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Venezuela plant die erste Kalaschnikow-Fabrik Südamerikas zu bauen

Wenn die USA in Kuba oder Bolivien einmarschieren sollten, "dann könnte venezolanisches Blut vergossen werden", hat Venezuelas Präsident schon geäußert. Bisher hat er nicht gesagt, Venezuela könnte diese Länder auch mit Waffen unterstützen.

Ein Berater von Hugo Chávez schätzt, dass die geplante Fabrik für russische Kalaschnikow-Sturmgewehre, die erste auf dem südamerikanischen Kontinent, 20.000 bis 30.000 Stück im Jahr produzieren kann. Deren Bau könnte in vier bis fünf Jahren beginnen.

Der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums meinte zu den militärischen Ambitionen Venezuelas, das Land stünde mitten "in einer überdimensionierten Aufrüstungsphase". Venezuela habe bereits 100.000 AK-103 von Russland gekauft.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Venezuela, Fabrik, Südamerika, Kalaschnikow
Quelle: seattletimes.nwsource.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2006 02:09 Uhr von la_iguana
 
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Was hat der ehemalige Militär Chávez eigentlich vor? Will er gegen die USA aufrüsten? Zwar hat Venezuela viele verbündete in Lateinamerika, ich glaube aber, dass von ihnen die Wenigsten solche Pläne teilen würden.
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20.06.2006 09:03 Uhr von vavau
 
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Chavez hat gelernt: Ich denke, er will einfach nicht riskieren, dass die USA beim nächsten Mal ihre Sache besser machen und Chavez aus seinen Amt verjagen, was 2002 nicht gelang.

Wenn ein Land, bzw. seine beiden Vebündeteten Kuba und Bolivien, von einen Land militärisch bedroht wird (siehe die Militärmanöver zur See vor der Küste Venezuelas), dann sollte es das Recht haben, sich dagegen zu schützen. Das ist praktisch im Iran nichts anderes, wenn der Iran die Atombombe nicht bekommt, dann wird schon bald angegriffen werden. Der Irakkrieg hat das solchen Ländern wie Venezuela oder Iran bewiesen, dass ein Land, in dem es keine Atombomben gibt, einfach so mal schnell überrannt wird.

Wenn Fidel und Evo das Vorhaben Chavez unterstützen sollten, dann sollte Chavez alles tun um sich und sein Volk zu schützen (oder behauptet jemand etwa, dass Venezuela demnächst die Welt bedrohen wird?). Sind doch alles nur Verteidigungsmaßnahmen oder hat Kuba in 50 Jahren einmal die USA oder ein anderes Land angegriffen?
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20.06.2006 09:16 Uhr von SenkiRenegade
 
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hab ich mich geirrt?? Ich dachte immer die größte Gefahr wäre das China Taiwan angreift oder China & Indien sich gegen den "Westen" verbünden...

scheint so, als sollte man eher mit Südamerika rechnen *wunder*
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20.06.2006 09:40 Uhr von Generalstreik
 
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vavau: Gut durchdacht und ebenso gut geschlußfolgert. Schließe mich deiner Meinung an.
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20.06.2006 09:57 Uhr von SooGreez
 
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@Vavau, schliesse mich: an.
Die Medienherrschaft verzerrt das Bild zwar, aber die USA sind die Bösen nr. 1.

Dank Medienhochheit und dumme Völker gelingt es Ihnen leider, immer ihre Opfer als Aggressoren darzustellen.

Aber USA ist am Sinken. Kein Staat darf soviel unschuldiges Blut vergiessen und davonkommen..
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20.06.2006 10:16 Uhr von hiddenangel
 
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der typische Ami: spricht von einer überdimensionierten Aufrüstungsphase, dabei sind die Amis die schlimmsten in Sachen Waffen^^
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20.06.2006 10:17 Uhr von S @ W
 
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die sollte sich mal Costa Rica als Beispiel nehmen: 1948 schaffte Costa Rica das Militär ab, ist seitdem neutral und verwendet die frei gewordenen Mittel für soziale und ökologische Zwecke.

[URL=http://de.wikipedia.org/...]Costa Rica[/URL]
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20.06.2006 10:30 Uhr von terrordave
 
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chavez und die amis: - wir werden noch viel zu lachen haben! ;-)
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20.06.2006 10:39 Uhr von mort76
 
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gleichere Schweine: 50% der Waffenkäufe Weltweit werden von den USA getätigt.
Also, wer befindet sich in einer "überdimensionierten Aufrüstphase"?

Die Atomwaffensperrverträge, die ja immer gegen den Iran verwendet werden, enthalten übrigens eine -Verpflichtung- zur Abrüstung.
Soviel zu der Einhaltung dieser Verträge seitens derer, die sich so gerne auf diese berufen...

