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Lohnfortzahlung bei Verwicklung in Schlägerei möglich

Im Falle einer Verwicklung eines Arbeitnehmers in eine Schlägerei, die weder durch ihn angezettelt, noch provoziert wurde, ist eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall möglich. So entschied das Landesarbeitsgericht Köln.

Auslöser für dieses Urteil war die Klage einer Frau, die von ihrem Ex-Mann bei einer Schlägerei verletzt und daraufhin drei Wochen krankgeschrieben wurde. Der Ex-Ehemann beleidigte die Klägerin, weswegen diese ihn dann zur Rede stellte.

Während der Auseinandersetzung würgte sie ihr Ex-Mann und schlug ihr ins Gesicht. Der Arbeitgeber der Klägerin sah von einer Lohnfortzahlung ab, da die Klägerin die Auseinandersetzung provoziert haben soll. Die Richter sahen das allerdings anders.


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WebReporter: Lienna
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schlägerei, Schläger, Verwicklung
Quelle: de.biz.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2006 20:12 Uhr von Gunny007
 
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aha: nun ja, also eine mitschuld möchte ich ihr mal nicht ganz aberkennen, aber vielleicht bekommt der arbeitgeber ja von ex das geld.
ansonsten ist es wohl logisch daß ich lohnvortzahlung erhalte wenn ich eine auf die fresse bekommen habe.
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27.06.2006 20:18 Uhr von stellung69
 
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Frage Was ist der Unterschied zwischen anzetteln und provozieren? Ist das nicht irgendwie das Gleiche?
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27.06.2006 20:57 Uhr von Lienna
 
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hmm: anzetteln: Du haust wem eine drauf

provozieren: Du reizt jemanden, von dem Du ahnst, dass er Dir eine drauf hauen würde.

dat wäre jetzt meine Interpretation
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27.06.2006 22:11 Uhr von divadrebew
 
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Pfui: Anstelle der Frau, würde ich nach überstandener Genesung den Arbeitgeber wechseln.
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27.06.2006 22:17 Uhr von Lienna
 
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oder: dem Chef eine kleben, denn der hat die Ohrfeige ja mit seinem Verhalten provoziert.

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