23.06.06 11:38 Uhr
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Kaufhof darf während der WM nicht länger öffnen, weil Angestellter Arbeit verweigert

In Düsseldorf ist ein Angestellter des Warenhauses Kaufhof nicht bereit, während der WM noch nach den üblichen Ladenöffnungszeiten zu arbeiten. Er zog vor das Verwaltungsgericht und bekam auch Recht.

Das Kaufhaus muss nun am Montag- und Dienstagabend seine Pforten geschlossen halten. Für diese Tage wurde der Mann ursprünglich zu Arbeit eingeteilt.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass in diesem Fall das Interesse des Arbeitnehmers, die Ladenöffnungszeiten einzuhalten, höher stünde als das des Geschäftes, rund um die Uhr zu öffnen.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: WM, Arbeit, Angestellte
Quelle: www.express.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2006 11:52 Uhr von Kachido
 
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Wenn Kündigungen anstehen weis ich schon, wer ganz oben auf der Liste steht.
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23.06.2006 12:33 Uhr von marshmellow87
 
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mutig: Der ist aber ganz schön mutig....
Der soll doch froh sein, dass er Arbeit hat.Na ja mal sehen ob wir in den nächsten Monaten,diesen jemand vor der Agentur für Arbeit Düsseldorf, wiedersehen.
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23.06.2006 12:37 Uhr von Troll-Collect
 
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Fragwürdig: Kaufhof Düsseldorf wird sicherlich nicht nur von einen Angestellten in Betrieb gehalten, eher hat ein so großes Kaufhaus Beschäftigte im dreistelligen Bereich.
Warum der Laden geschlossen bleibt, weil EIN Verkäufer nicht will, ist für mich nicht nachvollziehbar.
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23.06.2006 12:38 Uhr von opppa
 
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Ich wette, daß dieser Mann auch noch auf einer Liste der Arbeitgeber, anhand der bei Neueinstellungen kontrolliert wird, ganz oben steht.
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23.06.2006 12:58 Uhr von moddey
 
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Respekt: Der Mann hat einfach Courage!!

Normalerweise hätten sich alle weigern müssen.
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23.06.2006 13:19 Uhr von HHAG
 
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hier sind wohl alle der Meinung "Hauptsache man hat Arbeit, man muss sich dann halt vom Arbeitgeber alles bieten lassen".

Erschreckend.
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23.06.2006 13:25 Uhr von moddey
 
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@HHAG: Wie kommst du denn zu deiner Meinung?
Lese mal meinen Kommentar über deinem.
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23.06.2006 13:42 Uhr von The_Nothing
 
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Wie kann man sich wegen zwei Tagen so anpissen. Da stirbt niemand von! Ist ja nicht so, dass er für immer länger arbeiten müsste.
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23.06.2006 13:43 Uhr von opppa
 
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Wenn man: Frau und Kinder hat, kann man sich überlegen, ob man so gegen seinen Arbeitgeber arbeitet.

Bei der nächsten Kündigungsaktion ist man dann ganz vorne auf der Liste. Und bos Hartz IV ist es nicht mehr weit; d.h. die evtl vorhandenen Ersparnisse sind dann auch ganz schnell weg und man lebt ganz ungeniert auf der Straße.
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23.06.2006 14:03 Uhr von moddey
 
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@opppa: Sei doch nicht so feige. So kenn ich dich doch gar nicht.
Weil alle so Angst haben, werden doch die Arbeitnehmer so schamlos ausgenutzt.
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23.06.2006 14:10 Uhr von moddey
 
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@nothing: ->"Wie kann man sich wegen zwei Tagen so...
...anpissen."

Bei den 2 Tagen wird es nicht bleiben. Es wurden schon viele Dinge "kurzfristig" bei verschiedensten Firmen eingeführt. Bsp. Wir machen mal für 4 Wochen Überstunden. Und heute werden die Überstunden vorrausgesetzt.
Du kennst bestimmt selber viele dieser Beispiele.
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23.06.2006 14:27 Uhr von The_Nothing
 
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moddey: Ja, hast sicherlich Recht, doch länger als maximal zur WM wird sich das in diesem Fall ja nun nicht durchsetzen lassen. Ich denke mal, der Angestellte hätte die Mehrarbeit wohl auch bezahlt bekommen.
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23.06.2006 14:53 Uhr von opppa
 
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moddey: Wenn Du Verantwortung für Frau und Kinder hast, bist Du l e i d e r gezwungen, ungeliebte Kompromisse zu machen.

