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Sachsen-Anhalt: Vier Feuerwehrleute sterben bei Verkehrsunfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Glindenberg sind am 19. Juni 2006 vier Feuerwehrleute getötet, vier schwer und einer leicht verletzt worden. Außerdem wurde die Fahrerin des anderen Unfallfahrzeuges leicht verletzt.

Auf dem Weg zu einer Übung stieß das Feuerwehrfahrzeug auf einer Kreuzung mit einem PKW zusammen, überschlug sich mehrmals und blieb im Straßengraben liegen.

Der PKW war auf einer Vorfahrtsstraße unterwegs, das Feuerwehrfahrzeug fuhr mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger beauftragt.


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WebReporter: kruemel112
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Feuer, Verkehr, Verkehrsunfall, Sachsen, Feuerwehr, Erbe, Sachsen-Anhalt
Quelle: focus.msn.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2006 13:02 Uhr von .insanity.
 
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soweit ich das weiss muss der fahrer des feuerwehrfahrzeuges verantworten wie er faehrt. das heisst es gibt ihm nicht das recht ruecksichtslos zu fahren, doch wie sich alles zusammentrug erfahren wir wohl erst spaeter..
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20.06.2006 13:06 Uhr von DunsT
 
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Der Fahrer war eine Fahrerin! So stand es zumindest gestern im ARD-Videotext.
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20.06.2006 13:08 Uhr von oleg_popov
 
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Da müssen die aber schnell unterwegs gewesen sein: Sonst würde sich ein Feuerwehrzug nicht derart überschlagen. Ein Pkw bräuchte da schon immens viel an Geschwindigkeit um den schweren Transporter so von der Straße zu hauen. Da haben die trotz Wegerecht, dank Martinshorn und Blaulicht, scheinbar die StVo vollkommen ausser Acht gelassen.
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20.06.2006 13:21 Uhr von Arno Trimborn
 
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Unverantwortliche Wehrführung: Es ist absolut unüblich, das bei einem Übungsalarm mit Sondersignal die Übungseinsatzstelle, angefahren wird. In BW wird selbst bei der Alarmierung, von der Leitstelle durchgesagt, das es sich um einen Übungsalarm handelt. Wieso die Kameraden das nicht wussten,hat hoffentlich jemand zu verantworten.
mfg
Arno
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20.06.2006 13:27 Uhr von pulverschmid
 
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Eine Übung!??? Das kann ja wohl nicht wahr sein! Die machen eine Übung mit Rambow-Methoden? Selbst im Ernstfall gibt es da strenge Auflagen, vor allem kein "Fahren um jeden Preis"! Bei einer Übung schon gar nicht!
Noch eine Ungereimtheit. Im Original lautet zwar die Überschrift "Vier Tote", im Text steht dann aber, die vier Schwerverletzten außer Lebensgefahr.
Nun bitte keine endlosen Schwafeleien über wahr oder unwahr! Die Sache selbst ist völlig inakzeptabel!
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20.06.2006 13:37 Uhr von Delios
 
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@Arno Trimborn: Ich kann mir kaum vorstellen dass in bw, durchgesagt wird dass es sich um eine Übung handelt. Aber ich kenne da eure Vorschriften nicht. Hier in SA wird jedenfalls vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle nicht gesagt, dass es eine Übung ist.
Dadurch ist der Realismus einer Übung doch stark gefährdert oder nicht?

Es ist immer eine heikle Angelegenheit wenn Unfälle mit Einsatzfahrzeugen passieren... sei es Feuerwehr, Polizei oder Arzt.
Zu dem Unfall selbst wurde ja schon gemutmaßt dass er kaum so möglich war.
1. Der PKW war ein Van... also selbst schon ein größeres Gewicht.
Desweiteren kennt man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge nicht. Wenn an einer Kreuzung mir ein anderes Fahrzeug den Weg kreuzt und selber schon eine gewisse Geschwindigkeit drauf hat, reicht ein kleiner Stoß von mir in die Seite und das andere Fahrzeug verliert die Kontrolle(hab ich selbst bereits beobachtet!!!!).

Nichts desto trotz möchte ich dennoch den Hinterbliebenen der (noch äußerst jungen) Verstorbenen mein Beileid ausdrücken. Ich bin selber in einer FF in der Nähe von Halle und deswegen berührt mich das Ganze schon sehr.
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20.06.2006 13:51 Uhr von Us-Diego
 
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@pulverschmied: im Text steht das es vier WEITERE schwerverletzte gab. Also die Feuerwehris sind ganz tot, aber beim Unfall wurden halt noch welche verletzt.
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20.06.2006 14:13 Uhr von The Roadrunner
 
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Polizei sass auch schon mal fast in unserser seite: und das nur, weil wir gruen bekamen, anfuhren und die bei rot in die kreuzung fahren sind, wohl merkten, dass sie keine sirene anhatten und ganz schnell anmachten, als sie in unser blickfeld kamen;

aber hier koennen alle mal nachlesen; ein wenig
runter scrollen.
http://www.sicher-ankommen.de/...
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20.06.2006 15:12 Uhr von Das allsehende Auge
 
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So soll es passiert sein. Mit acht Feuerwehrleuten und einer Maschinistin besetzt, fuhr das Löschfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn von Wolmirstedt in Richtung Glindenberg. An der Abbiegung von der Vorfahrtstrasse in den Ort kollidierte der Einsatzwagen mit einem aus Richtung Magdeburg kommenden Van, wobei die 49-jährige PKW-Fahrerin frontal gegen die hintere rechte Seite des Löschfahrzeuges stiess. Dabei verlor die Maschinistin die Gewalt über das Löschfahrzeug, das sich seitlich überschlug, gegen einen starken Strassenbaum prallte und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

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Echt traurig, so schnell kann es gehen, mein Beileid. :-(
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20.06.2006 22:33 Uhr von kruemel112
 
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@Arno: Auch bei uns in Hessen ist es nicht unüblich, dass bei einer Alarmübung mit Alarm zur Einsatzstelle gefahren wird.

Es kommt da ganz drauf an, wie die Übung ausgelegt ist.
So eine Übung dient ja auch unter anderm dazu, festzustellen, wie lange es dauert, bis die alarmierten Kräfte an der Einsatzstelle sind. In Hessen muss so eine Übung der KBI im Vorfeld genehmigen.

Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

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