28.06.06 10:38 Uhr
 165
 

Demonstrationen gegen Studiengebühren

Aus ganz Deutschland werden heute in Wiesbaden und Hamburg mehrere tausend Studenten zu einer Demonstration gegen die Einführung von Studiengebühren in zahlreichen Bundesländern erwartet.

Zu der Kundgebung haben neben Studentenvertretern auch die hessische SPD, die Bundestagsfraktion der Linkspartei und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft aufgerufen.

Kritisiert wird, dass Studiengebühren nicht sozial zu verantworten wären, da sie viele junge Akademiker in eine Schuldenfalle führten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: dicksuicide
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Demonstration, Studiengebühr
Quelle: www.uebergebuehr.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Israel: Benjamin Netanjahu fordert Todesstrafe für Attentäter aus Palästina
SPD: Martin Schulz reist aus Solidarität nach Italien zu Flüchtlingen
US-Pressesprecherin liest bei Briefing Kinderschreiben vor: "Ich liebe Trump"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.06.2006 10:28 Uhr von dicksuicide
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich glaube, wir kommen nicht an Studiengebühren rum. Allerdings sollte es so sozial wie möglich geregelt werden. Studiengebühren von 1000,- Euro pro Semester halte ich für zu viel. Dagegen sind einige Hundert Euro vieleicht vertretbar?
Kommentar ansehen
28.06.2006 15:07 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
traurig: das wird fuer viele bedeuten das sie nicht studieren koennen bzw. nur hoch verschuldet.
Kommentar ansehen
28.06.2006 16:51 Uhr von scheune
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Fight against: Wir dürfen nicht so tun als seien Studiengebühren eine beschlossenen Sache.
während des Streiks 03\04 haben die Studenten in mehreren Bundesländern einen Aufschub erreicht und heute werden diese Gebühren nur so leicht durchgedrückt, weil kein "einfacher" Student mehr bereit ist etwas zu tun bzw gar nichts von der Problematik weis.
Bildung ist ein Grundrecht um das niemand geprellt werden darf, denn ansonsten geraten wir wieder in eine feudale Klassengesellschaft.
Also sin auch nur ein paar Euro nicht okay sondern es kann nur heißen: keine Studigebühren für niemanden, denn die Länder haben nicht das Recht ihren Haushalt auf Kosten der Studierenden zu sanieren.
Kommentar ansehen
28.06.2006 17:01 Uhr von infotop
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Grenznutzen als soziale Diskriminante! Anscheinend wissen die meisten Politiker nicht einmal, welche sozialen Implikationen ihre wirtschaftspolitischen Konzepte haben. Nennt sich heute wohl sozial gerecht, wenn jeder sehen muss, wo er bleibt.
Ist wohl auch kein Zufall, dass Nicht-Bildung und Armut in Deutschland künftig von Generation zu Gernation weiter vererbt werden wird.
Kommentar ansehen
09.07.2006 17:22 Uhr von leine
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
student: Da ich selbst Student bin kann ich ein Lied davon Singen,
Ich weiß nicht wie ich mir das Studium noch leisten kann
wenn die studiengebühr eingeführt wird.

Mein Tag schaut zur Zeit so aus

8:15 Uhr bis 16:00 Vorlesung
dazu kommen noch 1,5 Stunden Zugfahrt (einfach),
d.h. 3-4 Stunden am Tag unterwegs,
da ich mir die Wohnung in München nicht leisten kann
(wie soll das mit der Studiengebühr dann noch hinhauen).
+ unbestimmte Zeit lernen (meist 0,5- 1,5 Stunden)

Jetzt sag mir noch einer wann ich Arbeiten soll um mir Zugticket (200€) und noch die Studiengebühr (bis 500€) leisten zu können?

von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr???

Ich arbeite am Wochenende sowieso schon,
mehr kann ich echt nicht mehr machen.

Dann wenn Prüfungen sind kann ich dann nur noch auf meine Eltern hoffen (die haben aber auch nur begrenzte Mittel) die mich unterstützten, weil ich dann für 4 Wochen einfach keine Zeit mehr zum Arbeiten habe.



Für Spenden bitte melden
(das gilt vor allem für die Politikersäcke)

Linus

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

19-Jähriger verübt 119 Straftaten in vier Monaten
Prozess um Tod im Holiday Park: Angeklagte bleiben straffrei
Israel: Benjamin Netanjahu fordert Todesstrafe für Attentäter aus Palästina


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?