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Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) wirft ihren Abfall ins Meer

Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS erwartet dieses Wochenende eine neue Ladung mit Versorgungsgütern wie frischem Gemüse, Wasser und Kraftstoff. Damit sie dafür Platz haben, mussten sie zunächst den angesammelten Abfall "entsorgen".

Pavel Vinogradov und sein amerikanischer Besatzungskollege verstauten all ihren Abfall in den an der Station angedockten russischen Raumfrachter Progress M-55 und sandten ihn zur Erde.

Der Frachter verglühte beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht. Er fiel samt Abfall 3.900 Kilometer südöstlich von Neuseeland ins Meer, wo er versank.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: International, ISS, Meer, Raumstation, Besatzung, Abfall
Quelle: www.stuff.co.nz

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2006 10:25 Uhr von la_iguana
 
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Wenn ich an die Umweltverschmutzung denke, ist wahrscheinlich der Abfall der Raummannschaft das kleinere Problem. Können die den Raumfrachter nicht wiederverwebden? Und wenn nicht, warum schieben sie ihn nicht in die andere Richtung, ins All hinaus?
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25.06.2006 13:15 Uhr von sepp0
 
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weil es sehr viel energie bräuchte: die erdanziehung zu überwinden (nicht machbar).
wäre also potentielle gefahr als weltraumschrott.
da bleibt nur versenken im meer über....
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25.06.2006 14:33 Uhr von FirstBorg
 
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@sepp0: Natürlich ist das machbar.... sonst hätten wir keine Sonden hiner Pluto :)

Aber man bräuchte schon viel treibstoff an bord und die Kapsel ins All zu schicken.
Zur Erde gehts ja ganz einfach...
Abdocken, anschubsen und fertig :)
braucht sehr viel weniger Treibstoff :)
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25.06.2006 14:36 Uhr von marshaus
 
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traurig: sollten sie wirklich in die andere richtung starten, aber wahrschlich haben die angst das sie dann irgend einen spionagesateliten treffen koennten
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25.06.2006 17:26 Uhr von vea
 
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iratari: du bist ja ein meister der physik
du solltest vll. an einer hochschule
physik oder bwl(du hast ja sogar ganz dolle ideen wie man müll entsorgt) oder beides zusammen lesen(lesen heisst soviel wie vorlesung halsten)
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25.06.2006 17:36 Uhr von CHR.BEST
 
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@IRATARI: Hast du dir schon mal überlegt weshalb ein- und dieselbe Rakete nur einen einzigen Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn (36.000 km Höhe) schießen kann dafür aber 2 oder 3 Satelliten in den erdnahen Orbit (ca. 400 km Höhe)?

Natürlich kostet es viel mehr Energie bzw. Treibstoff und damit Gewicht einen Körper weiter aus dem Schwerefeld der Erde zu bringen. Und noch mehr Treibstoff kostet es dem Schwerefeld der Sonne zu entfliehen, selbst wenn man Planeten für Swing-By-Manöver nutzt.
Davon mal abgesehen gibt es bereits gefährlich viel Raumschrott im All. Nein, besser ist es man entsorgt den Abfall kontrolliert. Immerhin sind gut 70% der Erde mit Wasser bedeckt. Also bestünde selbst bei einem unkontrolliertem Absturz nur eine Wahrscheinlichkeit von 30% daß dieses "Geschoß" auf Land fällt. Noch geringer ist die Wahrscheinlichkeit daß es auf bewohntes Gebiet fällt und verläuft der Absturz noch kontrolliert sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles gegen Null.
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25.06.2006 18:20 Uhr von POMMES_1989
 
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nanana: ich denke mal den haben se nicht ins all geschossen, weil die gefahr bestehen würde das die umlaufbahnen der sateltiten damit blockiert werden könnten es ist bestimmt nicht unbekannt das sateliten abundzu abfällen ausweichen müssen.

naja wenn wir die ganze erde in einzelteilen ins all schleudern wars das ;)
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25.06.2006 19:43 Uhr von Borgir
 
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warum: schießen sie den dreck nicht einfach richtung unendliche weiten des alls?? kann doch kein problem sein...
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25.06.2006 19:59 Uhr von FirstBorg
 
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warum@borgir: Warum liest du dir nicht mal die kommentare durch bevor du postest?
kann doch kein problem sein...

:)
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25.06.2006 20:02 Uhr von bigdaddy2
 
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Was soll der mülle: @Borgir

>> warum schießen sie den dreck nicht einfach richtung unendliche weiten des alls?? kann doch kein problem sein...<<

sollte mal ein grünes menschen auf besuch vorbeischauen muß es sich erstmal dur müll kämpfen. das gibt schon erst mal einen schönen eindruck.

jetzt weis ich aber warum bei sternschnuppen keine wünsche in erfüllung gehen.

