20.06.06 15:25 Uhr
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Deutschland laut Angela Merkel ein "Sanierungsfall"

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Deutschland auf dem Industrietag in Berlin als einen "Sanierungsfall" bezeichnet. Grund für die Aussage ist die schlechte Haushaltslage des Landes. Die Mehrwertsteuererhöhung würde daran auch nichts ändern.

Merkel bezeichnete die Lage als ernst, trotzdem sei der Haushalt für das Jahr 2007 verfassungskonform. Auch handle es sich bei der Senkung der Lohnnebenkosten um 1,6 Prozent netto um eine wichtige Botschaft.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Angela Merkel, Angel, Sanierung
Quelle: www.idowa.de

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20.06.2006 15:51 Uhr von ArrowTiger
 
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Angela Merkel laut Deutschland ein "Sanierungsfall: Die Deutschen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Bürgertag in Berlin als einen "Sanierungsfall" bezeichnet. Grund für die Absage ist die schlechte politische Lage des Landes. Die Mehrwertsteuererhöhung würde dies noch verschärfen.

Michel bezeichnete die Lage als ernst, zudem sei der Haushalt für das Jahr 2007 nicht verfassungskonform. Auch handle es sich bei der Senkung der Lohnnebenkosten um 1,6 Prozent netto um eine wichtige Botschaft für Heuschrecken.

*scnr*
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20.06.2006 16:18 Uhr von opppa
 
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Warum: Das deutsche Wählervolk hat offensichtlich inzwischen gemerkt, daß es von den Bundesregierungen seit Kohl nur ausgebeutet und belogen worden ist.Wenn die Herren Kanzler mit meiner Bezeichnung "Lügner" nicht einverstanden sind, so muß ich darauf bestehen, daß anstelle von Lügen aus Machtgier auch pure Unfähigkeit stehen kann. Weitere Alternativen sehe ich nicht.

Wenn ein Volk nur von einer Regierung, die von einer geldgeilen Lobby ferngesteuert wird, belogen und ausgequetscht wird, so kann sich keine positive Konjunkturentwicklung einstellen.

Ich glaube inzwischen zu verstehen, warum der damalige Finanzminister seinem Kanzler Schröder den Job vor die Füße geworfen hat. Ich hätte mich, wenn ich Sozialdemokrat gewesen wäre, auch nicht bereit erklärt, die deutschen Arbeitnehmer - so wie Schröder - auszunehmen und dafür die Wirtschaft zu sponsern.

Wenn es nach "unserer" Regierung ginge, dann könnte die Wirtschaft doch den Bundestag ohne Beteiligung des Volkes bestimmen.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR 1
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20.06.2006 16:20 Uhr von zocs
 
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Tja - Deutschland und seine Wähler: Erstmal hat aber ArrowTiger völlig recht.
2. wenn Deutschland so wählt, hat es nix anderes verdient.
Aber es ist 3. auch schon eine ziemliche Unverschämheit, wie immer halt, vor der Wahl so zu reden, und nachher nix zu machen ... oder noch schlimmer zu machen.

Es kotzt mich an, aber ich habe längst aufgegeben und kehre bald der neuen Bananenrepublik D. den Rücken zu.
Hier ist nix mehr zu gewinnen ....
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20.06.2006 16:23 Uhr von AbNormal
 
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Merkel: Intelligente Aussagen oder gar
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20.06.2006 16:24 Uhr von opppa
 
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Nachtrag: Saniert werden sollte in Deutschland zuallererst mal die Wahrhaftigkeit "unserer" Politiker; wenn der Klassenkampf von oben nach unten weitergeht, steht uns andernfalls eine furchtbare Radikalisierung bevor.

POLITIKER ALLER LÄNDER VERPISST EUCH !!!!
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20.06.2006 16:27 Uhr von AbNormal
 
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Dr. Merkel: Intelligente Aussagen oder gar Lösungsvorschläge habe ich von Fr.Dr.Merkel noch nicht vernommen, noch nicht mal eine objektive Analyse der Lage.
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20.06.2006 16:31 Uhr von ArrowTiger
 
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@zocs: -- "2. wenn Deutschland so wählt, hat es nix anderes verdient."

Hat es ja nicht. Die angeblich von den Bürgern gewollte Große Koalition ist ja nur Augenwischerei und gelogen. Wenn man das Wahlergebnis analysiert, wählten die Deutschen, wenn ich mich recht erinnere, rot-rot-grün. Was am gezielten Bashing gegen die Linkspartei scheiterte.

Aber schon in der Weimarer Republik war es ausgerechnet die SPD, die den Sozialstaat opferte, und eine "christliche" Partei, die den Raubbau fortführte!

-- "Aber es ist 3. auch schon eine ziemliche Unverschämheit, wie immer halt, vor der Wahl so zu reden, und nachher nix zu machen ... oder noch schlimmer zu machen."

