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Porsche will bei VW-Entscheidungen mitreden

Der schwäbische Autohersteller Porsche will eine sogenannte Sperrminorität bei Volkswagen erzielen. In Form einer Anteilsaufstockung von 3,9 % soll dies durchgesetzt werden. Diese liegt zur Zeit beim Bundeskartellamt zur Entscheidung vor.

Mit 21,2 Prozent Beteiligung ist Porsche somit der größte Einzelaktionär von VW. Wendelin Wiedeking, seines Zeichens Chef von Porsche, verharmlost diese Aktion. Es gehe Porsche nicht um das Erreichen einer Sperrminorität.

Ziel soll die Sicherung der Zusammenarbeit der beiden Firmen sein, wie es bei den Fahrzeugen Cayenne und Touareg bereits der Fall ist. In Planung ist noch die Kooperation beim zukünftigen Porsche Panamera und beim Hybrid-Antrieb.


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WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: VW, Porsche, Entscheidung
Quelle: www.wiwo.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2006 20:59 Uhr von hrungnir1
 
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Letztendlich glaube ich doch, dass Porsche sich verstärkt bei VW einmischen will - wenns jedoch wirklich nur um die Sicherung der Zusammenarbeit geht, umso besser für die Angestellten.
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24.06.2006 01:03 Uhr von Gunny007
 
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gut: wenn sich porsche genauso gut um die vw-mitarbeiter kümmert wie um die eigenen könnte das für vw einen höhenflug bedeuten.
ich meine z.B. die beteiligung am firmenerfolg oder das festhalten am standort deutschland.
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24.06.2006 10:48 Uhr von vostei
 
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sehr gut: ich halte Wiedeking für weitaus bodenständiger, als die VW-Führung - evtl wird ja bald doch mal wieder ein deutscher Volkswagen aus dem Konzern gemacht mit Audi als Edelschiene und Skoda im echten Low-Cost-Bereich...

*grml*
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24.06.2006 12:14 Uhr von normalo78
 
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Wenn Porsche bei VW wirklich was zu sagen hat, kanns für die Beschäftigten dort nur gut sein. Das ist eine Firma, der das Wohl ihrer Angestellten noch am Herzen liegt und nicht nur dem Geld hinterher läuft.

Gruß
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24.06.2006 13:37 Uhr von opppa
 
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wovon träumt ihr nacht: Wenn Porsche schon vorher seinen Einfluß (21,2) genutzt hätte, wären der Belegschaft und den Zulieferanten schon in der Vergangenheit die meisten Knebelmaßnahmen erspart worden.

Aber Porsche hat sich nicht gerührt. Niedersachsen auch nicht!

Warum wohl ?
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24.06.2006 15:58 Uhr von Gunny007
 
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@opppa: wau, wau, bell und kläff - denke, denk und nochmal denk - porsche ist er seit ein paar monaten beteiligt und es gibt da immer noch einige "mächtige" die was dagengen haben.
als 87/88 porsche kurz vor dem aus, der pleite stand, half die belegschaft mit lohnverzicht und..
das gibt porsche jetzt auch zurück, porsche weiß was sie am deutschen arbeiter schätzen kann und muß.
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24.06.2006 16:17 Uhr von SchlachtVati
 
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aja porsche , mein lieblingssubjekt: soll mal die schnauze halten ! oder gehört mir eine porsche ?

-.---->

Wer diesen Wagen fährt, saust der Konjunktur davon: Zehn Prozent mehr Absatz, sieben Prozent mehr Gewinn - Porsche, der Optimist unter den Autoherstellern. Das Unternehmen ist stolz auf die gute Bilanz und betont immer wieder: Porsche schaffe das alles ohne Subventionen. Aber das ist nicht mal die halbe Wahrheit, denn Porsche ist abhängig von einer so genannten indirekten Subvention, von der Steuergesetzgebung für privat genutzte Firmenautos. Das weiß Vorstandschef Wendelin Wiedeking nur zu gut. Die Dienstwagen-Besteuerung ist in Deutschland viel geringer als in vielen anderen Ländern.

Wie hier im Düsseldorfer Porsche-Zentrum kaufen deshalb hauptsächlich Geschäftsleute die edlen und teuren Sportwagen. Als Firmenauto kostet der Porsche 911 nach Abzug der Steuern hierzulande gerade mal eine Monatsrate von 400 Euro - dank der enormen Abschreibung. In anderen Ländern muss man für den gleichen Wagen mehr als das Doppelte ausgeben. Andere Autohersteller profitieren zwar ebenso davon, aber keiner so wie Porsche: 62 Prozent, also fast zwei Drittel aller neu zugelassenen Porsche in Deutschland, sind Firmenautos.

Lorenz Jarass ist Wirtschaftsprofessor und Mitglied in der Regierungs-Kommission zur Reform der Unternehmensbesteuerung. Er hat sich mit den deutschen Subventionseigenarten wissenschaftlich beschäftigt.

Prof. Lorenz Jarass, Wirtschaftswissenschaftler: "Die ganzen Kosten werden steuerlich geltend gemacht und im Rahmen einer ganz bescheidenen Ein-Prozent-Besteuerung muss der Einzelne dann einen Teil der eingesparten Kosten wieder rückerstatten. Herr Wiedeking ist unseres Erachtens der am meisten subventionierte deutsche Automobilbauer, nämlich durch diese Dienstwagenbesteuerung."

Man kann auch sagen, der Arbeitnehmer zahlt mit seinen Steuern den Porsche seines Chefs. Nur ein Beispiel, wie Unternehmen in Deutschland mit kleinen und großen Geschenken ihre Steuerlast erleichtern. Manchmal zahlen Arbeitnehmer sogar dafür, wenn ihre eigenen Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden.


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http://www.wdr.de/...
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24.06.2006 16:42 Uhr von opppa
 
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Gunny007: Ich kanss´s aber doch nicht glauben.
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25.06.2006 03:57 Uhr von Gunny007
 
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@SchlachtVati: thema verfehlt.
porsche setzt seine autos hauptsächlich im ausland ab und da im besonderen in den usa.
was ist wenn diese subventionen gestrichen werden, was natürlich sein müßte? fahren diese firmenbosse dann einen astra oder cleo, oder gar einen fiat 500 (habe gestern eine vor mir auf der straße gesehen)?

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