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Mehrere Anzeigen gegen bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf

Die Münchner Staatsanwaltschaft II prüft derzeit mehrere Anzeigen gegen Werner Schnappauf und alle weiteren Personen, die an der Tötung des Braunbären Bruno beteiligt gewesen sind.

"Wir prüfen, ob ein Anfangsverdacht zu bejahen ist", so der leitende Oberstaatsanwalt Rüdiger Hödl. Angezeigt wurden die Beteiligten wegen Verstoßes gegen das bayerische Jagdgesetz und das Bundesjagdgesetz sowie Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Eine Entscheidung, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, soll noch in dieser Woche fallen.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Umwelt, Anzeige, Umweltminister, Bayerisch
Quelle: www.gmx.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2006 14:55 Uhr von heinzepreller1
 
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phh: alles total lächerlich...
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27.06.2006 15:09 Uhr von falkone
 
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Da kann man geteilter Meinung sein !!! Hätte der Bär einen Menschen angefallen oder gar ein Kind getötet, dann hätte man(n) nicht so lange gebraucht....
Dann wäre das Tier gehasst worden, und der Minister hätte erhöhte Dienstbezüge erhalten.

Auf der anderen Seite sind wir heutzutage so hochmodernisiert, das wir es nicht einmal zustandebringen, ein solches Tier zu fangen, und es dort auszusetzen wo es keinen Schaden anrichten kann.
Oder zur Not in einen Zoo etc.
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27.06.2006 15:59 Uhr von CHR.BEST
 
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Wildes Tier bleibt wildes Tier: Das mußte zuletzt auch Roy Horn schmerzhaft lernen.
Soweit ich weiß wurden auch Fallen aufgestellt um den Bären lebend zu fangen. Dummerweise ging er in keine dieser Fallen sondern riß weiterhin Schafe.
Die Behörden mußten reagieren zumal der Schutz der Bevölkerung wichtiger ist als ein Bärenleben. Daher werden diese Anzeigen wohl kaum etwas bewirken.

Es bleibt allerdings die Frage unbeantwortet was mit "normalen" Bären passiert, die sich künftig in die Nähe von menschlichen Siedlungen begeben werden, wenn das Aufzuchtprojekt in Italien und Österreich erfolgreich sein sollte.
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27.06.2006 19:39 Uhr von fkm
 
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Also ich bin gegen Bären in Deutschland, Tiger in Afrika, Elefanten in Indien na und die Delphine im Ozean die mag ich auch nicht!
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27.06.2006 22:00 Uhr von sacratti
 
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Das ist gar keine Frage: Der Innenminister hat auf jeden Flal gegen Gesetze verstossen, er hat die Entscheidungsbefugnis über die Polizei und liess diese gewähren. DIe widerum liessen offenbar dutzende blutrünstige Dumpfbacken mit Waffen in der Gegend herumlaufen, auch wenn sie evtl. Jagdscheininhaber gewesen wären, dort hätten sie nicht jagen dürfen, allein schon, weil zu viele Unwägbarkeiten bzgl. des "Bärentourismus" vorhanden waren.
Wer diese Meute nicht verhaften lässt, handelt unrecht.
Übrigens, in Polen werden Bären zum Abschuss gegen Cash angeboten. Vor einigen Jahren waren das schon 10.000.- DM , wie ein ehem. Bekannter prahlerisch von sich gab. Hier erhoffte sich wohl so mancher Idiot , umsonst zu seinem Vergnügen zu kommen. Wie ekelhaft doch Jäger sind.
Ach so, Hut ab, vor dem bayr. Jagdverband, dessen Jäger sich geweigert haben, den Bären zu schiessen, ausser evtl in Notwehr.
Eon Polizist hat m.E. auch keine generelle Abschussgenehmigung in einem solchen Fall, da keine konkrete Gefahr vorliegt.
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27.06.2006 23:56 Uhr von legionaer
 
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Also selbst wenn der Bär einen Menschen angefallen hätte....gar vielleicht ein Kind... was dann?

Wieviele Menschen sterben jährlich an Bienenstiche?
Werden deswegen alle Bienen vergiftet?

WQieviele Menschen sterben jährlich durch ihr eigenes Haustier -> Hund? Und jetzt, werden deshalb Hunde abgeknallt? Oftmals wird der "hündische Täter" nicht einmal eingeschläfert.

Der Mensch und der Deutsche anscheinend insbesondere und hier speziell die Politiker und Nutztierzüchter leben halt nicht mehr im Einklang mit der Natur.

Wieder wurde eine Chance verpasst, dass etwas Normalität zurückkehrt.
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21.12.2007 14:59 Uhr von weber5566
 
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Finale Alternativlösung: Warum hat man den Bären "Bruno" nicht einfach leben lassen und stattdessen den "Herrn" Schluckauf fachgerecht und waidmännisch entsorgt?
Das hätte die Staatskasse zudem noch mächtig entlastet!
Auch ich gehöre zu den Bürgern, die seinerzeit einen Strafantrag gegen dieses "geistige Kerzenlicht" gestellt haben.
Leider kam es nicht einmal zu einer Verfahrenseröffnung.

EIN BÄR IN SEINEM NATÜRLICHEN UMFELD - so etwas darf es im blau-weiß-karierten Bundesland doch nicht geben !!!

In demselben Zeitraum, in dem "Bruno" 7 Schafe gerissen hat, kamen in Bayern 9 Kinder unter 14 Jahren bei Verkehrsunfällen -verursacht durch Autofahrer- ums Leben!!!

Aufgrund eigener Recherchen kann ich sagen, dass die Tötung von Bruno keinesfalls waidmännisch vonstatten gegangen ist - sondern ein Gemetzel war - ausgeführt von einem Trupp dämlicher und unsachverständiger "Sicherheitsfachkräfte" - die noch nicht einmal der Forstverwaltung unterstanden.

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