Bei eindritt in die Atmosphäre verglüht der müll eh.
also kann man sich bei müllsternschnuppen wünschen was man will, es wird nichts draus.

Also wenn dir mal ein stück "menschliche" schei... auf den kopf fällt, ist es aus nem flugzeug oder von einem auserirdischen dessen sch... nicht verglüht und hitzebeständig ist ;-)))
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25.06.2006 23:13 Uhr von ippich
 
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Im Pazifik treibt Müll von einer Fläche so groß wie Mitteleuropa, da lohnt es sich nicht, über diese Kapsel zu diskutieren. Die ist wahrscheinlich sowieso versunken, die Korallen freuen sich... Siehe auch: http://www.taz.de/...
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25.06.2006 23:30 Uhr von christianwerner
 
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Taucherparadies: Schiffswracks gibt´s überall, aber wo findet man schon mal einen versunkenen Raumfrachter? :-)
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26.06.2006 00:23 Uhr von Super-Ingo
 
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Das ist doch scheißegal! Bevor man für ein paar Millionen da eine andere Möglichkeit entwickelt, kann man die Millionen in Krombacher investieren und rettet damit pro Million 250000 Quadratmeter Regenwald bei (20 euro je Kasten) . Das wären immerhin 2,5 ha, aber man kann auch noch effektiver die Umwelt schützen mit dem Geld.

Schadstoffe waren in der Kapsel wohl nicht. Da stand nichts von ein paar liter Quecksilber.
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26.06.2006 01:29 Uhr von call.medic
 
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Hmm: @iratari: Dieselbe Idee (Atommüll Richtung Sonne
schiessen) hatte ich in der Grundschule. Das ist jetzt aber
über 20 Jahre her. Damals dachte ich auch das wäre doch
eine tolle Idee ;)

Nebenbei ist es doch ehrlich gesagt furzegal wenn 2
Astronauten ihre gesammelten Abfälle vor Neuseeland
wassern lassen. Wie der Autor selbst bereits angemerkt hat
fällt das bei der aktuellen Umweltverschmutzung nicht ins
Gewicht. Und wenn man von "Raumfrachter" redet ist hier
nicht von einem vollwertigen Raumschiff die Rede sondern
von einer Blechbüchse die einfach nur Verbrauchsmaterial
transportiert. Genausogut könnte man alle Coladosen
zuhause aus den Flaschen wieder auffüllen anstatt sie zu
entsorgen.

Übrigens ist in die "andere Richtung" kein Platz mehr. Die
Erde ist von einem Schleier aus Raumfahrttrümmern
umgeben so dass neue Satelliten erstmal einen Platz
errechnet bekommen müssen wo sie wenigstens aus der
Bahn der großen Brocken stationiert werden können. Schon
ein kleiner Rechenfehler kann bewirken dass der fliegende
ISS-Müllbeutel mit einem anderen Flugobjekt kollidiert und
dem Trümmerfeld da oben einige Tausend Teile hinzufügt.
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26.06.2006 12:17 Uhr von hady
 
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Ja und? Was sollen sie auch sonst machen? Die Jungs in Orange der Müllabfuhr kommen an der ISS vermutlich relativ selten vorbei. ;-)
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26.06.2006 15:26 Uhr von DarkRazer
 
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das einzigste was mich wirklich stört und nicht nur an diesem beitrag, sondern IMMER wenns um die ISS geht ist die tatsache, das einem weder die abkürzung noch die ausgeschriebene bezeichung reicht. ISS heißt nähmlich soviel wie Internation Space Station, was wiederum Internationale Raumstation heisst. jeder depp weiß was ISS bedeutet, aber jedesmal wirds doppelt gemoppelt... das ultimative akronym. LCD-Display oder sowas ist da noch harmlos....
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26.06.2006 22:17 Uhr von denksport
 
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Ist das nicht gefährlich: Ok, Umweltverschmutzung ist nicht wirklich ein Thema.
Was mich wundert, war wäre wenn das Paket einen Frachter, Tankschiff oder ähnliches versenkt. Besteht doch immerhin eine gewisse Möglichkeit, dass der Aufschlagpunkt des Müllcontainers irgendeinem Öltankerkapitän oder Südseefischer auf den Kopf fällt.
Oder wie genau wurde das berechnet wo das Teil letztenendes runterfällt, wurde das Gebiet dann abgesperrt?

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