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Athen: Studenten demonstrieren gegen private Universitäten

In Athen sind mehrere tausend Studenten gegen die geplante Hochschulreform der Regierung auf die Straße gegangen. Auch die Beamtenvereinigung und der Gewerkschaftsdachverband unterstützten die Studenten durch Niederlegung ihrer Arbeit.

Sie fordern, private Universitäten nicht zuzulassen und allen Studenten öffentliche und kostenlose Bildung zu bieten. Im Zuge der neuen Reformen sollen auch Lehrkräfte strenger kontrolliert werden und es soll Begrenzungen für die Studienzeit geben.

Die Studenten können sogar schon einen Erfolg feiern: Die Regierung kündigte an, die Reformen zur Diskussion zu stellen und ist von dem direkten Gesetzesbeschluss vorerst abgerückt.


WebReporter: Lima1904
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Student, Universität, Athen, privat
Quelle: de.news.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2006 11:44 Uhr von Lima1904
 
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Auch hier bezweifle ich, dass die Aktion was bringt.
Ist ja schön und gut, wenn man sich engagiert, aber die Regierung macht ja in 99% der Fälle eh das, was sie wieder für richtig und vorteilhaft hält...
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26.06.2006 15:43 Uhr von scheune
 
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@Lima: Nun ich denke, dass die Griechen da schon etwas mehr Erfolg haben werden, als wir. Warum? Bei denen sind momentan etwa 90% aller Fakutltäten (um die 400 von 420 oder sowas) bestreikt. Außerdem haben sich die Lehrenden mit den Studierenden solidarisiert und bei Demos, etc laufen auch nicht nur 200 sonder schon mal 5000 Leute mit.
Bei uns hat leider niemand für Demos Zeit, schließlich müssen ja alle zum Public Viewing...
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27.06.2006 10:18 Uhr von ArrowTiger
 
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Bringt schon was, denke ich. Die Erfahrungen in Frankreich, und nun auch in Griechenland, zeigen schon, daß Demonstrationen in diesem Ausmaß - v.a. mit solidarischer Beteiligung nicht Betroffener - Regierungen zum Umdenken und Umschwenken bringt. Sind zu viele dagegen, fürchtet man wohl doch, daß eine "harte Linie" (von wem eigentlich authorisiert?) Wahlstimmen o.ä. kosten könnte.

Ich vermisse so etwas in Deutschland wirklich. Und dort, wo Demos ablaufen, erfährt man u.U. kaum etwas in der Presse davon; s. a. Montagsdemos, etc. Zudem scheint es mir so, als wenn eine gewisse kritische Masse erreicht sein muss (manchmal leider auch im Sinne von Blockaden oder Ausschreitungen), bevor so eine demokratische Unwillensbekundung von politischer Seite auch wahrgenommen wird.

Offenbar haben viele Politiker vergessen, daß sie Volksvertreter und StaatsDIENER sind, und somit den Willen des _Volkes_ zu vertreten haben, nicht den eigenen...

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