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Einführung der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, die durch die Speicherung von allen wichtigen Patientendaten zum Beispiel Doppeluntersuchungen beim Arztwechsel überflüssig machen und damit Kosten sparen soll, verzögert sich.

Bisher sollte die Karte 2007 eingeführt werden. Dieser Termin wird nun aber nicht einzuhalten sein, da es Probleme mit technischen und organisatorischen Standards wie den Kosten für die Lesegeräte gibt.

Die Karte wird nun voraussichtlich erst Ende 2008 weiträumig eingeführt worden sein.


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WebReporter: Lima1904
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Einführung, Gesundheitskarte
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2006 11:50 Uhr von Lima1904
 
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Und wieder mal gibts Zoff ums Geld im Gesundheitswesen.
Langsam nervts wirklich, dass immer wieder aufs Neue um irgendwas gestritten wird.
Da muss dringend mal einiges überarbeitet werden damits wieder rund läuft.
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24.06.2006 13:13 Uhr von opppa
 
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Big Brother: wird gerade wach !
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24.06.2006 14:41 Uhr von carry-
 
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langsam wird es zeit: langsam wird es zeit, dass die karte endlich eingeführt wird. es kann nicht sein, dass ich einem neuen arzt erzählen muss, wann welche untersuchungen mit welchen ergebnissen gemacht wurden.
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24.06.2006 16:05 Uhr von neo2002
 
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@carry: Dann hast du einen Arzt, der dich nicht so gut leiden kann, weil du den letzten Termin vor Feierabend hast und schon packt der dir sowas wie "simuliert nur was" rein. Hatte ich so bei einem Kardiologen gehabt. Ich habe einen Herzfehler und der muss regelmäßig kontrolliert werden. Um auf der Arbeit nicht zu fehelen, hatte ich den spätmöglichsten Termin bekommen in der Praxis. Dabei wurden schon sämtliche lichter abgeschaltet und auch die Sprechstundenhilfen verabschiedeten sich während der Sprechstunde. Auf meine Fragen hin zu bestimmten Dingen übers Herz ragierte er garnicht. Nach ner Zeit sagte er nur: "Sie sind Kerngesund - sie haben kein Herzfehler. Wenn es nach mir ginge, würden sie ihren Herzpass nicht wiederbekommen. Das werde ich ihrem Hausarzt so auch in die Akte schreiben und zurück schicken!". Dann war ich beim anderen Arzt (10€ wieder in Sand gesetzt - und siehe da, binnen von wenigen Tagen war der Herzfehler wieder da!??? *sichaufregenkönnte*).

Was meinst was jetzt ist, wenn so ein dämlicher Kommentar jetzt auf so einer Karte steht!???
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24.06.2006 17:00 Uhr von Louis70
 
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Ob es wirklich nötig ist oder doch wieder Spielere: Die Frage ist zum einen, ob dies wirklich nötig ist.
Wozu gibt es Überweisungen und Patientenakten.
Da muß man nur vorher die Sachen abholen und wieder wegbringen.

Sicher könnte das System einiges erleichtern, aber es gibt auch andere Wege.

Mein Verdacht ist folgender: Es wird alles möglichst kompliziert & aufwendig gemacht, damit es schön teuer ist und wieder gut Schmiergelder fließen können, wie bei der LKW Maut ............

Jede Arztpraxis hat Internetanschluß und E-Mail.
Da könnte man die Daten eines Patienten auch so übermitteln.

Wenn ich bei CONRAD Electronics reinschaue, kostet ein Karten-Lesegerät 9,95 EURO, Mal ganz zu schweigen von USB-Sticks ........

Die Technik gibt es schon, ist verfügbar und bereits erprobt und günstig zu haben.

Demnächst sind die Krankenkassen-Beiträge bei 18% oder 20%, die der Arbeitnehmer alleine tragen soll .....
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24.06.2006 17:16 Uhr von Inserv
 
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Lobbyismus pur Krankenkassen und Ärzte verschwenden das Geld der bezahlenden Mitglieder. Aber das ist ja egal, solange man den Esel hat, den man immer wieder melken kann. "Der Patient bekommt viel zu viele Medikamente verschrieben und treibt so die Kosten in die Höhe" hört sich für mich schon lange wie der Hohn an.

Aber solange gerade Patienten keine Lobby haben, wird sich daran nichts ändern. Und wer setzt sich denn für jemanden ein, der ihm kein Geld bietet?!

BTW: Deutschland ist wirklich ein Sanierungsfall, aber nicht unten, sondern OBEN sollte man den Kopf abschlagen!

