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Hartz-IV-Ombudsrat kritisiert Arbeitsmarktreform als "bürokratisches Monster"

Eineinhalb Jahre nach seiner Einsetzung will der Hartz-IV-Ombudsrat am heutigen Freitag Arbeitsminister Müntefering seinen Abschlussbericht vorlegen. In diesem wird die ausufernde Bürokratie des letzten Hartz-Paketes heftig kritisiert.

Die Mitglieder des Gremiums bemängeln Organisationschaos, unklare Zuständigkeiten, zu großen Personaleinsatz für Verwaltungsaufgaben, Softwaremängel und Abstimmungsprobleme, was die Vermittlung von Arbeitslosen als eigentliche Aufgabe behindert.

Gefordert wird eine grundlegende Organisationsreform der Arbeitsgemeinschaften mit geregelten Kompetenzen und klaren Strukturen. Lediglich die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie die Angleichung der Regelsätze fand Anerkennung.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Arbeitsmarkt, Monster
Quelle: www.ftd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2006 14:29 Uhr von Ferkelwämser
 
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Das sind alles Punkte, die die Demagogen in Bundesregierung und Verbänden in ihrer Meinungskampagne ausklammen, indem sie alleine gegen die Arbeitslosen hetzen.
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23.06.2006 16:08 Uhr von Mancus Nemo
 
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Bomerang: Dann bin ich mal gespannt, wann der "alle gegen Arbeitslose hetzen" zurückgeflogen kommt. hehe
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23.06.2006 19:03 Uhr von megaakx
 
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Oh ja: Ich auch, bin sehr gespannt. Wie Autos brennen können haben wir ja vor nicht allzu langer Zeit in Frankreich gesehn.
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23.06.2006 19:19 Uhr von opppa
 
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Spitze der ARGE: Die Bonzen von welcher Partei sitzen denn an der Spitze der ARGE?

Sarkasmus an!
Sagen die uns genauso die Wahrheit, wie "unsere" Bundestagsparteien?
Sarkasmus aus!
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23.06.2006 23:28 Uhr von Ferkelwämser
 
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@Oppa: rhetorische Frage??

Die ARGEN werden von den Kommunen und der Bundesanstalt getragen.

Chef der BA = CDU, Rest CDU und SPD
In den Kommunen dürften weitestgehend auch Union und SPD das Sagen haben.
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24.06.2006 09:27 Uhr von hwidera
 
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stimmt ja stimmt ja, die eigentliche Aufgabe von Hartz4 sollte ja mal die Vermittlung von Arbeitsplätzen sein. Könnte man wirklich leicht vergessen, wenn es nicht von Zeit zu Zeit einmal angesprochen würde.
Was immer die Regierung (und auch schon die Vorgänger-Regierung) in die Hand nimmt wird zur großen Katastrophe. Eglal ob die Rechtschreibreform, die AutobahnMaut, Harz4, und ...und...und. Und die nächste große Katastrophe wurde zwischenzeitig auch schon beschlossen - die Erhöhung der MwSt.
Mann sollte diese Damen und Herren lieber für`s Nichtstun bezahlen. Das wäre eine wirkliche Investition in die Zukunft unseres Landes und würde letztendlich einen Haufen Geld einsparen. ;-)
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24.06.2006 13:39 Uhr von opppa
 
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