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Zentralrat der Juden fordert öffentliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus

Wie der Generalsekretär des Zentralrates der Juden, Stephan Kramer, in einem Interview mit der "Netzeitung" mitteilte, hält der ZdJ Demonstrationen für kein geeignetes Mittel im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Vielmehr sei öffentlicher Widerstand, auch auf der Straße, gefragt. Verbote von Demonstrationen allein würden nicht ausreichen.


WebReporter: asmodai
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Recht, Remis, Jude, Rechtsextremismus, Zentral, Zentralrat, Zentralrat der Juden, Auseinandersetzung
Quelle: www.n24.de

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18.06.2006 17:59 Uhr von asmodai
 
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Es wäre meiner Ansicht nach zu prüfen, ob die Forderung des Zentralrats nicht den Tatbestand des §130 StGB erfüllt: "...zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert..."
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18.06.2006 18:26 Uhr von jesse_james
 
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@asmodai: Tja ich würde mal sagen der ZDJ, möchte zwar ohne Gewalt (bisher), aber dennoch mit denselben Mitteln jene bekämpfen die sich gegen den ZdJ richten.

Nur eine Demokratie sieht nun mal vor das alle gleich behandelt werden und daher ist eine Bekämpfung des rechten Spektrums nicht in der Form möglich wie es einige gerne hätten.

Möglicherweise begeht der ZdJ den Tatbestand den du erwähnst.
Sollte mit Widerstand allerdings Gewaltanwendung gemeint sein, dann haben sie diesen Tatbestand erfüllt.
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18.06.2006 19:34 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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asmodai: Du hast da was falsch verstanden, von Gewalt ist da nirgendwo die Rede.

Widerstand ist nicht gleich Gewalt, ala Bildzeitung hast du dir da was zurechtgebastelt.
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18.06.2006 21:04 Uhr von Buster_
 
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Stimme dem Generalsekretär des Zentralrats zu: In Ostdeutschland gibt es nur deshalb vergleichsweise viel rechtsextreme Straftaten, weil die Masse der Bervölkerung tendenziell fremdenfeindlich eingestellt ist. Es gibt genug Statistiken die das belegen.
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18.06.2006 22:11 Uhr von YoungRoyalist
 
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@buster: Stimmt, die ganzen bösen Zonenmenschen ^^

Ne quatsch, aber trotzdem sollte man Überlegen, wieviel Einfluss der Zentralrat einer Minderheit haben sollte...
Auf den Zentralrat der Kartoffelbauern hört auch keiner, und Kartoffelbauern gibt es hier bestimmt noch mehr als Deutsche jüdischen Glaubens....

Oder nich ?
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18.06.2006 23:35 Uhr von terrordave
 
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gähn: hamwa doch schon lange...zählt mal die nazidenkmäler und gegendemos wenn ihr das nächste mal durch die stadt lauft. allerdings würde ich den aufruf jetzt nicht gleich auf § 130 prüfen lassen. zumal die juden am besten wissen, wie sich das anfühlt, so behandelt zu werden.
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19.06.2006 01:40 Uhr von Blitzkrieg76
 
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was die Juden alles fordern, sollen sie ruhig mal machen, juckt mich einen scheiss. Die würden besser mal vor der eigenen Haustüre kehren, da liegt nämlich eine Menge Dreck.
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19.06.2006 01:52 Uhr von The_Nothing
 
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Jaja: Und ich fordere eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Frage, wieso wir einen Zentralrat der Juden, der sich in alles einmischt, haben.

Schön auf die mediale Hetze, die Deutschen seien ja so fremdenfeindlich, aufspringen (hat ja in Potsdam mit etlichen Lügen und Übereaktionen begonnen)...

Ich frage mich langsam echt, ob die auch etwas anderes können, als geistigen Dünnschiss zu labern (der Zentralrat, nicht die Juden allgemein, bevor das hier wieder jemand falsch auffasst!).
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19.06.2006 01:54 Uhr von necesite
 
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Beitrag. Die Kommentare einiger hier lassen ganz offensichtlich darauf schließen, dass der ZdJ immer noch zu Recht befürchten darf, dass Antisemitismus zum deutschen Alltag gehört - ebenso wie unverblümter offener Fremdenhass!
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19.06.2006 02:14 Uhr von The_Nothing
 
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Wer sich ständig in Sachen einmischt, die ihn nichts angehen, Absurditäten fordert (Verhaftung des iranischen Präsidenten - *loooool*), der muss sich nicht wundern, wenn er nur noch stört. Das hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern einfach nur mit "die gehen mir langsam auf die Nerven mit dem Quatsch, den sie tagtäglich verbreiten."
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19.06.2006 06:34 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ nothing: Wer entscheidet, was wen was angeht?
Leute, die fremdenfeindlich sind, sind haeufig auch antisemitisch eingestellt und umgekehrt.
Es mischt sich jeden Tag irgendjemand in irgendeinen Mist ein, und selten sind die Reaktionen so heftig, wie wenn der ZdJ oder "die Juden" eine Meinung zu etwas abgeben. Das finde ich zumindest bemerkenswert.
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19.06.2006 09:12 Uhr von opppa
 
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Warum ? Wenn der ZDJ nicht jeden noch so kleinen Vorfall an die Öffentlichkeit zerren würde, und unsere Presse die extremistische Rechte einfach totschweigen würde, gäbe es diese Extremisten wahrscheinlich schon nicht mehr.

Offensichtlich geht es dabei doch nur um zusätzliche Entschädigungen.