In meiner wilden Jugendzeit hätte ich wahrscheinlich auch anders reagiert, aber mit Familie und zusätzlich noch anderen Verpflichtungen wird sich kaum jemand so hart gegen seinen Arbeitgeber stellen.
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23.06.2006 14:55 Uhr von opppa
 
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bezahlt bekommen ? wovon träumst Du nachts?
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23.06.2006 15:14 Uhr von opppa
 
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Meine Meinung zum Geschäftsschluß: Ich halte das deutsche Ladenschlußgesetz für vollkommen blödsinnig.

Wenn ein Geschäftsinhaber seinen Laden 25 Stunden am Tag geöffnet halten will, so soll er, soweit er dafür Personal findet, so lange geöffnet halten.

Wenn er das Personal nicht findet, hat er eben Pech gehabt.

Daß aber heute durch die hohe Arbeitslosigkeit die Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer erpressen können, ist zwar eine Schande, aber heute gängige Praxis.

Leider sind heute nur sehr wenige Arbeitgeber bereit, zusätzliches Personal einzustellen, weil er fürchten muß, bei einer evtl. betrieblich notwendigen späteren Entlassung erhebliche Abfindungen zu zahlen.

So beißt sich die Katze in den Schwanz!
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23.06.2006 16:10 Uhr von moddey
 
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@oppa: ->"Leider sind heute nur sehr wenige Arbeitgeber bereit, zusätzliches Personal einzustellen, weil er fürchten muß, bei einer evtl. betrieblich notwendigen späteren Entlassung erhebliche Abfindungen zu zahlen."

Ist ein Argument der Arbeitgeber, aber leider absolut falsch!
Jeder AG weiß das er Arbeitnehmer befristet einstellen kann und diese Befristung auch (ich glaube) 2x verlängern kann. Arbeitnehmer über 50 (oder ist 55?) können ohne jeden Kündigungsschutz eingestellt werden. Warum bekommst Du dann ab 40 schon keinen Job mehr?
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23.06.2006 16:42 Uhr von luckyfred
 
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Das Wort des Arbeiters: mag oft sehr gut und nützlich sein - manchmal ist es, wie hier ausgesprochen blöd und dämpft die Wirtschaft. Und der Kerl fühlt sich vermutlich noch wohl dabei.
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23.06.2006 17:05 Uhr von opppa
 
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MODDEY: Leider erfolgen heute a l l e Neueinstellungen in der Wirtschaft nur noch befristet. Aber wenn ein Arbeitgeber einmal einen Kündigungsschutzprozess hinter sich hat, wird er vorsichtig.
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23.06.2006 18:36 Uhr von moddey
 
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@opppa: ->"Leider erfolgen heute a l l e Neueinstellungen in der Wirtschaft nur noch befristet."

Stimmt. Zumindest 90%. Denke ich zumindest.

Nur dann verstehe ich nochweniger warum dann Angst vor Großartigen Kündigungsprozessen. Zumal das mit der Abfindung schon immer so war, und auch einen Mittelständler nicht erschüttern kann. Und bei Kleinbetrieben greift sowieso kein Kündigungsschutz.
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23.06.2006 19:01 Uhr von shadow#
 
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sowas passiert eben, wenn man sich blöd anstellt: die idee, während der wm länger zu öffnen ist ja an und für sich ganz nett, dafür kann man aber nicht nach lust und laune irgendwelche arbeitnehmer einteilen.
das funktioniert nur mit freiwilligen, und um die zu finden müssen die zusätzlichen stunden gesondert in geld oder freizeitvergütet werden.
da der scheissladen dazu aber scheinbar zu geizig war, ist jetzt komplett zu.
sozusagen wegen dummheit des arbeitgebers geschlossen.
sehr erfreuliche entscheidung!

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