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Braunbär Bruno wird bald im Museum zu bewundern sein

Der von Jägern in den bayerischen Bergen erschossene Bär Bruno bekommt einen Platz neben dem letzten vor 170 Jahren in Deutschland erlegten Bären in einer naturwissenschaftlichen Sammlung in München.

Der Braunbär JJ1 wird nach einer genetischen Bestimmung von Präparatoren für eine Ausstellung im Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg in München vorbereitet und dann dort ausgestellt.


WebReporter: hias57
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum
Quelle: www.region-muenchen.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2006 17:56 Uhr von hias57
 
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Jetzt profitiert der Freistaat Bayern auch noch von Bruno. Nachdem Minister Werner Schappauf (CSU) den Schießbefehl gegeben hat, haben jetzt die bayerischen Behörden beschlossen, Bruno auszustellen. Das Museum gehört dem Land Bayern. Es wird einen Run von Besuchern auf die staatliche Sammlung geben, nachdem die Hülle von Bruno dort eingezogen ist. Das dürfte die Einnahmen über die Eintrittsgelder kräftig sprudeln lassen.
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26.06.2006 18:37 Uhr von BlaBlaNews
 
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finde ich nicht gut ich will ja nicht als gutmensch dastehen, aber ist ja schon ziemlich pervers den bären da ausstellen zu wollen. lasst ihn doch wenigstens jetzt in ruhe!!!
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26.06.2006 20:12 Uhr von rheih
 
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Das: ist absolut widerlich!!!!

Übrigens stammt der tote Bär aus einem Ansiedlungsprojekt für Bären..... :-(
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26.06.2006 20:58 Uhr von Aurinko
 
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Wieso? Wieso ist das nun widerlich?? Es gibt etliche Museen, in denen ausgestopfte Tiere stehen. Und nur weil der Bär jetzt ein paar Wochen in den Medien war, ist die Ausstellung nun schlimm?

Viel widerlicher finde ich zum Beispiel Zoos, in denen Tiere teilweise vor sich hinvegetieren, da artgerechte Haltung scheinbar nicht überall bekannt ist.
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26.06.2006 21:15 Uhr von bane7
 
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Ich finde das wirklich super! Wenn diese zwei Bären jetzt nebeneinander aufgestellt werden, zeigt das nur um so deutlicher, dass sich die Einstellung der Menschheit zur Natur und ihr Verantwortungsbewusstsein ihr gegenüber in den letzten 170 Jahren nicht änderte.

Damals wurden die Bären in unseren Gegenden ausgerottet, weil wir uns hier breit machen wollten und uns von den Bären betroht fühlten und heute ist es noch genau so!

@Aurinko. Wie immer gibt es ordentliche Zoos und solche, die es nicht sind. Jedenfalls werden Tiere im Durchschnitt in Zoos sicher älter als in freier Wildbahn, wo sie von anderen Tieren und vor allem vom Menschen bedroht werden.
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26.06.2006 22:37 Uhr von hias57
 
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@bane7: Ein interessanter Gedanke, das mit den zwei Bären nebeneinander und dass sich die letzten 170 Jahre nichts geändert hat. Man sollte dem Museum Mensch und Natur in München schreiben, dass sie bei den Exponaten dann eine entsprechende Beschreibung zum Nachdenken anbringen.
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26.06.2006 23:21 Uhr von Zenon v.E.
 
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eBay? Ich hätte ja vermutet, dass das Bärenfell bei eBay verkauft wird :-P
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26.06.2006 23:45 Uhr von mäGGus
 
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Schnappauf ausstellen Gibt es schon irgendwo einen Boykottaufruf für dieses Museum? Fänd ich jedenfalls super und würd ich sofort unterschreiben .. der Kurator sollte die Ausstellung meiner Meinung nach ablehnen...

Das jetzt auch noch gerade das Land welches uns um den ersten Botschafter der zurückkehrenden Natur gebracht hat auch noch Kohle und Publicity damit machen darf finde ich echt Hammerhart... schließlich gehört der Bär auch zu je einem Drittel Österreich und Italien.
Was tun? In Stücke schneiden?