Nur zur Erklärung, ich bin in jedem Fall gegen Gewalttaten an Menschen, die sich hier aufhalten; aber wenn sich irgendjemand - und sei es auch ein Ausländer - hier bei uns nach besten Kräften von der Gemeinschaft abgrenzt, sei es ein Rechter oder ein Ausländer, so muß er damit rechnen, daß wir irgendwie reagieren.

Das kann bei Deutschen eine Bestrafung oder bei Ausländern eine Ausweisung sein. Allerdings sollten diese Maßnahmen s o f o r t und nicht, wie unsere Juristen sagen ohne schuldhaftes Zögern erfolgen. Einem Jugendlichen Straftäter (Mehmet - München) oder notorischen Rechtsbrecher (Kaplan - Köln) muß innerhalb von 2 - max. Wochen der Prozess e n d g ü l t i g gemacht sein, ohne wenn und aber.
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20.06.2006 01:26 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Tja, der ZdJ hat ganz offensichtlich ins Wespennest gestochen - das ist ganz offensichtlich noch ein Problem!

Und die, die das verneinen sind dennoch Antisemiten im Herzen.

Wenn Veganer euch als Fleischfresser anprangern, habt ihr nur ein müdes "Ja, Robbenbabysteak auf Weinbergschneckensauce ist ja auch eine feine Sache" übrig.
Wenn Umweltschützer kritisieren, dass in Deutschland zuviel Auto gefahren wird - schert euch das nen feuchten Dreck...

Wenn der ZdJ seine (durchaus berechtigten) Zweifel äußert, da springt ihr auf die Barrikaden und fühlt euch in eurer Ehre und eurer "Meinungsfreiheit" verletzt - gleichzeitig wird mit dem Kopf geschüttelt, wenn ein paar Muslime sich ans Bein gepisst fühlen, wenn man ihren Glauben in den Schlamm zieht...

So eine verlogene Doppelmoral ist schon gemütlich, man muss nicht soviel rechtfertigen.

Aber naja, wie sagt man so schön?

Nur getroffene Hunde jaulen...
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20.06.2006 07:23 Uhr von YoungRoyalist
 
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@necsite: "
Und die, die das verneinen sind dennoch Antisemiten im Herzen."

Das ist ne handfeste Beleidigung, die keinerlei Fundament besitzt - sowas würde ich mir an deiner Stelle 3 mal überlegen!
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20.06.2006 08:50 Uhr von necesite
 
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@YoungRoyalist: "Hab’ nur den Mut, die Meinung frei zu sagen
Und ungestört!
Es wird den Zweifel in die Seele tragen,
Dem, der es hört.
Und vor der Lust des Zweifels flieht der Wahn,
Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann."

Johann W. v. Goethe
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20.06.2006 08:59 Uhr von vst
 
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dass ich dem zdj mal recht geben muss: wundert mich dann doch etwas :-))
dass ich necesite recht geben muss wundert mich aber richtig :-))

im ernst, ab und zu haben die jungs und mädls eben recht.

und widerstand ist immer das bessere mittel (im gegensatz zu demos) um gegen das "falsche" vorzugehen.
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21.06.2006 00:34 Uhr von horror1
 
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wieso: soll ich ein antisemit sein ,wenn ich den zdj kritisiere?
ich bin ja auch nicht antideutsch wenn ich die npd kritisiere.
ist aber das selbe dumme argument,von beiden.

selbstredend muss man gegen die braune brut was tun,nur komischer weise wollte man mal die npd verbieten ,aber das ging in die hose weil man beim besten willen KEINEN funktionär finden konnte der KEINEN kontakt mit dem verfassungsschutz hatte.
sollte man meinen das in diesen führungsspitzen provokateure vom verfassungsschutz sitzen die ihre gesinnungsgenossen anstiften,damit die brd ein rechtsextremen problem hat und dadurch schärfere gesetze möglich werden?
wie würden sich wohl die dumpfhorden organisieren wenn an der spitze keine leute stehen würden die für den verfassungsschutz arbeiten?
ist vielleicht sogar das problem erst dadurch künstlich geschaffen worden?
ich meine ein paar glatzen aufstacheln oder ein paar araber anstacheln ist ja wohl das simpelste was es gibt und jeder schreit nach einer lösung des problems .
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21.06.2006 16:13 Uhr von jörg0
 
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Definition: Erst einmal sollte man Rechtsextremissmus klar definieren und dann überprüfen auf wen diese Kriterien weltweit so alles zutreffen.
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26.06.2006 16:48 Uhr von tobi-89
 
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Freie Meinungsäußerung?! Danke Jude, dass du uns regierst, nicht erlaubst, unsere Gedanken zu äußern. Danke, dass du den Palästinern das Leben schwer machst. Ihr seit ja nur die armen Opfer vom dritten Reich, selbst habt ihr euch noch nie etwas zu schulden kommen lassen. Hier ein passendes Zitat:

„Durch die Vergewaltigung von arabischen Mädchen wollte ich meine Soldaten ermutigen, denn die palästinensischen Frauen sind Sklavinnen für die Juden. Wir machen mit ihnen, was wir wollen und niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Wir sagen den anderen, was sie zu tun haben.”
(Ariel Scharon, 1956)
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27.06.2006 02:28 Uhr von Blitzkrieg76
 
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die armen Juden, keiner will sie verstehen.

sollen sie erstmal anfangen ihren Dreck vor der eigenen Haustüre wegzukehren.

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