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Huntsville/Texas: Lamont Reese (28) hingerichtet

Am Dienstag wurde Lamont Reese (28) mittels einer Injektion hingerichtet - er soll vor sieben Jahren bei einer Schießerei in Fort Worth drei Männer getötet und zwei verletzt haben. Reese musste in den Hinrichtungsraum hineingetragen werden.

Reese hatte bis zum Ende seine Unschuld beteuert. "Ich kenne nicht alle ihre Namen und ich weiß nicht, was sie über mich denken. Und ob sie es nun glauben oder nicht: Ich habe sie nicht getötet", sagte er zu den anwesenden Angehörigen der Mordopfer.

Als die Wirkung der Injektion einsetzte, sagte Reese: "Das ist etwas unangenehm." Dann keuchte er. In dem Moment schlug seine Mutter Brenda mit den Fäusten gegen die Wände des Zuschauerraums und schrie wiederholt: "Sie haben mein Baby getötet."


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Texas
Quelle: www.chron.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2006 20:35 Uhr von blazebalg
 
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sadismus ist ein weit verbreitetes phänomen.
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21.06.2006 20:35 Uhr von m4rius
 
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ja die todesstrafe er wäre blöd wenn er es zugeben würde, dennoch traurig für seine mutter falls er es tatsächlich nicht war ... andrerseits kann man sich vorstellen wie krass die verhältnisse in den usa sein müssen wenn nichtmal die todesstrafe soviele verbrecher abschreckt... nicht vorzustellen wies dann erst ohne wär... eieiei da könnte man ewig pro und kontras abwiegen
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21.06.2006 21:09 Uhr von Jorka
 
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Sehr schön: und schon wieder ein potenziell unschuldig Hingerichteter.
Sauber gemacht Texas

*Ironie off*
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21.06.2006 22:00 Uhr von ciaoextra
 
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falke22: Die unschuldig Hingerichteten nicht mit gezählt, meinst Du wohl mit deinem letzten Satz?
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21.06.2006 22:39 Uhr von genixan
 
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fast felsenfest? eben nur fast. Dieser Auge um Auge, Zahn für Zahn Unsinn aus der Vergangenheit bringt es nicht. Sieht man täglich. Es gab mal eine Zeit, als man die Todesstrafe abschaffen wollte, weil man die Abschreckung als unwirksam erkannt hatte. Irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl dabei. War ein menschlicher Ansatz. Etwas was uns irgenwie als etwas besonderes hervorhebt. Nicht jeder der einen Mord begangen hat oder "fast" begangen haben sollte, ist ein absolut schlechter Mensch. Als ich zum Kriegsdienst eingezogen wurde, hat man von Staats wegen erwartet andere umzubringen, bloss weil er zufällig aus einer anderen Gegend über der Grenze geboren wurde und mein bester Freund sein könnte. Die Todesstrafe ist immer die schlechte Lösung. Ein Land, welches die Todesstrafe einsetzt ist nicht viel wert und sicher kein Vorbild.
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22.06.2006 08:35 Uhr von joerg.becker
 
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Bevor Ihr Euch weiter die Köpfe heiss diskutiert: lest den Bericht hier:
http://www.todesstrafe.de/...


McInternet

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