensschutz und Steuergelder wegen der nicht benötigten Klage sparen! So sind die wenigsten mal wieder Sparrkassen!
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28.06.2006 17:16 Uhr von JK922
 
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Sparkassen sind gut: Hehe kann ja sein das einige regionale Probleme mit der Sparkasse haben, aber genau das ist es ja, dass Geld kommt auch der Region wieder zugute. Die Sparkassen unterstützen zumindest bei uns zahlreiche Initiativen, außerdem haben sie in Deutschland mehr als 20000 Auszubildende, hingegen die "dibadu bank" nur 29! Na ja ich würdes schade finden. Und nein ich bin kein Mitarbeiter der Sparkasse! Muss aber zugeben mein Praktikum dort gemacht zu haben!
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28.06.2006 21:18 Uhr von Generalstreik
 
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Papst ein Puffbesitzer: ...und weinend saß er auf dem Klo und onanierte...
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28.06.2006 21:24 Uhr von codebreaker
 
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Was ist denn hier los???: Ich habe den Eindruck, als wüsste hier nahezu keiner, worum es eigentlich geht. Vielleicht ist auch die Quelle daran Schuld.

Ihr wisst schon, dass von den öffentlich-rechtlichen Sparkassen gar keine Rede ist?
Ja, genau! Es gibt auch privatisierte Sparkassen! Und diese dürften nach deutschem Recht nicht als "Sparkasse" bezeichnet werden (so EU-Binnenmarktkommissar).
Die Haspa "Hamburger Sparkasse >AG<" ist z.B. nicht öffentlich-rechtlich, sondern privat. Ebenso die Sparkasse Bremen AG, die Frankfurter Sparkasse AG, die Berliner Sparkasse (gehört der Landsbank Berlin AG), um nur ein paar zu nennen. Letztere wurde aufgrund der Privatisierung zusammen mit der Berliner Bank verkauft. Erst dadurch kam der ganze Zug überhaupt ins Rollen...

will hier nicht den Klugscheisser spielen, aber ihr unterhaltet euch nicht ansatzweise über die News.
Und dass Sparkassen grundsätzlich teuerer sind, halte ich auch für totalen Müll. Einzelne private Banken (auch direkt Banken) können vielleicht super günstige Konditionen anbieten, weil sie sich selbst durch extrem ausfallgefährdete Schuldner refinanzieren oder den Einlagensicherungsfonds nur mit einem zehntel der Einlage bedienen, aber das ist ja alles egal...

Achja @Newsposter: Auch dein Statement passt nicht ganz. Weder die Postbank, noch die Postsparkassen, noch die Sparkassen haben irgendetwas miteinander zu tun. Das sind drei ganz unterschiedliche Paar Schuhe...
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28.06.2006 23:09 Uhr von stellung69
 
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EU-Bürokratie: Die Schweizer sollten diese News mal lesen und als Warnung sehen; Viele Bestimmungen der EU sind ziemlich unsinnig, da sollte man vielleicht lieber nicht eintreten.....
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28.06.2006 23:31 Uhr von Troll-Collect
 
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@codebreaker: Du kommst dem Kern der Sache schon recht nahe:

Es geht um die Privatisierung der Sparkassen, die hiermit vorbereitet werden soll. Bisher ist die Marke "Sparkasse" für das Eigentum in öffentlicher Hand geschützt - kauf eine privatwirtschaftliche Instititution eine Sparkasse auf, muß diese umfirmieren.
Da die Marke Sparkasse recht wertvoll ist (Vertrauensvorschuß usw.) wollen sich private Anleger dieses natürlich unter den Nagel reißen.

Die von dir genannten Beispiele sind allerdings (noch) nicht geeignet, wenngleich diese sicherlich den Vorreiter in Sachen Privatisierung machen sollen.

Die Bremer Sparkasse AG ist in Besitz eines wirtschaftlichen Vereins.
Die Frankfurter Sparkasse AG ist zwar im Besitz der Landesbank Hessen-Thüringen, diese ist aber eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
Die Berliner Sparkasse ist im Besitz der Landesbank Berlin AG, diese ist aber ebenfalls in öffentlichem Eigentum.
Du hast aber Recht, daß sich bei letzterem Beispiel der Streit verschärft hat, da gerade hier aufgrund des Skandals der Berliner Bankgesellschaft hier durch eine Verscherbelung öffentlichen Eigentums der Haushalt saniert werden soll. Investoren sind hier gerade an der Marke Sparkasse interessiert, was aber eine Gesetzesänderung notwendig macht.
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29.06.2006 02:43 Uhr von Ov3ron
 
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ich kann mich da dem Autor nicht anschließen: Eine Sparkasse in Deutschland MUSS jeden als Kunden nehmen der Kunde dort sein will. Andere Banken sind absolut nicht dazu verpflichtet. Wenn man sich dann überlegt, dass es Länder in Europa gibt wo 6-10% nichtmals ein Konto besitzen .... also ohne Konto käm ich persönlich mir vor wie in der Steinzeit.
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29.06.2006 14:46 Uhr von codebreaker
 
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@Ov3ron: Was du redest ist ebenso falsch. Private Sparkassen, von denen es inzwischen einige gibt (siehe 2 Beiträge über dir), sind genau wie private Kreditinstitute und sind in KEINER WEISE verpflichtet für jedermann ein Konto zu eröffnen.
Ich glaube, du hast das Prinzip falsch verstanden. Sparkassen müssen in der Lage sein, für jedermann ein Konto eröffnen zu können. Verpflichtet sind sie hierzu allerdings nicht. Die privatisierten erst recht nicht, die können sowieso machen, was sie wollen, deswegen die ganze Debatte...

P.S.: habe selbst 3 Jahre in einer Bank und 2 Jahre in einer Sparkasse als Berater gearbeitet...
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30.06.2006 08:07 Uhr von haguemu
 
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Namensschutz?? Dann bin ich auch dafür das der komplette Namensschutz abgeschafft wird.
So kann man das Problem mit Plagiaten auch lösen!

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