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USA: Mann auf suizidaler Amokfahrt mit abgetrenntem Kopf der Ehefrau - zwei Tote

Im US-Bundesstaat Idaho erwartet ein 50-jähriger Mann mehrere Mord-Anklagen, nachdem er am Donnerstag zunächst seine Ehefrau enthauptet und bei einer anschließenden Amokfahrt in Suizidabsicht eine Mutter mit ihrem Kind getötet hatte.

In einer Kautionsverhandlung vor dem Ermittlungsrichter erklärte die Staatsanwaltschaft, Alofa Time sei nach der ersten Tat mit dem abgetrennten Kopf seiner Frau losgefahren und auf einer Hauptverkehrsstraße in das Auto einer Familie gerast.

Dabei waren eine weitere Frau und ihre vierjährige Tochter getötet und eine weitere Tochter schwer verletzt worden. In Times Wagen hatte die Polizei neben dem Kopf seiner eigenen Frau einen Abschiedsbrief gefunden.


WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Tod, Kopf, Ehefrau
Quelle: www.foxnews.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2006 11:25 Uhr von ciaoextra
 
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Kaution: Der kommt sogar schon frei, wenn er 10% der Kaution aufm Tisch legen kann - für den Rest muß er nur belegen können, dass er das Geld hat. Dafür gibt es aber Kautionsbüros, die das übernehmen. Für 100.000 Cash aufm Tisch geht der wieder nach Hause.
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18.06.2006 11:58 Uhr von Curse
 
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Na und, dafür wird er Ende des Monats verurteilt. Und dann sehen wir den nie wieder, was auch gut so ist.
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18.06.2006 12:05 Uhr von TheMina
 
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Wieviele Menschen "darf" man denn töten, bevor man selbst mit dem Leben bezahlen muss, also die Todesstrafe bekommt? Ist doch asozial. Wenn ich der Familienvater wäre, würde ich nicht eher ruhen, bevor der Amokläufer aufm Stuhl brutzelt.
strange strange
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18.06.2006 12:22 Uhr von Rpnya
 
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also: das kommt erstmal auf die Hautfarbe an... bist du ein Schwarzer und bist nur im Verdacht, eine Frau vergewaltigt zu haben, kommste auf den elektrischen Stuhl, da helfen auch Gegenbeweiseund Alibi nichts...
biste weiß, dann kannste schon n paar Menschen umbringen...
kommt natürlich noch auf den Staat an... in Texas stirbst du schneller als... keine Ahnung... North Dakota
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18.06.2006 12:23 Uhr von mondwolke
 
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1+2=2? wenn der Täter seine Ehefrau geköpft hat und dann bei seiner Amokfahrt eine Mutter und ihre Tochter getötet hat, würde ich sagen, dass wären dann ziemlich genau 3 und nicht 2 oder sehe ich da was falsch? zählen Kinder nicht als Opfer? Oder lebt die Frau jetzt kopflos weiter? kann mir jemand mal die Logik erklären? oder was hatte der Autor in Mathe?

Fragen über Fragen...

Mfg mondwolke
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18.06.2006 13:57 Uhr von mondwolke
 
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@ Chorkin: na gut, dass stimmt auch wieder *g
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18.06.2006 14:12 Uhr von BreakingNews
 
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@mondwolke: Als nicht-newsender User kannst du nicht wissen, dass es beim Titel eine Zeichenbegrenzung gibt, die es uns manchmal nicht erlaubt, den Sachverhalt angemessen(er) zusammenzufassen. Ich hätte das mit den zwei "unschuldig" toten Menschen sonst noch etwas klarer formulieren können, denke aber das passt auch so... ;-)
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18.06.2006 14:13 Uhr von blazebalg
 
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themina: die frage ist auch was die todesstrafe bringt, nicht nur im konkreten fall, sondern allgemein. sie bringt einfach gar nichts. nicht erst schreien wenn das kind schon im brunnen liegt, sondern wenn es sich reinlehnt. aber das ist auf der welt sehr verbreitet, immer schön symptome bekämpfen und nicht die wurzel packen, ist doch viel angenehmer oder ;P
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18.06.2006 19:12 Uhr von Robert2006
 
