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Bei Gewitter mit dem Handy telefonieren ist eventuell gefährlich

Das behaupten drei Ärzte und verweisen dabei auf einen Vorfall, bei dem ein 15-jähriges Mädchen in einem Stadtpark vom Blitz getroffen wurde, während sie mit ihrem Handy telefonierte. Der Blitz zerstieß das Trommelfell auf der Seite des Handys.

Zwar gibt es in der Medizin noch keine derartige Literatur, doch fanden die Londoner Mediziner drei weitere Fälle in den internationalen Medien, die einen ähnlichen Verlauf hatten. Es wird nun gefordert, dieses Phänomen genauer zu untersuchen.

Möglicherweise könnten die Metallteile im Handy die erhöhte Gefahr bewirken. Während in Australien davor gewarnt wird, bei Gewitter mit einem Handy oder Festnetztelefon ins Freie zu gehen, wird diese Gefahr von einem US-Wetterdienst bestritten.


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WebReporter: adsci
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Handy, Gefahr, Gewitter
Quelle: www.gmx.net

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2006 14:53 Uhr von adsci
 
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Ich glaube daran nicht. Ich denke eher, dass wenn man vom Blitz getroffen wird, während man telefoniert, DANN ins Handy, aber nicht, dass das Handy an sich die Gefahr erhöht. Aber wer weiß, wer weiß. Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste.
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23.06.2006 15:36 Uhr von nabach
 
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Bei Gewitter bin ich ungerne im Freien unterwegs!
ABer telefonieren ist wohl noch eine steigerung!
Aber hier war wohl nur der Zufall schuld.
Glück das das Mädchen überlebt hat!
Gute Besserung!
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23.06.2006 15:38 Uhr von MiA.MaX
 
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Mythbusters: Genau dieser Mythos wurde erst kürzlich von den Mythbustern ausführlich getestet und schlussendlich wiederlegt.
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23.06.2006 16:32 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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@MiA.MaX: Hab nur die Folge gesehen wo das mit den Piercings und
eventuellen Blitzeinschlägen untersucht wurde.
Ich halte das bei Handys nicht für ausgeschlossen weil durch
die hochfrequente Mikrowellenstrahlung die Luft ionisiert
werden kann.
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23.06.2006 16:43 Uhr von adsci
 
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@nasenhaarschneider: und warum begünstigt ionisiert luft den einschlag? ich kenn mich da nicht so aus :/
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23.06.2006 17:19 Uhr von dukath
 
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Ionisierte Luft leitet den Strom (das mit den Valenzelektronen und dem Leitungsband schenke ich mir jetzt mal). Allerdings ist die Energie, die von dem Handy abgestrahlt wird viel zu gering um die Gefahr eines Blitzschlags zu erhöhen. Das Handy kann eventuell als Einschlagsstelle, aus diversen Gründen, vom Blitz "gewählt" worden sein. Doch ohne Handy wären diese Menschen höchstwahrscheinlich auch getroffen worden.

Typischerweise sucht ein Handynutzer bei schlechtem Empfang eine möglichst von Gebäudeteilen freie Stelle und gehen z.B. nach draußen. Und dann...
So betrachtet würde die Meldung sogar stimmen.
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23.06.2006 17:44 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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conecting people: diese aussage ist doch nicht von dieser welt, das handy soll daran schuld sein? ich glaube die junge dame hat wiedermal fish & chips gegessen und im fisch waren metalspuren von der fischdose! :-)
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23.06.2006 20:52 Uhr von Pattern
 
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Hehehe: Sex in betrunkenem Zustand kann auch eventuell gefährlich sein ... wenn man(n) z.B. in einem lichten Moment erkennt was man da mitgenommn hat ... das kann in ´nem Hirnschlag oder Herzinfarkt enden....*gg*

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass so ziemlich ALLES eventuell gefährlich sein kann.... also:
Passen sie auf sich auf!
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23.06.2006 20:55 Uhr von Schwertträger
 
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Also vom Festnetz her kannte ich das schon, aber . vom Handy?

Das über ins Erdkabel schiessende Blitze auch mal eine Nebenentladung über den Telefonhörer und den Telefonierer passieren kann, das kennt man, aber beim Handy denke ich auch eher, dass es daran liegt, dass der Handybenutzer zwecks besserem Empfang eine freie Stelle aufsucht und sowieso getroffen worden wäre.
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24.06.2006 09:38 Uhr von fissy
 
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hmmmm: hört sich plausibel an, aber es wirklich stimmt
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24.06.2006 15:18 Uhr von MBGucky
 
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@falke22: [Zitat]
Wäre es wirklich so...
dürfte man ja auch nicht mit dem Handy in die Nähe von hochspannungsleitungen gehen, denn dann würde auch von den Leitungen die Spannung durch die ionisierte Luft überspringen
[/Zitat]

Im Unterschied zu einem Blitz liegen aber an Hochspannungsleitungen lediglich ein paartausend Volt an. Wenn mich nicht alles täuscht, dann isoliert die Luft 1000V je Zentimeter. Du kannst Dir ja mal ausrechnen, welche Spannung so ein Blitz dann in ein paar Metern Höhe noch hat. (Wobei allerdings der Regen sicherlich auch noch eine Rolle spielt.)


