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Peking/China: Querschnittsgelähmter Dammkritiker Fu Xiancai erfolgreich operiert

In einem Telefongespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Peking teilte der Sohn von Dammkritiker Fu Xiancai mit, dass sein Vater inzwischen operiert wurde und dass die zweistündige Operation "erfolgreich verlaufen" sei.

Die Operation an der schwer verletzten Wirbelsäule des Mannes wurde mit deutscher Hilfe ermöglicht. Ob der Patient jemals wieder aufstehen kann, ist jedoch ungewiss. Der Mann hat eine Querschnittslähmung von den Schultern abwärts.

Der Landwirt war nach seiner Beschwerde in einer ARD-Reportage über den ungenügenden finanziellen Ausgleich nach der Umsiedlung für den Drei-Schluchten-Damm schwerst misshandelt worden (ssn berichtete darüber).


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: China, Peking, Querschnittsgelähmt
Quelle: www.newsclick.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2006 15:45 Uhr von IhmSeiner
 
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Gute Nachricht: Das ist doch schon mal ein Teilerfolg. Ich wünsche ihm alles Gute, und hoffe, dass wir ihn wieder auf die Beine bekommen.
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18.06.2006 16:17 Uhr von CHR.BEST
 
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Wer zahlte? Angeblich sollte der Mann nicht operiert werden weil kein Geld dafür da sei. Der Protest der ARD in Peking zeigt wohl doch Wirkung.
Allerdings daß ein Mann wegen eines Interviews zum Krüppel geschlagen wurde zeigt daß es noch ein weiter Weg ist bis Freiheit und Bürgerrechte in China auch wirklich praktiziert werden. Papier ist bekanntlich geduldig.
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18.06.2006 16:22 Uhr von IhmSeiner
 
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@CHR.BEST: Was glaubst du wer gezahl hat?

Ich denke mal nicht, dass die Chinesen bezahlt haben. Zumal ja auch im Artikel steht: "Die Operation an der schwer verletzten Wirbelsäule des Mannes wurde mit Deutscher Hilfe ermöglicht."

Also DU.

Angesichts der Vorkommnisse finde ich es hier auch gut.
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18.06.2006 16:35 Uhr von ciaoextra
 
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Irgendwie: auch unverantwortlich von der ARD, den Bericht mi namen, Zunamen und Gesicht des kritikers zu senden - die ARD wußte doch schon vorher, wie es um die Nichtachtung der Menschenrechte in China steht. Eine gewisse Mitschuld an das Schicksal des Mannes hat die ARD schon und somit ist es auch gut, daß sie wenigstens finanziell helfen. Obwohl... von dem Geld wird der Mann auch nie wieder gehen können.
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18.06.2006 16:38 Uhr von vostei
 
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er wollte es selbst so beim interview -: seinem protest ein gesicht geben, hat auch was mit ehre zu tun, verdeckt kann nämlich jeder mosern...

das geld wurde von der ard und spenden via botschaft rübergerückt - wobei die botschaft in vorlage gegangen ist wg. zeit. Und kanpp 6K euronen sind finde ich nicht die welt darüber zu weinen, selbst wenn es steuergelder wären, da gibts nämlich schlimmeres ;)
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19.06.2006 10:03 Uhr von zenon
 
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Das ist ja wirklich der Hammer. Da wollen sie eine fortschrittliche Wirtschaftsnation sein und dann sowas?!?
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19.06.2006 14:13 Uhr von nabach
 
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Menschenrechte wurden mit den Füßen getreten...
ABER was ist mit denen, die kein Medienrummel haben?
Leben die noch?
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19.06.2006 23:32 Uhr von Kid Rob
 
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China: ist so Korrupt wie kein anderes Land.
Sozialismus/Kommunismus? Wo?!

Hast du Geld, kriecht dir jeder in den A***** - hast du keins, kriegste alles weg genommen.

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