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Nationalhymnen-Diskussion: Junge Union zeigt GEW die "rote Karte"

Als "völlig daneben" empfindet die Junge Union die Äußerungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und deren Kritik an der deutschen Nationalhymne. Die GEW wollte an hessischen Schulen Broschüren gegen das Deutschlandlied verteilen.

Die von der GEW gezogenen Vergleiche zwischen dem Nationalsozialismus und dem Deutschlandlied verdienten die "rote Karte", teilte der JU-Kreisvorsitzende Stephan Röttger aus dem Rheingau-Taunus-Kreis mit.

Die JU'ler gehen nach der Entschuldigung der GEW-Spitze davon aus, dass die Verteilung der umstrittenen Broschüren gestoppt werde. Sollte dies nicht der Fall sein, fordern sie ein entschlossenes Vorgehen der hessischen Landesregierung.


WebReporter: Daniel Voigt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Junge, Nation, Union, National, Karte, Diskussion, Nationalhymne, Junge Union, GEW
Quelle: www.main-rheiner.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2006 20:56 Uhr von Super-Ingo
 
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Zum Glück gibt es so wenig Videos. Wenn man Bilder aus dem zweiten Weltkrieg mit der Nationalhymne im Hintergrund sieht, dann wird einem doch anders.

Ganz nebenbei: Die Junge Union ist ein Sauhaufen und die Mitglieder meist verhaltensgestört oder arrogant. Ganz persönliche Erfahrung. Politik aus Geltungsdrang ohne eigene Gedanken.
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22.06.2006 21:16 Uhr von Troll-Collect
 
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@Ingo: Jepp, aber besser die Jungkonservativen spielen affektiert mit Schiedrichtergehabe herum, als daß sie alten Leuten die medizinische Versorgung abdrehen.
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22.06.2006 21:20 Uhr von Bibip
 
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die GEW hat sich zwar schon entschuldigt, doch dass sie überhaupt auf die Idee kommen, das D-Lied anzuzweifeln zeigt, dass sie in derr Schule geschlafen haben: dieses Lied hat nichts mit dem NS zu tun. Es wurde weit vor dem "Geburtstermin" der NSDAP komponiert und gedichtet (Fallersleben auf Helgoland).
Das Lied hat mit den Nazis so viel gemeinsam wie die Zugspitze. Und die wird deswegen, weil sie als Deutschlands höchster Berg bezeichnet wird auch nicht abgetragen, oder?
Ich würde beim Abspielen einer neuen N-Hymne mit Pfeifen reagieren... oder zur gleichen Zeit die echte singen.
Grüße
Bibip
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22.06.2006 21:39 Uhr von exekutive
 
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viel streit um garnichts: die gew ihr ding gemacht und gut ist..

und wenn sie sagen würden, die nationalhymne stammt von satan oder sonstwem persönlich..
ist doch völlig wurscht

die gew hat kein stellenwert in der gesellschaft und die junge union ebenfalls nicht

zudem sollte alles geklärt sein, sobald man sich entschuldigt.. das ewige drauf rumhacken ist a-sozial

zudem wenn man soviel kraft in einem streit über eine melodie steckt, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders keine mehr hat

für mich sind nationalhymnen relativ sehr unwichtig.
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22.06.2006 21:55 Uhr von Daniel Voigt
 
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Geht´s auch halbwegs sachlich?: Ein bisschen mehr Sachlichkeit würde dieser Diskussion
sicherlich nicht schaden.

Dass die GEW keinen Stellenwert haben soll, wage ich zu
bezweifeln. Immerhin vertritt sie nach eigenen Angaben rund
240.000 Lehrer. Diese unterrichten täglich unsere Jugend.
Insofern ist die Sache nicht ganz unwichtig, zumal auch
Broschüren an Schulen verteilt werden sollten.

Ich kam jedenfalls noch nicht auf die Idee, "Einigkeit und
Recht und Freiheit" mit dem Nationalsozialismus zu
assoziieren.
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22.06.2006 23:26 Uhr von Alfadhir
 
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wer deutschland hasst und nicht zu ihm steht: soll doch einfach auswandern dafür holen wir dann lieber türken russen chinesen u.s.w. ins land die stehen ehr zu deutschland und verstehen es auch wenn man seit langem mal wieder sowas wie nationalstolz entwickelt .
es gibt wohl kein volk das so voller selbsthass ist wie das deutsche (der satz stammt von einem jüdischen israeli).
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23.06.2006 01:35 Uhr von bravis
 
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Keine Sorge Mike: Die Drogen werden schon ihr übriges tun.
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23.06.2006 02:21 Uhr von Daniel Voigt
 
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Nicht Äpfel mit Birnen verwechseln Die PDS hatte damals eine Aktion unter dem Motto
„Schöner leben mit Drogen" gestartet. Die jugendpolitische
Sprecherin der PDS, Juliane Kaune, erklärte seinerzeit,
dass „jede und jeder für den Konsum von Drogen kompetent
gemacht werden sollte." Damals das Engagement für harte
Drogen, heute gegen die deutsche Flagge - passt ja
irgendwie zusammen.