Kann nicht mal jemand Gunter von Hagens anrufen? Die sollen diesen CSU Werner mal plastinieren und dann kann man ihn zwischen die beiden Bären stellen...

Mal ganz im Ernst es ist doch peinlich das wir wegen einem sich völlig natürlich verhaltenen Wildtier das wir als Segen betrachten sollten so ein Geschiss veranstaltet bekommen und dann so ein Konservativist zum Gefallen der Bauern Meister Petz einfach über den Haufen ballern lässt. So leid es mir tut ... *Schublade auf* die Bayern leben halt leider zum Großteil noch hinterm Mond "kruzitürken.himmelhergottsakrament" und ausgerechnet mit denen identifiziert uns ein großer Teil der Welt *Schublade zu*
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27.06.2006 00:51 Uhr von pifan
 
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Makaber und pervers ohne Ende "Mensch und Natur": Mensch und Natur?
Pervers so was in Zusammenhang mit einem erlegten Bären zu benutzen, der keine Chance hatte.
Man müsste es umbenennen in Mensch über die Natur!

Schade das man alles erst umbringen muss um dann zum nachdenken zu kommen.
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27.06.2006 02:31 Uhr von divadrebew
 
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genetische Bestimmung? Ich dachte die Behörden wären sich sicher, JJ1 getötet u haben. Warum dann eine genetische Bestimmung?
Oder ist man sich vielleicht noch nicht sicher, ob es sich nicht doch um einen als Bären verkleideten Naturschützer handelt?
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27.06.2006 07:43 Uhr von Majo611
 
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Keiner solte hingehn ...
Der arme Bär tut mir richtig leid.
Es kann mir keiner sagen, dass man ihn nicht hätte einfangen können.
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27.06.2006 09:02 Uhr von Anywish
 
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Man munkelt Man munkelt, Bayern hat sich drum so mit dem Abschuss beeilt, damit Bruno nicht mehr in sichere Gebiete zurückgehen konnte. Tatsächlich ging es immer nur darum, ein Ausstellungsstück zu haben, und damit Profit zu schlagen. Die Gefahr für Menschen hat nur dazu gedient, den Abschuss zu rechtfertigen - jeder Hund ist auch eine potentielle Gefahr, wenn alles schief läuft.
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27.06.2006 09:06 Uhr von thehed
 
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@Majo611 einfangen kaum: aber betäuben. Da waren pfuscher am Werk und die Aussrede mit der dicken Fettschicht glaub ich denen nicht gute Schützen treffen auch den Hals. Und geroffen wurde er als es ums erlegen ging plötzlich seeeehr schnell.
Da hätte man wohl ein paar Leute aus den Wildreservaten Afrikas holen sollen. Jemand hat da versagt, eventuell hat es mit den Medien zu tun, die Verantwortlichen waren plötzlich so unter Druck deswegen das sie nicht mehr wussten wie sie aus der Geschichte wieder rauskommen sollten.
Trotzdem bin ich froh das er weg ist arbeite nämlich teilweise alleine im Wald. Nur schade das es auf diese Weise war.
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27.06.2006 09:17 Uhr von BigFunny
 
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.. und den Jäger dazu? das würde doch viel mehr Geld bringen, wenn man den Jäger der geschossen hat - auch noch daneben stellt. So schön ausgestopft.
Die ganze Aktion zeigt doch nur, dass die Jäger in Bayern den Bären im Vorfeld garnicht finden wolten, denen ging es einzig und alleine darum, dass sich einer ne Kerbe auf den Schaft seiner Flinte ritzen kann.
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27.06.2006 11:07 Uhr von severl
 
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auf keinen fall: die sollen den bären wenigstens jetzt in ruhe lassen und begraben, wie es jedes lebewesen verdient begraben zu werden.
zuerst lassen sie ihn erschießen und jetzt wollen sie auch noch geld mit ihm machen?
das ist doch eine frechheit!
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27.06.2006 12:13 Uhr von 4fame Red.
 
