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US-Gesundheitssystem: OP im Supermarkt als einzige Möglichkeit

Dass das Gesundheitssystem in den USA große Lücken hat, ist bekannt. Einigen nicht-krankenversicherten Patienten geht es so schlecht, dass sie für 45 Dollar kleine Eingriffe in einem Supermarkt in Texas durchführen lassen, um gesund zu werden.

Viele arme Bürger können sich keine Krankenversicherung und auch keine teuren Medikamente leisten und besorgen sich deshalb billige Medikamente aus Mexiko, um eine Chance zu haben.

Viele Menschen müssen sich entscheiden, ob sie sich operieren lassen oder von dem Geld ihre Familie ernähren. Viele akzeptieren zu Gunsten der Familie ihr Schicksal und sterben an den Folgen ihrer Erkrankungen.


WebReporter: Lima1904
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Gesundheit, Supermarkt, OP, Gesundheitssystem
Quelle: www.tagesschau.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2006 13:56 Uhr von Lima1904
 
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Die Quelle ist noch viel ausführlicher, mit vielen Einzelbeispielen und ähnlichem.
Erschreckend, wie es in den USA zugeht. Eine OP im Supermarkt ist hier ja undenkbar.
Man kann nur hoffen, dass es hier in Deutschland nicht auch eines Tages so kommt, für viele ärmere Bürger sind ja auch hier die Zuzahlungen schon ein absoluter Horror.
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24.06.2006 14:16 Uhr von opppa
 
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Das kommt: bei uns auch noch!
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24.06.2006 14:21 Uhr von artefaktum
 
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Wirtschaftsvorbild USA. Das nennt sich dann Neudeutsch "Eigenverantwortung" und "Freiheit".
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24.06.2006 14:22 Uhr von zagor
 
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genau in diese Richtung: werden wir doch auch von der Wirtschaft und Politik getrieben, also ist nur eine Frage der Zeit, bis wir uns auch im Supermarkt oder an der Tanke operieren lassen müssen.
Krasse Vorstellung...
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24.06.2006 14:25 Uhr von artefaktum
 
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zagor: Du MUSST dich nicht operieren lassen, du KANNST ;-)

Oder wie es mal jemand ausdrückte:

Dieses ist ein freies Land. Jeder der will, darf unter der Brücke leben. Egal ob Mittelloser oder Millionär ...
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24.06.2006 14:49 Uhr von zagor
 
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artefaktum: hmmm, stimmt eigentlich...;)
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24.06.2006 15:05 Uhr von P. Panzer
 
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So sehen Globalisierungsverlierer aus! Und an denen sollen wir uns ein Vorbild nehmen?
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24.06.2006 15:17 Uhr von opppa
 
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Das hat man davon, wenn man einem Politiker glaubt!
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24.06.2006 16:17 Uhr von Bibip
 
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deswegen bekam die Hillary Clinton Probleme: Sie wollte das Gesundheitssystem ungefähr wie das Deutsche aufziehen.
Das geviel den Wirtschaftbossen gar nicht!
Billy musste seine Frau zurückpfeiffen.
Und deswegen wird sie vermutlich nie Präsidentin.
Grüße
Bibip
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24.06.2006 16:19 Uhr von freddy111
 
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hurra!!! mal eben nach Aldi einkaufen und so nebenbei den Blinddarm rausnehmen lassen:-))
Wenn das unsere Zukunft ist dann
"gute Nacht"
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24.06.2006 16:36 Uhr von ari99
 
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Unser Krankensystem: wird in abshbarer Zukunft kaum noch bezahlbar...

Wer nicht mehrere Fremdsprachen spricht muß einen Dolmetscher mit zum Arzt nehmen - den woher sollen sonst die Ärzte kommen ?

