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Raumfähre "Discovery" soll trotz Sicherheitsbedenken am 1. Juli starten

Sicherheitsexperten der NASA hatten Änderung am Außentank vor einem erneuten Start der "Discovery" vorgeschlagen. In einer zweistündigen Konferenz sei jedoch einstimmig beschlossen worden, den vorgesehenen Starttermin einzuhalten, so Michael Griffin

Der NASA-Direktor muss letztlich die Entscheidung fällen, ob die Raumfähre startet. Er rechnet damit, dass das Shuttle-Programm im Falle eines erneuten Unfalls gestoppt werden würde.

Am 1. Februar 2003 waren Isolationsteile, die abfielen, die Ursache für den Absturz der "Columbia". Im Juli sollen die sieben Astronauten während der zwölftägigen Mission Sicherheitseinrichtungen testen und Reparaturarbeiten an der ISS durchführen.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sicherheit, Disco, Discovery, Raumfähre
Quelle: www.nzz.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2006 19:25 Uhr von Thothema
 
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Das klingt nicht sehr beruhigend. Ich zumindest würde mich nur ungern in solch ein Gefährt setzen. Man kann nur hoffen, dass sie wissen, was sie machen.
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18.06.2006 19:51 Uhr von webschreck
 
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Wäre nicht die erste Raumfähre, die gar nicht erst hochkommt. In dem Fall frage ich mich, wo der Optimismus herkommt, daß die sieben Astronauten Sicherheitstests und ISS-Reparaturen vornehmen sollen. Das Gefährt muß überhaupt erst einmal fliegen, um an Ziel zu kommen. Ich habe da so meine Zweifel, weil Sicherheitsbedenken mal wieder einfach nur so vom Tisch gefegt werden. Geht´s schief, haben die Amis immerhin sieben Nationalhelden mehr...
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18.06.2006 21:26 Uhr von stellung69
 
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Schön blöd! Da sollen die doch lieber noch was verbessern und dann 1 Monat später starten; wo ist denn da das Problem?
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18.06.2006 21:37 Uhr von marshaus
 
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glaube nicht: das sie wirklich dieses risiko eingehen und wenn ja dann wuerde ich mich als crew-mitglied weigern in diese kiste einzusteigen.
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19.06.2006 02:13 Uhr von GuaranaJones
 
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einfach mal alle klappe halten hier: vor allem marshaus......jetzt fliegen die dinger jahrzehntelang ins all ohne das sich auch nur irgendwer in der medienverdummten bevölkerung bzgl. der sicherheit beschwert hätte.

abgesehen von der challenger damals ist auch nie etwas ernsthaftes passiert.

natürlich gibt es immer ein restrisiko bei solchen hochkomplexen aktionen, aber dieses risiko besteht seit dem 1. shuttlestart.

und nachdem unfall von vor 3 jahren werden die dinger wohl erst recht doppelt und dreifach gecheckt und gewartet.

vor dem letzten unfall hätte euch so ein start noch nichtmal interessiert bzw. hättet ihr die nachricht über einen start als reine routine abgetan.

also hört auf so scheinheilig und dumm daherzublubbern als wäre es schon immer eine kamikazeaktion gewesen in ein shuttle zu steigen.
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19.06.2006 03:19 Uhr von FirstBorg
 
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@stellung69: Das ist nicht so einfach das man einfach mal nen Monat länger wartet und dann erst startet.
Auch wenns nur zum Andocken an die ISS ist, gibt es gewisse Zeitfenster in denen man starten kann.
Das Problem ist, das die ISS keinen Geostationären Orbit hat, sondern die Erde umkreist. Der Orbit an sich ist auch nicht fix, er "wandert".
Daher kommt es auch vor, das die ISS dann grad in schlechter Position ist, so dass ein Shuttle viel mehr Treibstoff mitnehmen müsste um erfolgreich zur ISS kommen zu können.
Und dann gibt es alle paar Monaten mal ein ganz tolles Zeitfenster für ein paar Tage an denen man mit minimalem Sprit(und der ist bei Shuttles bestimmt nicht billig) zur ISS kann.
Raumfahrt ist eines der komplexesten Dinge die die Menschheit je entwickelt hat.
Einfach verschieben is da nicht.
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19.06.2006 10:39 Uhr von hwidera
 
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Translation: NASA: N :_eed
A: _nother
S: _even
A: _stronauts

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