Dennoch muss man bei der Diskussion zum obigen Artikel
klarstellen: Mit der seltsamen Äußerung der PDS-
Abgeordneten Bonk hat der ebenso seltsame Aktionismus
der GEW gegen das Deutschlandlied eigentlich nichts zu
tun.
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23.06.2006 03:13 Uhr von Muta
 
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@Daniel Voigt: " Die PDS hatte damals eine Aktion unter dem Motto
„Schöner leben mit Drogen" gestartet."
Nein hatte sie nicht, es war eine kurze Aktion einiger Leute aus der PDS-Jugenorganisation (ohne Mitwirkung der Partei) in Sachsen in Bezugnahme auf einen NPD-Antrag im dortigen Landtag mit dem Namen "Schöner leben ohne Drogen“ (härtere Drogenbekämpfung) und dem PDS-Slogan "Schöner leben ohne Nazis". Wobei man durchaus drüber diskutieren sollte ob nicht durch Fixerstuben und eine gewisse Liberalisierung des Konsums harter Drogen ein Rückgang der Drogentoten eher ermöglich wird als etwa durch Repression und Verbote. (aber einige tun das dann ja lieber als "Engagement für harte Drogen" ab, egal ob durch Repression evt. mehr sterben).

---
On-Topic:
Bei der Äußerung der Linkspartei-
Abgeordneten Bonk ging es nicht direkt um die deutsche Flagge, sonderm um evt. Nationalismus-Gefahren... Die GEW-Äußerung hatte das auch indirekt gemeint (allerdings findet der GEW-Chef auch allgemein das Deutschlandlied wegen der ersten Strophen als unpassend und wünscht sich wegen dem Hintergrund eine andere Nationalhymne, genug Möglichkeiten gibts ja).
Freilich übertrieben, die Nationalismus-Befürchtungen wegen der WM, und nach der WM wohl eh vergessen (ohne teils falsche Wiedergabe/Interpretationen der Aussagen durch die Medien wäre es wohl auch nie solch ein großes Thema geworden). Nach der Wiedervereinigung wäre für eine neue Nationalhymne nen guter Zeitpunkt gewesen, aber jetzt ist es eh zu spät und kein Thema.
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23.06.2006 04:14 Uhr von Daniel Voigt
 
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Na ja...: ob das alles wirklich falsch ist, wage ich zu bezweifeln.

Was die PDS Aktion "Schöner leben mit Drogen" angeht, so
liest sich das in den Pressearchiven und den damaligen
dpa-Meldungen etwas anders. Immer ist alles angeblich
falsch widergegeben; diese "alte Leier" kennen wir doch alle.
Aber sei´s drum.

Wir haben angesichts der momentanen Lage
sicherlich anderes zu tun, als ideogische Grundsatzdebatten
über die Nationalhymne zu führen.

Die Gewerkschaft GEW hatte die Vorwürfe gegen die
deutsche Nationalhymne erhoben und nun ist sie am
geballten Protest der Bevölkerung (Frankfurter Rundschau
vom 21.06.2006) kläglich gescheitert.

Nun hat sich die GEW durch einen "Fallrückzieher" (um bei
der WM-Sprache zu bleiben) halbwegs entschuldigt und das
ist auch gut so.
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23.06.2006 04:53 Uhr von Katatonia
 
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@Daniel Vogt: >>und nun ist sie am
geballten Protest der Bevölkerung <<

Geballt? Ich hab nichts vernommen, ausser ein paar Stimmen von Parteimitgliedern verschiedenster Fraktionen und den Medien, die sich beschwerten.
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23.06.2006 08:11 Uhr von Troll-Collect
 
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@DanielVoigt: "Immer ist alles angeblich
falsch widergegeben; diese "alte Leier" kennen wir doch alle."

Wie das beim allseits geliebten Reichskulturblatt gehandhabt wurde, kannst du hier nachlesen:
http://www.bildblog.de/...
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28.06.2006 00:19 Uhr von Daniel Voigt
 
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Die GEW legt nach Nun hetzt die Lehrergewerkschaft GEW an einem anderen
Nebenkriegsschauplatz. Nun wird der Verfassungsschutz sei
mit der rechten Szene "verstrickt".

http://www.main-spitze.de/...
artikel_id=2432817

Die Aussagen dieser Gewerkschaft sind unerträglich. Das hat
auch mit Gewerkschaftsarbeit nichts mehr zu tun. Dafür ist
Art. 9 GG nicht vorgesehen.
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28.06.2006 08:08 Uhr von maki
 
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"Ich kam jedenfalls noch nicht auf die Idee, "Einigkeit und
Recht und Freiheit" mit dem Nationalsozialismus zu
assoziieren."

Und wie siehts bei "Deutschland, Deutschland - über alles" aus?
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28.06.2006 12:22 Uhr von Bibip
 
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@ maki: der Teil wurde verboten.
Wird aber immer gerne als Provokation verwendet :-)
Es gab auch noch eine Strophe mit der Endung: "und im Unglück nun erst recht!"
Das hat Adolf seelig schon abgeschafft. Schließlich war man im Dritten Reich nicht im Unglück sondern im Himmel, oder?
Grüße
Bibip
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28.06.2006 12:33 Uhr von maki
 
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Danke für die Zusatzinfo :-): Das hier: "Es gab auch noch eine Strophe mit der Endung: "und im Unglück nun erst recht!"
Das hat Adolf seelig schon abgeschafft." wusst ich auch noch nich :-)
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28.06.2006 19:34 Uhr von marshaus
 
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bloedsinn: ok wenn die amis was gesagt haetten.....dann waere sofort eine reaktion erfolgt, aber mal ehrlich einmal muss schluss sein

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