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Bonn: Gerichtsverhandlung wegen fehlender Arbeit am Arbeitsplatz

Nachdem die Post privatisiert wurde, hat die Telekom viele Arbeitsplätze gestrichen. Dadurch gab es für viele hochbezahlte Beamte keine Stellen mehr. Zwei von ihnen gingen aus Unzufriedenheit mit ihrer momentanen Lage vor das Landgericht.

Beide Beamte waren auf wenig ansprechende Stellen versetzt worden, hatten allerdings wegen fehlender Arbeit oft nichts zu tun. Sie verlangen jetzt Schmerzensgeld vom deutschen Staat wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte.

Einer der Kläger, der nach wie vor sein Ministerialbeamtengehalt in Höhe von 7.500 Euro bekommt, erreichte vor zwei Jahren vor Gericht das Recht auf eine gleichwertige Stelle, bekam diese allerdings nicht.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Arbeit, Bonn, Arbeitsplatz, Gerichtsverhandlung
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2006 16:13 Uhr von stellung69
 
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Millionen Bürger müssen jeden Euro zwei Mal umdrehen und diese Beamte beklagen sich, dass sie für das viele Geld nichts leisten müssen; da läuft irgendetwas falsch....
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22.06.2006 19:08 Uhr von kirschholz
 
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@mrmasterjpsy: Also für 7500 Euro im Monat kann man locker Dauerurlaub z.B. in Miami machen, wo ein deutscher Sozialhilfempfänger vor nicht langer Zeit Dank der Presse nach Hause zurückgepfiffen wurde. Was wurde da in der Öffentlichkeit geschimpft, er hat Miami und wir haben HIV. Mit welchem Recht dürfen arbeitlose Beamte ein solches Luxuxgehalt beziehen? Achja, das Beamtengesetz. Wenn schon reformwütig, dann sollte die Regierung ENDLICH das Beamtenrecht reformieren. Arbeitslos gewordene Beamte sollten nach einem Jahr ihren Status verlieren und wie normale Arbeitssuchende behandelt werden. Außerdem sollten die Pensionen abgeschafft werden. Dadurch würde soviel Geld eingespart werden, dass die Bezüge der Beamten soweit erhöht werden könnten, dass sie wie alle anderen auch alle Sozialabgaben zahlen und später Rente beziehen können.

Ich würde liebend gern 8 Stunden herumsitzen, und auf einen nicht existierenden Feierabend würde ich auch nicht warten. Ich würde z.B. ehrenamtliche Aufgaben übernehmen.
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22.06.2006 19:50 Uhr von Schattenlos
 
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@kirschholz: Das Problem bei der ganzen Sache ist eben nur, daß die beiden Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz sein MÜSSEN! Sie dürfen nicht einfach die Zeit in Miami absitzen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen. Der Arbeitnehmer hat die Pflicht zur Anwesenheit am Arbeitsplatz! - sonst ist es ganz schnell aus mit den monatlichen Zahlungen.

Ich kann die beiden gut verstehen.
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22.06.2006 20:00 Uhr von Artemis500
 
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soll noch mal einer sagen, Beamte wären faul.

Ich an ihrer Stelle hätte mich hingesetzt und Zeitung gelesen anstatt mich zu beschweren.
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23.06.2006 00:56 Uhr von Troll-Collect
 
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@kirschholz: Recherchier mal etwas, dann wirst du darauf stoßen, daß die ehemaligen Staatsbetriebe Post, Telekom, Bahn die noch vorhandenen Beamten in den Vorruhestand drängen / mobben um auf Kosten der Allgemeinheit ihr Personal abzubauen. Hierfür haben die Konzerne ihre Gefälligkeitsgutachter, die auch gesunde Mitarbeiter in die Frührente attestieren.

Wer nicht mitzieht wird wie die beiden Kläger spezialbehandelt.

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