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@TheMina, blazebalg: In Amerika wird unterschieden zwischen Mord 1. Grades und Mord 2. Grades, vergleichbar mit Mord (Vorsatz) und Totschlag (Fahrlässigkeit) in Deutschland. Bei Mord 1. Grades wird in manchen Staaten (nein, selbst das ja so unkultivierte Amerika lyncht nicht nach Lust und Laune) die Todesstrafe verhängt. Hat sich die Tat z.B. in Texas ereignet, kannst du mit ziemlicher Gewissheit davon ausgehen, dass er dafür auf den Stuhl wandert.

Ich finde es falsch die Wirksamkeit von "Strafen" immer nur nach der möglichen Präventivwirkung einzustufen. Ich weiß, dass wir in Deutschland ein Strafsystem haben, welches vorbeugend wirken und die Täter vorallem resozialisieren statt bestrafen soll. Aber gerade diesen Denkansatz finde ich persönlich nicht uneingeschränkt richtig, Strafen sollten eben auch strafen und nicht ausschließlich versuchen den Täter wieder gesellschaftsfähig zumachen. Wenn es nicht grade um Verbrechen in Amerika geht, sondern bspw. um Vergewaltigungen in Deutschland, sind die meisten Leute ja auch immer sehr schnell dabei nach "strafenden Strafen" zu schreien - zugegebnermaßen auch nicht immer unbegründet. Und unter diesem Aspekt der Bestrafung für getane Verbrechen, fände ich die Todesstrafe in diesem konkreten Fall für sehr angemessen, bedenkt man, dass der Mann zum einen kaltblütig gemordet, zum anderen wahrscheinlich das Leben einer ganzen Familie ruiniert hat.
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18.06.2006 19:42 Uhr von webschreck
 
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@ Robert2006: Hä, was verstehst Du unter Resozialisierung? Tag für Tag in der engen Zelle schmoren? 3mal am Tag Besuch bekommen - Blechnapf raus, Blechnapf rein? Ich glaube nicht, daß ein inhaftierter Mörder etwas anderes erlebt, er brummt seine Strafe wirklich ab. Wenn er Glück hat, wird er wegen seines langen Aufenthalts irgendwann einmal Oberknacki und darf jeden Tag den Flur schrubben oder Kartoffeln schälen. Mit ganz großem Glück kommt er für die letzten 2 Jahre in den "Offenen", wo die Resozialisierung mit Bewährung beginnt. Ausgänge ohne Vorkommnisse (Drogen, Alkohol, Straftaten, Verspätungen, tagelanges Fernbleiben ohne Grund usw.) - das sind die ersten Lockerungen. Und wenn er Riesenglück hat, wird er gerade mal für das letzte Jahr Freigänger. Das heißt, er arbeitet außerhalb des Vollzugs, muß aber in der Anstalt übernachten. Seine gesamten Kosten trägt er in dieser Zeit allein. Das kleinste Fehlverhalten hat die geschlossene Zelle als Folge. Also, unter Resozialisierung stelle ich mir in mindestens 15 Jahren etwas anderes vor!
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18.06.2006 22:06 Uhr von Us-Diego
 
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@Robert2006: Naja selbst wenn du mal 2 Jahre lang in der Zelle hockst, ist dein Leben ruiniert. Da kommen die mit der Todesstrafe eigentlich besser davon.
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18.06.2006 22:56 Uhr von Robert2006
 