Ich halte es übrigens ebenfalls für sehr wahrscheinlich, dass das Mädchen auch so getroffen worden wäre. Nur halt nicht unbedingt an dem Ohr, an dem Sie das Handy gehalten hat.
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24.06.2006 16:03 Uhr von Enny
 
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tut man nicht: Bei Gewitter tut man aber nicht im Freien telefonieren.
Da sucht man sich ein trockenes Plätzchen.
Erstens wird man naß und zweitens besteht die geringe Möglichkeit das man von einem Blitz getroffen wird.
Das Mädel hatte sozusagen leider doppeltes Pech.
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24.06.2006 17:59 Uhr von miramanee
 
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@MiA.MaX: Also, wenn die Mythbusters das wirklich als widerlegt abgetan haben, hat sich mein Verdacht bestätigt, dass die beiden Amis nun wirklich von sehr wenig Ahnung haben, denn das elektromagnetische Feld eines Handys kann durchaus Ausläufer eines Blitzes ´lenken´. Das kommt nur auf viele Faktoren an.

Die beiden Spinner haben ja schon oft Mythen gebustet, die als Faktum noch bestehen. Da wäre z.B. der Trick mit den Radarfallen, die man geschickt so hingebogen hatte, damit die dummen Amis nun glauben das würde nicht gehen. Wäre auch ein Unding, wenn nun jeder plötzlich sich eine entsprechende Störeinrichtung bauen würde. Wer allerdings im Netz sucht, wird schnell fündig.

Ich hatte mich auch halb scheckig gelacht, als die versucht haben mit ´ner Zigarettenkippe einen 10 cm großen Benzinfleck zu entzünden und es nicht schafften. Kurzerhand haben die diesen Mythos als ge´busted eingestuft. Ich beweise denen gerne mal das Gegenteil. Auch, dass ein Auto explodiert, dessen Tank beschossen wird.

In den USA ist es leicht mit einer solchen Show Einschaltquoten zu erhaschen. Da ist es gar nicht notwendig zu hinterfragen ob die das nun richtig machen oder nicht. Klar, bei vielen trivialen Mythen haben sie unweigerlich Recht. Wenn es aber ans Eingemachte geht, zeigt sich mehr als deutlich deren Inkompetenz.

Glaubt nicht immer alles, nur weil es im Fernsehen kommt. In einer Realität, die auf Lügen aufgebaut ist, sollte man lernen zu erkennen wo Wahrheiten liegen.
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25.06.2006 03:49 Uhr von styxxx
 
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Ionisierende Strahlen: Handystrahlen gehören zu den nicht ionisierenden Strahlen. Auch wenn das von Mobilfunkgegnern immer wieder angeführt wird.
Wer´s nicht glaubt: google oder wikipedia ("nicht ionisierende Strahlen" und "Elektromagnetisches Spektrum").

Einziger möglicher Grund wäre eine große Antenne und viel Metall. Aber auch das ist in dem Fall so absurd, dass ein Grund viel wahrscheinlicher ist: Aufrecht auf dem Feld rumstehen ;)

Statistisch wurden übrigens immernoch mehr Menschen vom Blitz erschlagen, die nicht in dem moment telefoniert haben oder ein Telefon dabei hatten. Vielleicht schützen sie ja sogar ;)
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25.06.2006 05:11 Uhr von Metzner
 
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Die "Wissenschaftler" wollen: Forschungsgelder. Da ist fast jedes Mittel recht.
Dummerweise waere eine serioese Forschung in diesem Gebiet nicht an Aerzte gebunden, sondern wohl eher an Physiker und Meteorologen.
Und in Statistk sind Aerzte auch nicht gerade erfolgreich (Hab mal aus Spass in einer Vorlesung gesessen: Mathematik fuer angehende Mediziner - das war Stoff fuer die Mittlere Reife...)

Es sterben jaehrlich rund 70 Menschen durch Unfaelle beim Golfen: 6-7 von Baellen oder Schlaegern getroffen, der Rest vom Blitz!

Man darf eben nicht im Freien auf offener Flaeche rumstehen, wenn es gewittert.

Das Maedchen wurde vom Blitz getroffen und hatte einen Herzstilllstand (wiederbelebt) laut Quelle. Das durchstossene Trommelfell hat man erst ein Jahr spaeter gefunden. Wer weiss was da nco dran ist. Kann aber sein, dass die Ableitung des Blitzes in ihrem Handy einen Puls (womoeglich akkustischen) ausloeste, der das Trommelfell beschaedigte...
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25.06.2006 15:03 Uhr von chaoslogic
 
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Ein Trommelfellriss Ein Trommelfellriss (oder Zerstörung) läßt sich vielleicht auch mit einem ausgetickten Lautsprecher aufgrund der Elektromagnetischen Felder rund um das Handy hervorrufen.
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26.06.2006 20:16 Uhr von marshaus
 
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ist vielleicht: besser wenn es klingelt nicht zu antworten und die welt geht davon auch nicht unter.
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29.06.2006 22:37 Uhr von v-n
 
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was kommt als nächstes? Bei Gewitter bitte keinen Dildo einführen, weil der Metall enthält?

Sorry, aber die Warscheinlichkeit, dass der Blitz wegen des Mobiltelefons dort eingeschlagne hat ist etwas so groß wie ein Blitzeinschlag in meinem Allerwertesten...

Ist halt passiert.. aber deswegen gleich den TEufel an die Wand malen?

Seht es anderst! Der Blitz hat ihr NUR das Trommelfell zerschlagen! Ohne Handy wäre sie jetzt gegrillt :)

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