Es gehört definitiv eine Gesetzesänderung her, die solche Wahlversprechen entweder gleich unter Strafe stellt, oder im Nachhinein bei Nichteinhaltung eine Betrugsklage mit entsprechenden (Rücktritts- oder Neuwahl-)Maßnahmen nach sich zieht.

-- "Es kotzt mich an, aber ich habe längst aufgegeben und kehre bald der neuen Bananenrepublik D. den Rücken zu."

So denken heute offensichtlich auch viele Studenten, wenn man folgender, von McKinsey in Auftrag gegebenen Studie Glauben schenken darf:

http://www.nachdenkseiten.de/...

(Link zum MM-Artikel in o.g. Beitrag. McKinsey hat wohl mit diesem Ergebnis nicht gerechnet... ;-)
Hier ist nix mehr zu gewinnen ....
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20.06.2006 17:02 Uhr von nabach
 
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Super das unsere Kanzlerin dies nach 20 Jahren oder mehr erkennt.
Schade das es erst diese Frau erkennt und auch ausspricht!
Mal sehen, was dabei raus kommt.
Wie sagete sie schon bei den kontaminierten Castoren: "beim Backen fällt auch mal was daneber".
Klar erkannt. Ich hoffe sie hat auch gute Idenn das Debakel zu beseitigen.
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20.06.2006 17:03 Uhr von horror1
 
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ihr: seid schafe bääääääääääh bääääääääh bääääääääh

die einzige möglichkeit ist NICHT zu wählen,denn nur das würde euch wirklich zeigen das es scheissegal ist was wir wählen.
die politiker machen genau das was von ihnen verlangt wird,und zwar von ihren arbeitgebern ,der wirtschaft.
jeder politiker sitzt in irgendeinem vorstand oder aufsichtsrat und kassiert ohne ende ,glaubt da irgendjemand von euch das sie gegen die interessen von ihren bossen handeln,oder gegen ihre eigenen?

naive schafe halt.
wir leben NICHT in einer freien demokratie sondern in einer ökonomokratie und ALLE stehen auf der gehaltsliste dieser bosse.

deswegen ist mir seid jahren scheissegal wer an der macht ist ,denn komischerweise ändern sich nur die namen und farben aber nicht die politik,und das sollte doch jeden zweiffel auslöschen das es verschiedene parteien oder gesinnungen gibt.

die wahl soll uns schaaaaaaaafen nur das gefühl geben wir hätten auch was zu sagen .
sogar in der ddr gab es wahlen,der unterschied zu uns ist das unsere wahlen kreativer sind,und wir den eindruck vermittelt bekommen es gibt eine vielfalt.
letzten endes ist es wie bei unseren freien medien ,10 sender berichten das gleiche also muss es stimmen nur das die 10 sender zu ein und den selben gehören und uns nur die vielfalt vorgegaukelt wird, das schnallt hier keiner.
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20.06.2006 17:36 Uhr von hwc
 
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No Problem: Machen wirs doch wie in jedem großen Konzern, der in Schieflage kommt.
Zuerst gibts eine Hauptversammlung der Aktionäre der "Deutschland AG".
Dort wird dann dem Vorstand der Firma die Entlastung verweigert und ein neuer Vorstand, bzw ein Sanierungsspezialist eingesetzt.
Dieser verhandelt dann mit den Gläubigern und entsorgt das alte Management inkl. Mitläufern.
Auf politscher Ebene nennt man so was dann Revolution.
Übrigens, in Frankreich hat man dies schon sehr überzeugend und gründlich getan.
Selbst über 200 Jahre danach wird den Politikern etwas mulmig, wenn das Volk auf die Strasse geht, es könnte sie ja den Kopf kosten.
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20.06.2006 17:52 Uhr von opppa
 
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hwc: Die Politiker haben uns leider verboten, Politiker zu köpfen. (Warum wohl?)

Aber die "armen" scheidenden Politiker oder Manager bekommen so hohe Abfindungen, daß sie für ihr Leben lang ausgesorgt haben. Haftbar gemacht wird in der Politik niemal jemand und in der Wirtschaft so gut wie nie.

Wir müssen drastische Strafen für die Politiker, die bei den Wahlen gelogen haben, einführen und das Haftungsrecht für Wirtschaftsmanager einführen.

Anders kommen wir auf keinen grünen Zweig.
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20.06.2006 18:43 Uhr von cyberghandi
 
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@horror 1: du bist das schaf! wenn keiner wählen geht wählen sich die typen selber!

@alle anderen: ihr habt so verdammt recht, mit ausbeute und so: ich meine toll dass sie die lohnnebenkosten senken konnte, während unsere kosten gestiegen sind - meiner meinung nach eine einfache geldverschiebung von unseren taschen in die des staates und unserer ach so konjunkturschwachen unternehmer!!!!!

es muss was passieren, aber wer oder was kann an dieser lage schon was ändern????????
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20.06.2006 19:11 Uhr von rohu
 
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[edit;xmaryx]: Mit eurem Verhalten ändert ihr bestimmt nichts.
Klar...Auswandern. :-D Wo sieht es denn besser aus?
Amiland???

