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Gut bezahlte Angestellte sollen mehr Krankenversicherung zahlen

In Berlin kursiert ein Papier mit den Vorschlägen, dass gut bezahlte Angestellte einen höheren Beitrag in die Krankenversicherungen einzahlen sollen. Die Bemessungsgrenze soll dem Niveau der Rentenversicherung angeglichen werden.

In Zahlen ausgedrückt liegen die Bemessungsgrenzen bei 5.250 Euro in den alten und 4.400 Euro in den neuen Bundesländern. Die Beratungen zu dem Thema werden am Donnerstag fortgesetzt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Krank, Angestellte, Krankenversicherung
Quelle: www.idowa.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2006 13:55 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Formulierung: Man zahlt ja wohl keine Krankenversicherung, sondern Beiträge zur Krankenversicherung und die Grenze nennt man Beitragsmessungsgrenze.
Das ist Bildzeitungsniveau.
Ohne copy und paste scheinst du schon Schwierigkeiten zu haben eine News gut zu formulieren.
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21.06.2006 14:07 Uhr von The_Nothing
 
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Besserer Vorschlag, diejenigen, die durch ihr eigenes Verhalten am meisten kosten, haben höhere Beiträge zu zahlen: Raucher, Alkoholiker, Übermütter, die meinen, ihre Kinder bei jedem Schnupfen mit Tonnen von Antibiotika vollstopfen zu müssen und und und...
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21.06.2006 14:52 Uhr von superhecht
 
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Nothing und die Bauchfrei-Herumläuferinnen, die Extrem-Übergewichtigen, Motorradfahrer, Skiurlauber ...
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21.06.2006 14:56 Uhr von mäGGus
 
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Noch bessererer Vorschlag: Was ist ein "gut bezahlter Angestellter"?
Jemand mit einem Nicht-1€-Job? Außerdem werden die Beiträge doch ohnehin prozentual vom Gehalt einbehalten... eine Bemessungsgrenze von 5250€ (jährlich/monatlich?) überschreiten doch eh nur Topverdiener und die entziehen sich ohnehin dem Sozialsystem indem sie in eine private Krankenversicherung wechseln. Und die sträuben sich ja bekanntlich dagegen die Kosten der Allgemeinheit mit zu tragen.

Meine Idee wäre eine massive Steuererhöhung für Topverdiener ... jemand der Millionen im Jahr verdient hat nicht soviel "Mangelerscheinungen" wenn ihm im Jahr 10.000 € abgenommen werden wie jemand dem vom 1000€ Gehalt 400 abgeknöpft werden. Die Reichen müssen endlich ihre Gegenleistung bringen schließlich werden die erst auf "unserem" Rücken (dem des Kleinverdieners) so reich.

@The_Nothing:
Wie willst du das kontrollieren? Überwachungsstaat olé? Ich brauch keine Regierung die mich in meinen Konsumgewohnheiten überprüft um mir dann anhand meiner (dank Nichtalkoholiker) geringen Leberwerte Bonuspunkte zu errechnen. Wird man dann per Satellit überwacht ob man auch brav regelmäßig Joggen geht damit die Beiträge gleich bleiben? Sehr uptopische und vorallem gespenstische Idee. Ich wär eher mal für Reproduktionsgebot ab dem 5 Kind nur noch mit Gutachten oder so ... ist zwar auch eine sehr kranke Vorstellung aber diese Geburtsmaschinen die scheinbar außer Pimpern und Kinder wickeln nichts mit dem Leben zu tun haben wollen nützen nun wirklich auch keinem.
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21.06.2006 16:29 Uhr von Zenon v.E.
 
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@mäGGus: Wovon redest Du? Die Beitragsbemessungsgrenze liegt derzeit bei ca 3500 Euro monatlich und sie wollen sie auf 5250 Euro im Monat anheben, damit eben grad die besserverdienenden Angestellten auch in die Gesetzliche Krankenkasse einzahlen müssen.

Den rest kann man bestenfalls als Polemik bezeichen, wie kommst du darauf, dass ein Topverdiener mit ein paar Mio in Jahr weniger als ein Prozent Steuern zahlt, wo hingegen ein Kleinverdiener mit 1000 Euro im Monat angeblich 40% zahlen sollte?
Nich mal die Bild traut es sich solche Lügen und Hetzereien zu verbreiten.
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21.06.2006 16:52 Uhr von mäGGus
 
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@Zenon: Lügen und Hetzereien?
Ich weiss ja nicht was du mir genau unterstellen magst aber ich kann hier nirgends eine Verpflichtung zu journalistisch hochwertigen Publikationen finden und auf dieser doch recht anspruchslosen Platform findet sich nunmal der ein oder andere emotionale Kommentar. Gegen wen Hetze ich denn bitte? Ich habe nur völlig wahrheitsgemäß angemerkt das sowohl die alte als auch die neue Bemessungsgrenze deutlich im Hochverdiener Segment liegt. Wenn ich von einem Durchschnittlichen Beitragssatz zur gesetzl. Krankenversicherung von ~13% ausgehe dann sind das selbst bei der alten Bemessungsgrenze von 3500,-€ der Anteil an einem Gehalt von 26.923,08 € pro Monat... das sind keine "gut bezahlten" Angestellten sondern Topverdiener denn ein Gehalt von jährlichen +300.000 € ist wirklich kein Mittelklasseniveau mehr. Leute mit einer solchen Einkommenshöhe entscheiden sich oft (und berechtigterweise) für eine private Krankenversicherung und entziehen sich daher der Sozialsicherung für den Rest der Bevölkerung (weil deren Beiträge nur den Mitgliedern der Privatkasse zu gute kommen). Soweit imho so richtig.