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@webschreck: "Der Begriff der Resozialisierung geht von der Vorstellung aus, ein Straftäter habe sich durch seine Tat außerhalb der Gesellschaft gestellt oder jedenfalls offenbart, dass er nicht im erforderlichen Maße in diese Gesellschaft eingebunden sei. Ziel des staatlichen Strafens habe es daher zu sein, den Täter wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Dabei ist zwischen dem Zweck der Strafverhängung und dem Ziel des Strafvollzuges zu unterscheiden. In beiden Zusammenhängen kann die Resozialisierung allein oder zusammen mit anderen Strafzwecken wie Vergeltung, Abschreckung des Täters und Abschreckung der Allgemeinheit von Bedeutung sein. Der Begriff Resozialisierung wird übrigens vielfach [auch vom Bundesverfassungsgericht] synomym mit dem der Re-Sozialisation gebraucht. Dieser Begriff verweist stärker auf Defizite der (vor allem frühkindlichen) Sozialisation, welche am ehesten therapeutisch bearbeitet werden könnten. Für Einzelheiten vgl. [Gefängnis]], Strafvollzug, Strafvollzugsrecht." - Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Noch irgendwelche Missverständnisse, bezüglich dem, was ich gemeint haben könnte?

Zu dem Thema Straftheorien bietet Wiki sogar auch noch was Nettes an: http://de.wikipedia.org/...
In Deutschland wird weitesgehend die sog. Spezialprävention praktiziert, was ich ja schon versuchte klar zumachen. Und bevor ich jetzt gekillt werde, vonwegen unseriöser Wiki-Links: Haargenau so, wird es heute auch in der Schule gelehrt und meine persönlichen Erfahrungen bestätigen das weitesgehend.


Am Rande: Kann es sein, dass du noch nie einen Strafvollzug besucht hast? Klar werden unsere Verbrecher nicht in 5-Sterne Hotels einquartiert, wäre ja auch nicht Sinn der Sache, aber im Mittelalter mit Kerkerloch und Co sind wir schon seit langem nicht mehr... Und was sind schon 15 Jahre für Mord? Hallo? Wir reden über Mord, nix Taschendiebstahl oder dergleichen... Und gemessen an den Strafsystemen anderer Nationen sind max. 15 Jahre für Mord, bei menschenwürdiger Unterbringung sehr milde und man kann an dieser Stelle durchaus von Resozialisierungsmaßnahme sprechen, die meisten Täter werden ihr Leben als freie Menschen unter freien Menschen beenden, also letztendlich wieder Teil der Gesellschaft sein... Und das sind schließlich die absoluten Härtefälle, nun schau dir mal die "alltäglicheren" Verbrechen an, Diebstahl, Raub, Einbruch, Körperverletzung... Diese Delikte werden nur in seltenen Fällen überhaupt mit Freiheitsstrafe geahndet. Stichwort Täter-Opfer-Ausgleich, in dem Falle wird von einer Bestrafung sogar generell abgesehen. Resozialisierung bedeutet aber auch den Knackis z.B. die Möglichkeit zur Weiterbildung einzuräumen, Therapien für psychisch gestörte Straffällige sind auch an der Tagesordnung and so on... Auf gut deutsch: In Deutschland wird definitiv nicht vorrangig der Strafe wegen gestraft, sondern der Resozialisierung der Täter wegen.


@Us-Diego
Nur stellt sich eben an dieser Stelle wiederrum die Frage, ob sie diese Strafe für ihre Taten denn nicht verdient haben? Einfach, damit der Gerechtigkeit genüge getan ist... Und gerade 2 Jahre sind doch ein sehr absehbare Zeitraum, also zumindest keine endlos werdende Zeitspanne... Und wie gesagt, um in Deutschland überhaupt zu 2 Jahren Knast verknackt zuwerden, braucht es ja schon fast ´nen schweren Raubüberfall mit Körperverletzung oder Ähnliches und Vorstrafe... mal übertrieben ausgedrückt.
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19.06.2006 08:14 Uhr von jesse_james
 
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@Curse: "Na und, dafür wird er Ende des Monats verurteilt. Und dann sehen wir den nie wieder, was auch gut so ist."

Einen Haken hat die Kaution trotzdem.

So lange eine gezahlt werden kann, besteht die Möglichkeit das dieser Mensch in seinem Suizidwahn, sollte er für die kurze Zeit noch mal auf freien Fuss gelangen, wieder Amoklaufen kann und wieder Menschen töten könnte.
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19.06.2006 16:40 Uhr von Curse
 
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@ rpnya: Schwachsinn.

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