Tja, bildet sich einer ein Bildung ist billig ?
Für unsere Politker kommt nach 5 nunmal 7 , Artikel 6 des GG einzuhalten wäre zu teuer !
( Sonst hätten die §6.4 schon lange geändert, wege Benachteiligung der Männer )
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24.06.2006 16:40 Uhr von Curse
 
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Was ihr nicht beachtet; die USA geben weit mehr Geld für das Gesundheitssystem aus als Deutschland (auch prozentual)... aber dadurch, dass in den USA knapp 400 Mio. Menschen leben, geht es natürlich mehr mehr schlecht. Das sind aber immer noch weniger als in D...
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24.06.2006 16:52 Uhr von P. Panzer
 
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@Curse: Weltweit hat die USA die beste Medizin!

Nur eben nicht für alle zugänglich:-(

Ich denke wir sollten uns nicht ein Beispiel an denen nehmen!

Die verarmen auch gerade so wiederlich (und wir auch wenn wir denen nacheifern!)
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24.06.2006 21:17 Uhr von cansan
 
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@artefaktum: es ist eben kein freies Land...
So wie es kein freies Land auf dieser Erde gibt...
Du wirst verpflichtet zu jedem gekauften Artikel steuern zu bezahlen...
Und wenn ich diese schon bezhalen "muss" ( nicht kann ) dann doch lieber für ein Gesundheitssystem als für einen Krieg oder als indirekte Subventionen von Megafirmen und ähnliches....
Es sollte in einem "freien" Land jedem Menschen die Möglichkeit gegeben werden frei zu sein.
Ich bezahl keine Steuern und Abgaben und bekomme dafür nix vom Staat. Darf in irgendeinem Wald wohnen und mir dort meine Existenz frei gründen.
Das wäre Freiheit.
Jedoch haben wir hier Pflichten und so ist der Staat auch uns verpflichtet.
Und dazu gehört für mich das kein Mensch an den Folgen einer Krankheit sterben darf nur weil er kein Geld hatte...
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24.06.2006 21:52 Uhr von Plill
 
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wird auch in deutschland so kommen: nur eine frage der zeit.

die kluft zwischen arm und reich wird wie in den usa immer grösser. auch in deutschland müssen die arbeitslosen mit ein paar hundert euro im monat überleben.

wird alles mit der zeit noch schlimmer. Die USA ist nur ein beispiel dafür wie es hier irgendwann zugehen wird.
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24.06.2006 22:03 Uhr von Generalstreik
 
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Abuzze: In Deutschland nicht möglich?
Hat mal jemand Abuzze gesehen, da wurde es schon mal vorgemacht. Entbindung im Supermarkt, USG-Untersuchung inklusive.
"Mhm...das könnten jetzt die Beinchen sein...oder die Odenwälder Bratwürstchen. Sind diese Woche im Angebot, nur 1,99. Das soll uns erstmal einer nachmachen."
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24.06.2006 22:10 Uhr von Simplicium
 
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@Curse: Was bedeutet schon "geben ... mehr Geld....Gesundheit...." ?
Richtiger wäre wohl der Gedankenansatz wofür dieses Geld ausgegeben wird ? Bei den Millionen verfetteter Amis mit hundertausenden Fettabsaugungen und den durchgeknallten Superreichen , welche eben mal n paar hunderttausend im Jahr für "Schönheitseingriffe" hinlegen relativieren sich die realen Gesundheitsausgaben ganz schnell wieder.
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25.06.2006 00:52 Uhr von jack200034
 
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@P.Panzer: mein lieber P. , mit Interesse lese ich in verschiedenen Themen, wie Du Deine Meinung offen zum Ausdruck bringst.... Allerdings solltest Du Dich irgendwann mal entscheiden, WAS Du wirklich sagen willst !!!! Einerseits bist Du dafür, dass Unternehmen keine Steuern bezahlen, oder Konzerne unproduktive Mitarbeiter entlassen und HIER schreibst Du, dass unser System bloß nicht so verarmen soll wie in den USA.

