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Windiger Arbeitgeber? - Enercons Allergie gegen Betriebsräte

Enercon, einer der Marktführer in der Produktion von Windkraftanlagen, kämpft auf subtile Weise gegen funktionierende Betriebsräte.

Mitarbeiter, die sich hierfür in dem mindestens 8.000 Arbeitsplätze umfassenden Unternehmen engagieren, haben mit Ärger zu rechnen bis hin zu Kündigungen.

Die Enercon-Leitung schweigt hierzu. Im Gegenteil dazu findet die IG Metall deutliche Worte. Enercon-Chef Aloys Wobbe setze sich hier von anderen Firmen in der Branche ab. Deren Manager halten dies inzwischen dem Vernehmen nach für rufschädigend.


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WebReporter: Tilman Kluge
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Betrieb, Arbeitgeber, Allergie, Betriebsrat
Quelle: www.taz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2006 11:56 Uhr von mannisstderBlond
 
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Mitarbeitervertretungen? Ja gerne. Die Mitarbeitervertretungen sind im Prinzip gerne gesehene Einrichtungen in der deutschen Arbeitslandschaft, sollen sie doch die Zusammenarbeit der Firmenleitungen und der Beschäftigten verbessern und so dem gemeinsamen Ziel der Erhaltung der Arbeitsplätze bei bestmöglichen Betriebsklima und wirtschaftlichen Erfolg dienen.

Leider haben hierzulande die Gewerkschaften mit ihrem sturen Beharren, auf zum Teil utopischen Wünschen, die nicht selten auch den wirtschaftlichen Zusammenbruch kleinerer Firmen zur Folge haben, das Bild der geschätzten Arbeitnehmervertretung nachhaltig gestört.
Es hat oft den Anschein, dass gewisse Gewerkschaftsvertreter einzig auf den Erhalt der eigenen Existenzberechtigung aus sind, als auf den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Solange sich die Arbeitnehmervertretungen nicht auf ihre eigentlichen Aufgaben rückbesinnen, brauchen wir uns nicht wundern, wenn es Arbeitgeber gibt, die solche Blockiervertretungen ablehnen.

mfg
MidB
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24.06.2006 23:30 Uhr von Ferkelwämser
 
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@Blondie: Von welchem Land schreibst du? Bestimmt nicht von Deutschland.
In (fast) keinem Land wird so wenig gestreikt wie in D. Die Reallöhne sind rückläufig, Die Lohnentwicklung koppelt sich gegenüber anderen Ländern nach unten ab. Es gibt tausend, nach Region und Branche differenzierte Tarifverträge, darüber hinaus finden bspw. in der NRW Metallbranche inzwischen bei über 30% der Betriebe Öffnungsklauseln Anwendung.

Wie weit dieses Entgegenkommen Anerkennung findet siehst du bei der DTAG, Siemens, AEG, Opel usw.
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26.06.2006 16:56 Uhr von nabach
 
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Klinkt wie SAP wo auch eine "Handvoll" einen Betriebsrat gegen den Willen der Mehrheit durch gesetzt haben.
Hier scheint es aber anderst herum zu sein.
Es wären schon ein paar mehr Hindergrundinfos von nöten, um hier klar Postion zu ergreifen.

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