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Digitaler Polizeifunk mit Laptop, Funkscanner und Software abgehört

Das von EADS und Siemens für drei Milliarden Euro aufgebaute Tetra-Netz, auf dem der digitale Polizeifunk gesendet werden soll, ist doch nicht abhörsicher. In Aachen wurde es mit handelsüblicher Technik zum Erstaunen von Experten abgehört.

In Aachen wurde wegen technischer Probleme mit den Funkgeräten verschiedener Hersteller auf eine weitere Verschlüsselung verzichtet. Laut Bundesinnenministerium sei eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fertig, nur die Endgeräte dafür würden noch fehlen.

Zur WM wird dieses Funknetz auch in Leipzig und Hamburg eingesetzt. Auch dort konnte der Funkverkehr abgehört werden. Sicherheitsexperten warnten schon länger vor Mängeln des Netzes.


WebReporter: calfin
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Software, Digital, Laptop
Quelle: derstandard.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2006 12:37 Uhr von calfin
 
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Tolle Experten - alles nur mit heißer Nadel gestrickt - nichts ausgereift, aber sofort auf den Markt - und der Steuerzahler kann dann mal wieder die Mehrkosten für die Flickschusterei zahlen - 3 Milliarden Euro sind ja auch ein Pappenstiel, was will man da mehr verlangen ;)
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18.06.2006 14:45 Uhr von Buster_
 
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Peinlich: Da haben mal wieder Beamte und Politiker mit Marketingleuten entschieden, ohne echte Experten zu fragen.

Schade das bei der Nachbesserung des Systems wieder Millionen an Steuergeldern verschleudert werden.
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18.06.2006 14:50 Uhr von IhmSeiner
 
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@Autor: Von "Flickschustere" steht nirgends etwas. Nur, das die Endgeräte noch nicht fertig sind, die für "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" benötigt werden. Ich lese aus dem Artikel, dass schon immer geplant war sich nicht nur auf die Tetra-Technologe zu verlassen.
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18.06.2006 14:57 Uhr von calfin
 
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@ IhmSeiner: " Von den Sicherheitslücken alarmiert will sich das deutsche Innenministerium nicht allein auf die Tetra-Technologe verlassen."

und ich sehe es so, daß erst aufgrund der panne reagiert wird

gruß
calfin
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18.06.2006 15:07 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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@Buster_ wer lesen kann ist klar im Vorteil In der News und Quelle steht doch wohl ganz deutlich dass die
Übertragung überhaupt nicht verschlüsselt war. Natürlich kann
man das dann auch abhören wenn auch mit etwas mehr
Aufwand als bei den Analogen Systemen.

Hier pass ein ganz bestimmtes Nuhr Zitat ganz gut...
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18.06.2006 15:09 Uhr von IhmSeiner
 
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@Autor: Ich verstehe es anders. So wie die Technik aufgebaut ist hat sie Lücken. DAS wussten sie wohl nicht. Deswegen wollen sie die "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" einsetzen, die schon entwickelt WURDE. Also schon fertig ist. Und die Endgeräte sind ja auch schon "fast" fertig.

Also gehe ich davon aus, dass sie sowieso eine zusätzliche Absicherung geplant hatten.
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18.06.2006 15:34 Uhr von calfin
 
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@ IhmSeiner: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Funknetzen ist schon ein alter Hut:

http://www-sec.uni-regensburg.de/...

Also kann man doch diese Technik für das Geld, was dieses Projekt kostet, schon von vornherein mit einbauen. Und peinliche Pannen damit ausschließen. Aber hier geht es halt mal wieder um einen Staatsauftrag, der lukrativ ist. Da braucht man halt nicht präzise zu arbeiten ;) Der Staat zahlt doch alles und wenn es noch so teuer wird, siehe Sofware für die Arbeitsagenturen, die noch nach Jahren nicht richtig funktionieren. Der Steuerzahler (kleine Mann) zahlt es ja ;)
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18.06.2006 15:43 Uhr von IhmSeiner
 
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Darum geht es nicht: Es geht nur darum, dass nicht nachgebessert werden muss, weil etwas nicht funktioniert. Wir können weiter diskutieren, wenn das System, welches der Staat einkauft nicht funktioniert.

Und sich die Köpfe einzurennen, ob es sinnvoller wäre, wenn der Staat fertige Systeme kauft, ist SINNLOS.
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18.06.2006 16:51 Uhr von The Roadrunner
 
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Solange politker fuer ihren scheiss nicht haftbare: gemacht werden koennen, werden sie immer nur halbe sachen veranlassen, welche dann millionen kosten; wann kommt endlich dazu mal eine gesetzesgrundlage, damit das mal endlich aufhoert.
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18.06.2006 17:10 Uhr von Buster_
 
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@NaSenHaArschNeider: Wieso wird so ein System für 3 Milliarden entwickelt und macht dann bei ersten Test soviel "techn. Probleme" bei den Endgeräten? Warum waren die "Experten" in Aachen überrascht? Es wurde übrigens verschlüsselt übertragen, nur ohne die zus. vorgesehene Verschlüsselung.
Warum warnen Sicherheitsexperten schon lange?

Aber glaub du ruhig dem Bundesinnenministerium. Informiere du dich besser mal was bei der Entwicklung schon alles falsch gelaufen ist.
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18.06.2006 17:37 Uhr von chizra-Nali
 
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sorry, aber wenn man zweimal das Wort „Experte“ verwendet, so kann man den Newsinhalt auch falsch verstehen^^

Die zuerst genannten „Experten“ waren genau EIN Experte und zwar der eines Herstellers (also entweder von Siemens oder EADS). Die anderen „Experten“ warnen vor Mängeln des Tetra-Systems. Wo allerdings stehen soll, daß diese „schon länger“ davor warnen, weiß nicht einmal die Quelle^^

Mir wollte nicht in den Kopf, daß „Experten“ einerseits vor den Mängeln warnen und andererseits über das leicht mögliche Abhören erstaunt sein sollen. Leider kann man diese News IMHO so verstehen.

Bewerten möchte ich diese News nicht.
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19.06.2006 00:21 Uhr von Julizka84
 
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typisch deutsch wenn wundert denn sowas wirklich? Nach Transrapid, Mautsystem etc. braucht einen doch nichts mehr wundern.

Pfusch wird immer mehr typisch deutsch.

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