Angela Merkel ist (im Vergleich) auf jeden Fall eine gute Kanzlerin, das müsste jeder gemerkt haben.
[edit;xmaryx]
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20.06.2006 19:21 Uhr von opppa
 
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rohu: Wir hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera!
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20.06.2006 19:24 Uhr von ringom
 
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Wann merken: die Leuten denn endlich, dass es "LohnNEBENkosten nicht gibt?

Wenn mir der Klemptner eine Rechnung schreib, stehen Materialkosten, und Lohnkosten drauf, eventuell Anfahrt sowie Nacht- Feiertags- oder Erschwerniszulagen, und die Mehrwertsteuer.

Von LohnNEBENkosten steht da nichts.
Das ganze ist LOHN und davon werden
Steuer
so genannte Arbeitgeber- und
so genannte Arbeitnehmeranteile
abgezogen.

Es ist aber völlig egal wie die Anteile sich nennen, sie werden vom Lohn abgezogen, es wir dem Arbeitnehmer nur suggeriert, der so genannte Arbeitgeberanteil würde vom Arbeitgeber gnädigerweise getragen.
Es werden nicht die LohnNEBENkosten gesenkt sonder euer LOHN.
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20.06.2006 19:47 Uhr von opppa
 
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Ringo, Lohnnebenkosten, sind die Kosten, die dem Arbeitgeber neben dem an den Arbeitnehmer pro Zeiteinheit zu zahlenden Lohn entstehen. Dazu gehören z.B. Urlaubslohn und - geld, Krankenlohn, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Beiträge zur Berufgenossenschaft usw.

Jetzt klar?
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20.06.2006 19:54 Uhr von asmodai
 
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Da ist was dran: Nachdem wir ausgiebig von der Abriss-"Birne" bearbeitet worden und danach auch noch durch"geschrödert" wurden, wirken wir jetzt wirklich ein wenig "großkoaliert" und "ausgemerkelt" *g
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21.06.2006 00:51 Uhr von horror1
 
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@cyberghandi: hast nicht verstanden was ich geschrieben habe .

SIE WÄHLEN SICH SELBER DU SCHAF, UND DU SCHNALLST ES NOCH NICHT MAL.

wo du dein kreuz hintust ist völlig scheissegal ,weil alle den selben dienstherren haben,und das sind NICHT wir.

und deshalb kannst du dir deine wahl sparen .
wenn für dich was abfällt dann ist das zufall, für den sie sich aber jahrelang selber auf die schulter klopfen.

@rohu

nirgendwo sieht es besser aus ,es ist höchstens etwas moderater .
aber deswegen ist es nicht richtig, wie es ist.
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21.06.2006 07:26 Uhr von opppa
 
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asmodai: Du hast vergessen, daß wir auch schon sehr intensiv verkohlt wurden.
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21.06.2006 09:51 Uhr von ArrowTiger
 
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@ringom: -- "Es ist aber völlig egal wie die Anteile sich nennen, sie werden vom Lohn abgezogen, es wir dem Arbeitnehmer nur suggeriert, der so genannte Arbeitgeberanteil würde vom Arbeitgeber gnädigerweise getragen."

Es wäre ohnehin naiv zu glauben, daß der Arbeitgeberanteil nicht schon bei den Einstellungsverhandlungen vom auszuhandelnden Gehalt abgezogen wurden. Eine Festsetzung auf einen maximalen AG-Anteil (oder gar die Streichung des AG-Anteils) kommt einer Lohnkürzung oder gar einem Vertragsbruch bei Altverträgen gleich. Zudem würde der dann höhere AN-Anteil sicherlich bei den nächsten Tarif- oder Lohnverhandlungen wieder mit einfliessen. Bringt also m.E. nichts.

Aber die Herausnahme des AGs bei den sog. Nebenkosten hat noch einen ganz anderen, eher soziopsychologischen Effekt: der Arbeitgeberanteil wurde damals ja nicht ohne Grund eingeführt. Der AG sollte damit u.a. gezwungen werden, Rücksicht auf das gesundheitliche Wohlergehen des Mitarbeiters zu nehmen - sprich, ihn nicht bis auf´s Blut auszubeuten. (Würde er dies tun, hätte er selbst anteilsmäßig den Schaden.) Diese AG-Verpflichtung zu schmälern, könnte also durchaus fatale Folgen haben...

-- "Es werden nicht die LohnNEBENkosten gesenkt sonder euer LOHN."

Yep! Der PR-Begriff "LohnNEBENkosten" wurde auch schon von anderer (juristischer) Seite kritisiert.

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