Die Entwicklung neuer Atomwaffen, wie sie seit Jahren von den USA vorangetreieben wird, seit sie das EMP-Puls-Problem gelöst haben, ist übrigens auch streng verboten.
Drei mal drei macht sechs...lalala...wie war das noch mit den gleichereren Schweinen?
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20.06.2006 11:16 Uhr von falkone
 
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Wir haben das Werk nach der Wende abgebaut: Ein solches Werk lag im Erzgebirge in Wiesa (Nähe Annaberg-Buchholz) und hieß: "VEB Geräte- und Werkzeugbau Wiesa". Dort habe ich damals meine Lehre abgeschlossen.

Bereits schon in der Lehre haben wir an der Produktion von vielen Waffenteilen mitarbeiten müssen.

Die Ausbildung war sehr gut, und auch sehr breitgefächert.
Die Bedingung für einen Lehrvertrag war damals die Verpflichtung zu einem Dreijährigen "Ehrendienst" bei der Nationalen Volksarmee bzw. bei Eignung (Stasi) beim Wachregiment Felix Dzierzinski" in Berlin.

Da ich damals als Lehrling zu aufmüpfig war, war ich für die Stasi nicht interessant und das ist auch gut so !!!

Die Aktennotiz bei der Stasiwerbung habe ich noch. Da steht drin, das ich "Kaderpolitisch Unzuverlässig" bin.
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20.06.2006 12:36 Uhr von CHR.BEST
 
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Spontan fiel mir zu dieser News die Schweiz ein. Hat dort nicht auch jeder sein Karabinergewehr im Schrank zuhause?
Ich hoffe nur Chávez übertreibt seine USA-Phobie nicht und bleibt realistisch.
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20.06.2006 12:55 Uhr von ArthasX
 
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waffenexport: also was waffenexport angeht sind die ammies ja nich so groß dabei, wolln ihr zeugs eben behalten
da sind russland, frankreich oder deutschland aktiver
aber glaube auch, dass diese aks eher für den eigenbedarf produziert werden
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20.06.2006 14:11 Uhr von Curse
 
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@ mort76: "50% der Waffenkäufe Weltweit werden von den USA getätigt."

Quelle?
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20.06.2006 15:01 Uhr von Koyan
 
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@Curse >> @ mort76

"50% der Waffenkäufe Weltweit werden von den USA getätigt."

Quelle? <<

Bezweifelst du das wirklich??


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20.06.2006 15:24 Uhr von nurmalso84
 
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gibt eben noch net genug waffenfabriken auf der welt....wir brauchen außerdem eh mehr waffen...damit sich der ganze pöbel gegenseitig abschlachtet!!

wollt ihr den totalen krieg?!....

JAA!!!
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20.06.2006 16:04 Uhr von seaofgreen
 
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waffenexporte: "Russia and the USA each accounted for roughly 30 per cent of global deliveries of major weapons."

http://www.uni-kassel.de/...

aber bei den usa ist das bestimmt ok, die haben schließlich den auftrag gottes, waffen auf der welt zu verbreiten ..
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20.06.2006 16:09 Uhr von Le Hukk
 
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Wer kein Militär hat und zwar mit neuster Tech der hat verloren wenn es zum neuem Weltkrieg kommt und das ist nur eine Frage der Zeit. Vorrausgesetzt die Menschen leben lange genug natürlich.

Außerdem würd ich das eher Kalaschnikow V2-Fabrik nennen...warum muss jeder schon selbst herausfinden.
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20.06.2006 17:06 Uhr von Curse
 
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@ koyan: Das bezweifel ich nicht, das weiß ich sogar besser...
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20.06.2006 18:21 Uhr von ArthasX
 
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weltkrieg? also für nen weltkrieg würd ich mir bestimmt ne etwas größere waffe baun als eine ak!
is ja wie wenn ich mit meinem guten alten steakmesser auf bärenjagd geh ;)
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21.06.2006 00:09 Uhr von jesse_james
 
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@SenkiRenegade: Die Gefahr geht nicht vom Iran oder Südamerika aus.

Wenn man eine Weltmacht ist und die Ambition hat diese Machtposition zu behalten, dann kann man es sich nicht leisten das irgendein kleiner Staat dieses vorgehen unterwandert und man ihn damit durch kommen lässt.

Darum würden die USA auch gegen jeden noch so kleinen hinterwäldlerischen Staat vorgehen, auch ohne militärische Intervention.
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22.06.2006 01:06 Uhr von Borgir
 
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tja: immer mehr länder merken eben, dass sie sich auf militärische weise gegen die usa schützen müssen, denn keinen anderen schert es, was die usa auf unserer welt so treiben. kann ich voll verstehen herr chavez
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22.06.2006 07:41 Uhr von ArthasX
 
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aber militärisch gegen die usa vorzugehen ist und wird immer schwer sein.
die ammies ham nun mal die größte und modernste armee der welt.

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