Das Gesundheitssystem in Deutschland wird fast völlig von abhängig Beschäftigten finanziert, also genau DEN Arbeitnehmern, die DU so leichtfertig entlassen willst.

Also, bevor Du hier weiter das Fähnchen in den Wind hängst, geh besser erstmal in Dich... oder in den Sandkasten spielen
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25.06.2006 02:11 Uhr von skydiver73
 
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..dauert nicht mehr lange!? also, bei uns ist es doch auch nur noch eine frage der zeit, bis wir uns bei "aldi" operieren lassen müssen. mein vater ist ein hoher mitarbeiter bei der aok, aber auch er sagt, das es so nicht wirklich weitergehen kann, die kassen schreiben zwar jetzt schwarze zahlen, aber das auch nur auf dem rücken der versicherten @"praxisgebühr".
unser sozialsystem wird den bach runtergehen das ist mal ganz klar fakt!
in diesem sinne:"bleibt gesund!!!"

gruss sky
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25.06.2006 03:52 Uhr von daMaischdr
 
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und die Zahnarztbehandlung: gibts in Zukunft im Baumarkt, Abteilung Hämmer und Schlagbohrer, oder wie?

Man man man, wo soll das nur hinführen?
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25.06.2006 09:44 Uhr von fissy
 
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lol: ach daher kommen die kidney-bohnen?
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25.06.2006 10:31 Uhr von Postel
 
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Unglaublich meine Abneigung Bush gegenüber wächst immer mehr. Das vollgefressene Politiker-Pack guckt zu wie die Menschen im eigenen Land zu Grunde gehen. Alles im Interesse der Wirtschaft. Man weiß ja wer eigentlich an der Macht ist..Bush & Co. sind nur Marionetten. Man braucht auch Kapital dafür, aber ich würde alles versuchen auszuwandern...
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25.06.2006 10:55 Uhr von ferry73
 
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aldi angebot 199,95,-. amerika als vorbild, absurde vorstellung.
man stelle sich vor:
donnerstags angebot bei aldi, blindarm entfernen für 199,95,- .
zum glück leben wir in deutschland und hier gibt es NOCH eine sicher gesundheitsreform.
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25.06.2006 12:11 Uhr von azrael_w
 
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das gibt es schon längst: es gibt schon längst eine große menge menschen für die gesundheit unbezahlbar geworden ist: Harzt4 empfänger!
diejenigen die chronisch krank sind und jeden monat teure medikamente benötigen

von 345 € von denen man ja leben muß

- rücklagen bilden, weil es keine einmalhilfen mehr gibt
- verhütungsmittel bezahlen (oder enthaltsam leben)
damit man nicht noch tiefer in die sch*** fällt

- bewerbungen schreiben (die mit 5 € und bis zu einer
höchstgrenze von 260€ pro jahr mit einer verzögerung
von 6-8 wochen erstattet werden)

- fahrtkosten zu den vorstellungsgesprächen (hier in köln
kostet mich die netzkarte 67,40 € pro monat)

chronisch krank sein, heißt garantiekarte das du jedes quartal die 10 € brauchst...bei mir belaufen sich die gesamtkosten auf ca 80€ die ich laut meiner krankenkasse doch bitte zinslos vorfinanzieren soll bis jahresende, weil : befreien lassen geht....am jahresende, weil die belastungsgrenze ja erst ende des jahres festgestellt werden kann

meine sachbearbeiterin wurde erst gesprächsbereit als ich ihrem arbeitgeber mit einer anzeige wegen fahrlässiger tötung gedroht hab, und damit den fall in die medien zu bringen

kommentar eines bekannten aus der medizin: so kann man die arbeitslosen auch entsorgen
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25.06.2006 12:23 Uhr von Alfadhir
 
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sowas gibts hier auch bald: staat und volk werden immer mehr ausgebeutet und das von dennen die ihn/sie vertreten sollten aber das passiert wenn man den wolf die schafherde bewachen läst.

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