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Ungarn: Mumifizierte Körper könnten Hinweise zur Behandlung von TBC bergen

Vor zwölf Jahren wurden in der Krypta einer Dominikanerkirche in Budapest mehr als 200 mumifizierte Leichen entdeckt. Sie waren von Arbeitern bei einer Renovierung der Kirche gefunden worden.

Die konstanten Temperaturen in der Gruft und die Öle der Hölzer der Särge hatten die Körper aus dem 17. und 18. Jahrhundert mumifiziert. Nach Untersuchungen wurde bei 70 Prozent der Toten festgestellt, dass sie mit Tuberkulose infiziert waren.

Aber nicht alle von ihnen waren der Krankheit erlegen. Bei einigen konnte ein Protein nachgewiesen werden, das sie vor dem Tod durch TBC bewahrt hatte. Diese Entdeckung könnte nun zur Heilbehandlung der Krankheit von Nutzen sein.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Körper, Ungarn, Behandlung, Hinweis
Quelle: www.sabcnews.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2006 09:01 Uhr von la_iguana
 
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Die Tuberkulose, oder auch Schwindsucht, ist immer noch weit verbreitet und die Heilbehandlung ist langwierig. Vielleicht lag in der Gruft der Kirche eine bessere Lösung.
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28.06.2006 00:57 Uhr von Borgir
 
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interessant: hätte mich noch interessiert welches protein das war. ob das wirklich viel bringt in der behandlung weiß man nicht. die verbreitung wird nicht eingedämmt werden können. tbc-impfung ist keine pflichtimpfung mehr und aus den ostblock-ländern (kein vorurteil, tatsache) schwappt die erkrankung immer wieder in den westen rüber.
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28.06.2006 15:47 Uhr von delauer
 
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Das wärs, die die Wissenschafft aus dem 21. Jahrhundert vergebens nach ein Heilmittel sucht und die Ärzte aus dem 18. Jahrhundert bereits eins hatten :D
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29.06.2006 14:58 Uhr von nabach
 
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Sehr interessant hier ist es vielleicht möglich auch aus Mutationen zu lernen. Hoffen können die Zukünftigen Generationen auf die Möglichkeit andere zur Zeit noch Tot binernde Krankheiten zu besiegen.

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