Gruß, Frank
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25.06.2006 11:24 Uhr von bogmen
 
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Welche Daten kommen denn auf die Karte: wenn man wie ich nicht mal einen Hausarzt hat und jahrelang nicht zum Arzt gegangen ist?
Mich kann keiner zwingen zu einem Arzt zu gehen nur damit die Karte Daten erhält.
Bisher hat auch noch kein Arzt von mir eine Praxisgebühr erhalten, beim Zahnarzt wird nur die Vorsorge gemacht.
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25.06.2006 15:19 Uhr von chaoslogic
 
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Gesundheit hat Vorrang, Kranke sind eine Last: Aber so gibt es dann wenigstens durch dieses Moderne Krankentagebuch die Möglichkeit eine Fehldiagnose beim nächsten Arzt fortzuführen da es ja keiner weiteren Untersuchung bedarf.
Im späteren Verlauf gibt es dann sicher auch ein Punktesystem nach dem ein potentieller Arbeitgeber entscheiden kann, ob er den öfters kranken Bewerber aus dem Ruhrpott oder den öfters gesunden Hochländer einstellt.
Wie der Name der Karte schon sagt, der Patient wird sich öfters wünschen er wäre doch gesund geblieben.
Bekommt man als privatversicherter Beamter, Arbeitgeber oder Politiker auch eine solch schöne Straf-akte in Chipkartenform ?
Der einzige Weg der Mehrkosten im Gesundheitswesen Herr zu werden ist es die mehrkostenverursachenden Verwaltungen der über hundert Krankenkassen mit baldiger Wirkung zusammenzulegen und stark abzubauen.
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25.06.2006 16:31 Uhr von opppa
 
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Gesundheitskarte: Die Karte hat den Sinn, daß alle Eingeweihten sich mit einem Blick ein Bild über den Patienten machen können.

Als erstes werden neue Arbeitgeber die Vorlage der Karte verlangen, um feststellen zu können, wie oft ein Arbeitnnehmer krank war. Außerdem werden auch Lebensversicherer auf Vorlage der Karte bestehen. Legt man die Karte nicht vor, ist es ganz einfach, es gibt keinen Vertrag.

Daß die Karte auch Vorteile haben kann, ist aber nicht von der Hand zu weisen.
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25.06.2006 20:29 Uhr von Naddel1408
 
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Überwachunsstaat: Na ganz toll, jeder weiß alles. Aber natürlich wird ganz vertrauchensvoll mit den Daten umgegangen. ;-)
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26.06.2006 20:05 Uhr von marshaus
 
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die karte ist schwachsinnig, wenn man den arzt wechselt wird unter garantie nicht die untersuchung auslassen um sich selbst eine meinung zu bilden.
dies ist nur eine weitere ueberwachungskarte.
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26.06.2006 20:28 Uhr von opppa
 
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marshaus: Es gehr nicht nur um seine Meinung, sonderna uch um seinen Umsatz.
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26.06.2006 22:31 Uhr von marshaus
 
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darum: wir sind schon ein bischen weiter hier und schon tauchen fragen auf, nun moechten die versicherungsgesellschaften ebenso an die daten um kosten zu sparen fuer die gesunden usw.
und nun ist irgend ein beamter darauf gekommen das diese karte nicht nur fuer den arzt zu gebrauchen ist sonder ob man nicht auch dem jobcenter die daten zukommen laesst wenn man arbeitslos wird, diese karte wird bei euch auch so enden das jede behoerde die daten einsehen kann
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29.06.2006 17:22 Uhr von nabach
 
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Komisch laut meiner Krankenkasse hat mein Sohn schon son ne Karte...
Vielleich ist der Chip schon vorbereitet!
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29.06.2006 20:02 Uhr von opppa
 
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nabach: Schiller, Wilhelm Tell: Der kluge Mann baut vor!
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29.06.2006 20:13 Uhr von opppa
 
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nabach: Schiller, Wilhelm Tell: Der kluge Mann baut vor!
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29.06.2006 22:47 Uhr von v-n
 
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Was mich wundert ist,: warum man schon wieder nur Pfusch betreibt?

Was kostet ein 64MB Chip ?
Was kostet ein 128MB Chip ?
ganz einfach: nichts !
128MB SD-Karten bekommt man heutzutage nachgeschmissen für 5 Euro.. darauf könnte man aber verdammt viel Speichern (inkl. Röntgenbildern usw..)

Aber nein, man macht nur wieder eine neue Krankenkassenkarte mit ein paar Kilobyte um kurze Texte darauf speichern zu können..

Die Krankenkassen wissen echt, wie man Geld verpulvern kann, anstatt die Ärzte richtig zu bezahlen!

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