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Braunbär Bruno ist nicht tot: Eigentlich ist Braunbär Bruno lediglich von der Bildfläche verschwunden. So lange nicht wirklich ein Beweis vorliegt, dass Bruno tatsächlich erschossen wurde, gibt es hierzulande viele Tierschützer, die die Gegenthese vertreten, Bruno, der Sonderbär, sei noch am Leben. Die Vorstellung, eine Tierschutz-Organisation hätte den Bären eingefangen und "verschleppt", wäre durchaus denkbar. Der fingierte Abschuss diene nur zur Berruhigung der Behörden in Bayern. Warten wir ab, wer letzendlich ausgestopft im Museum steht...
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27.06.2006 14:17 Uhr von DamRighta
 
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egal: ich versteh die ganze aufregung um diesen dämlichen bären nicht.
nur weil der so süß und knuddelig auschaut, heißt das noch lange nicht, dass der bär auch schmusen will.
mann...das ist/war ein wildes tier. damit ist nicht zu spassen. muss denn immer erst was schlimmes passieren, damit man handelt???
also ich finds gut das der bär endlich tot ist.

von mir aus hätten die das vieh auch mit der panzerfaust in tausend stückchen blasen können.
dann gäbs jetz wenigstens keine diskussion über die sterblichen überreste....
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27.06.2006 14:58 Uhr von 4fame Red.
 
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Anm. zum Beitrag von -damrighta-: Die meisten Tierfreunde und Artenschützer, wie z.B. Greenpeace,wollen sicher nicht mit dem Bären "knuddeln" oder finden ihn gar "süß"; Wer so etwas sagt, ist sicher nicht über die geistige Reife eines Teenagers hinaus.Selbstverständlich muss ein entartetes oder degeneriertes Tier aus der näheren Umgebung von Menschen entfernt werden. Damit eben nicht -Zitat- "Schlimmeres passiert", müssen Wildtiere durch Forstbeamte und Experten beobachtet werden (wie z.B. in Kanada). Auch Jäger dürfen aus diesem Grunde sicher ebenso wenig als "Mörder" tituliert werden, wie andere Berufsgruppen, die eine Waffe tragen. Bedauerlich ist doch, dass es keinen nützlichen strategischen Plan gab, den Bären aus der Nähe der Wohnorte zu entfernen; Weder von einer Tierschutzorganisation, noch von den zuständigen Behörden.
In so fern stimmt die Aussage zwar, der Medienrummel um den Bären sei übertrieben, aber es sei doch den Menschen gestattet, sich um das Wohl eines Tieres zu sorgen, oder etwa nicht?! Man kann doch froh sein, dass die Medien einem Bären Sendezeit einräumen, anstatt einer Kolonne degenerierter Menschen in einem Big-Brother-Container. Wildtiere gehören in die Natur und der Mensch muss bei zunehmender Bevölkerungsdichte eine Lösung finden mit ihnen zu leben oder er rottet sie komplett aus. Am besten mit der Panzerfaust...
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27.06.2006 15:07 Uhr von Aurinko
 
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@serverI: Hmmm... ich glaub ich lauf gleich mal los und beerdige meine Salami... Die war ja auch mal ein Lebewesen. Und Lidl hat Geld damit gemacht... Schweinerei!
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28.06.2006 03:52 Uhr von Medea59
 
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Wie ich schon sagte: Wie ich in meinem Kommentar schon schrieb:

Zitat:
"Nette Strategie, um in dieses GEbiet noch mehr Urlauber zu locken und den chancenlosen Bären ausgestopft der staunenden Masse präsentieren zu können"
Zitat Ende

Ich sehe mich also bestätigt.
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28.06.2006 03:56 Uhr von Medea59
 
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Ergänzung: Ich meinte meinen 1. Kommentar zur Meldung vom 26.6. 2006

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