Der zweite Teil meines Kommentars sagt dann aus das jemand mit einem solch hohen Einkommen deutlich höhere Abzüge "verkraften" kann (weil immernoch immense finanzielle Mittel vorhanden sind) als jemand der am Existenzminimum lebt. Jemand der 1000€ brutto im Monat verdient (wie ich z.Zt.) bekommt etwa 450€ abgezogen und verbleibt dann mit 550 € ... schwer damit klar zu kommen wenn man davon Wohnung, Auto, Telefon, Versicherung etc. bezahlen muss und sich solchen Luxus wie Essen und Kleidung leisten will.

Jemand der allerdings 26.000 ! Euro im Monat verdient und davon ~45% abgezogen bekommt hat immernoch 14.300 € übrig und das reicht selbst bei ausschweifendem Lebensstil und Penthousewohnung noch für ein "sorgenfreies" auskommen ... jedenfalls macht sich derjenige nicht vor Ende des Monats Gedanken wo er noch was zu beissen her bekommt. Daher das Bild vom Millionenverdiener dem 10.000 € (mehr <- und da steckt MEIN Fehler ich habe das Wörtchen ausgelassen) abgezogen bekommt.

Ich gebe zu durch den Einschub des kleinen Wörtchens wäre das ganze klar formuliert und unmissverständlich geworden aber auch ich mache Fehler. Ich hatte in meiner Argumentation darauf abgezielt das Menschen mit hohem Einkommen eher "belastbar" (im steuerlichen Sinne) sind als jene die über keine immensen Geldmittel verfügen.

Und bitte hör auf mich mit der BLIND-Zeitung zu vergleichen ... mir ist jetzt schon schlecht.
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21.06.2006 17:16 Uhr von Zenon v.E.
 
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Beitragsbemessungsgrenze: Tja, die Bild schreibt auch oft Schmarrn und versucht mit falschen Darstellungen Stimmung zu machen, sorry, aber das machst du hier auch.

Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet natürlich den Bruttolohn, d.h. derjenige verdient dann 3500 Euro im Monat Brutto, wovon dann die Steuern und Abgaben wegkommen.
Mit der geplanten Anhebung auf 5250 Euro wird es dann für viele Angestellten schon happig, das schaffen wirklich nur noch die ´Besserverdienenden´, also Topleute oder eben in Führungspositionen.
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21.06.2006 17:30 Uhr von Borgir
 
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@berliner_pflanze: erst lesen, dann kritisieren...zur beitragsbemessungsgrenze sag ich dir lieber nix :)
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21.06.2006 17:30 Uhr von mäGGus
 
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@Zenon: Ich geb´ zu du hast gewonnen, meine Definition von Beitragsbemessungsgrenze war falsch.

Die Bemessungsgrenze orientiert sich nicht am KV-Beitrag sondern am Bruttogehalt. Lesen bildet ... diskutieren erst recht.

Danke dafür.
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21.06.2006 19:26 Uhr von orimbor
 
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noch anderen Vorschlag: Wenn ich schon Beitragsbemessungsgrenze lese kriege ich so einen Hals. Ausgerechnet die , die es Dicke haben können sich billig da von stehlen. Es müsste JEDES Einkommen Krankenversicherungspflichtig werden. Lediglich auf den Arbeitgeberanteil könnte man ab einer gewissen Höhe verzichten um die Arbeitskosten nicht zu hoch werden zu lassen. Schliesslich handelt es sich um das Solidaritätsprinzip und wieso soll nur der normale Arbeiter für die ganzen Fremdleistungen aufkommen während Leute mit dicker Kohle sich da von stehlen können !
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21.06.2006 20:26 Uhr von Le Hukk
 
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Ganz einfach orimbor Weil die Topverdiener dann aus Deutschland verschwinden würden. Was dann auch völlig verständlich wäre und die meisten, die nur davon träumen richtig Geld zu haben, auch machen würden.
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21.06.2006 21:58 Uhr von opppa
 
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Le hukk: Wenn die Politiker - das sind doch Topverdiener - aus Deutschland verschwinden würden, hätten wir das Problem schneller gelöst.
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21.06.2006 23:10 Uhr von moddey
 
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@Le Hukk: ->"Weil die Topverdiener dann aus Deutschland verschwinden würden."

Leider falsch!! Das ist eine nur eine leere Drohung!Die "Topverdiener" verdienen in Deutschland ihr Geld. Wenn man aber nun z.B. in Timbuktu seinen Wohnsitz hat ist es schwierig jeden Morgen z.B. im Management der Deutschen Bahn in Frankfurt seinen Arbeitsplatz zu erreichen.

P.S. Timbuktu ist auch wahlweise mit Wien oder was auch immer zu ersetzen.
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22.06.2006 23:06 Uhr von BreakingNews
 
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Es werden noch viele Säude diesbzüglich durchs Dorf getrieben, machen wir uns nichts vor. Es wird teurer und sicher nicht gerechter - ein Hoch auf die deutsche Gesundheitsbürokratie!

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