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Äthiopische Militärs sollen die Grenze zu Somalia überquert haben

Nach bisher inoffiziellen Berichten haben Truppen aus Äthiopien die Grenze zu Somalia überschritten, um das befreundete Land bei der Bekämpfung der Moslem-Milizen zu unterstützen. Seit kurzem halten diese die Hauptstadt Mogadischu besetzt.

Ein Chef der islamischen Miliz, Sharif Sheikh Ahmed, meldete, etwa 300 äthiopische Soldaten hätten die Grenze nach Somalia überquert. Am Freitag seien Verhandlungen zwischen der Übergangsregierung Somalias und den Moslem-Kämpfern vereinbart worden.

Die somalische Regierung von Abdullahi Yusuf wird von der Miliz zunehmend militärisch bedroht. Die Regierungen Äthiopiens und Somalias beteiligen sich am von den USA erklärten Krieg gegen den Terrorismus am Horn von Afrika.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Grenze, Somalia
Quelle: de.bluewin.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2006 15:23 Uhr von la_iguana
 
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Milizen, oder islamische Gerichte – da sind islamistische Fundamentalisten dabei, sich das Land zu unterwerfen. Ob die tatsächlich verhandeln wollen? Wenn jetzt Äthiopien „einmaschiert“ ist, dann wohl sowieso nicht mehr. (Kann man, wie es im Originalartikel steht dabei auch von „einmarschieren“ sprechen?)
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17.06.2006 16:38 Uhr von PBernd
 
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find ich auch nicht passend: Als einmarsch würd ich das auch nicht bezeichnen. Auch den Titel find ich nicht gut gewählt, da dies nicht nach Unterstützung des befreundeten Landes klingt, sondern nach Angriff auf ein befeindetes Land.
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17.06.2006 16:53 Uhr von kantonanton
 
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Marsch in den Tod: Hoffentlich werden sei das bereuen., die "Amerikaner".
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17.06.2006 17:37 Uhr von Jimyp
 
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Da kann man diesen Truppen nur viel Glück wünschen!
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17.06.2006 18:19 Uhr von rohu
 
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@kantonanton: Was fürn Kommentar wieder. -.-


Lieber Amerikaner als Islamisten.
Hoffentlich wirst du deinen Spruch bereuen, wenn die Türken Berlin umstellt haben. ;-]
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17.06.2006 18:25 Uhr von Flatmaxl
 
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@rohu: Richtig!
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17.06.2006 22:28 Uhr von Kampfpudel
 
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@rohu: "Lieber Amerikaner als Islamisten."

Lieber gar keine...
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18.06.2006 00:11 Uhr von usambara
 
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@Autor: islamistische Fundamentalisten regieren Saudi Arabien mit
Überlebenshilfe der USA
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18.06.2006 02:11 Uhr von la_iguana
 
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@usambara: Ja und noch etwas näher: der Sudan. Vom wem werden die Fundamentalisten dort unterstützt? Die Region ist gespalten wie ein Haufen Holzscheite...
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18.06.2006 20:14 Uhr von call.medic
 
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Ihr glaubt auch jeden Scheiss Die "fundamentalistischen" Milizen die die
"Übergangsregierung" Somalias "angreifen" entstanden aus
dem Sicherheitsbedürfnis des somalischen Volkes (zu
100% sunnitische Moslems). Das hat nichts mit Islamismus
zu tun sondern damit dass die Leute dort unten die von den
Amerikanern unterstützten Warlords satt haben. Von
Ordnung kann da unten schon seit 1991 nicht mehr die
Rede sein, die somalischen Warlords machen nämlich was
sie wollen (trotz "gewähltem Parlament") und denen sind
Menschenrechte oder Demokratie vollkommen egal.
Somalia hat seit 14 Jahren kein staatliches Gewaltmonopol
mehr, was meint ihr, wie da die Strassen aussehen? "bellum
se ipse alet", der Krieg ernährt sich selbst; die Bevölkerung
hat einfach die Nase voll von marodierenden Söldnerbanden
die auch noch über die Warlords an der Regierung beteiligt
waren. Das ist als ob hier die Polizei einfach so in jedes
Haus marschieren, deine Kinder erschiessen, dein Essen
nehmen und dich zusammenschlagen darf und du musst
auch noch Danke sagen. Ich kann beim besten Willen nicht
verstehen wie man es als terroristischen Akt verstehen
kann eine Regierung zu vertreiben die es nicht schafft
Ordnung zu bringen um selbst für Ordnung zu sorgen. Und
300 Soldaten die von Äthiopien über die Grenze kommen...
da redet man nicht von einem Einmarsch. Damit gaukeln die
Äthiopier den Amerikanern nur vor sie wären handzahm, 300
Soldaten die über die somalische Grenze wandern
interessieren schätzungsweise 100.000 bewaffnete Somalis
einen Scheissdreck.
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18.06.2006 23:04 Uhr von vavau
 
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es ist allgemein bekannt, dass in diesem Bereich der Welt Äthiopien der "Wachhund" der USA ist. Kann sein, dass die USA nicht direkt in Somalia intervenieren wollen (da schon zu sehr mit dem Irak und Iran beschäftigt), so die drecksarbeit lieber den Äthopier überlassen, die mit Waffen und Militärausbildung ausgestattet werden und das sicherlich in Zukunft noch vermehrt.
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18.06.2006 23:30 Uhr von call.medic
 
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Wenn Äthiopien der Wachhund ist dann war das ja noch
nicht mal ein zaghaftes Knurren. Die Amerikaner sind schon
einmal in Somalia gescheitert. Danach wurde ihre
Aussenpolitik von diesem humanitären Heititei in Richtung
"Krieg gegen Terror" umgepolt - jetzt sind es halt Terroristen
die in Somalia Unterschlupf finden; aber das ist ja nichts
Neues, ein Land das im Chaos versinkt bietet ja beste
Voraussetzungen. Um Ordnung nach Somalia zu bringen
benötigt es eine Armee die sämtliche Handelswege
kontrolliert, die Zufuhr an kleinkalibrigen Feuerwaffen
unterbindet und die örtlichen Milizen entwaffnet. Von
Amerika ist das nicht zu erwarten, im Gegenteil. Dadurch
dass sie die Milizen weiterhin mit Waffen versorgen
unterstützen sie den laufenden Krieg da unten und
untergraben die Bildung einer stabilen Regierung. Über die
kriminellen Warlords hatten die Amerikaner ein bisschen
Einfluss da unten, auf Kosten der unterdrückten
Bevölkerung. Ansonsten ist Somalia uninteressant. Die
Leutchen werden da unten weiter sich selbst überlassen
werden, wer kann es ihnen verdenken wenn sie nicht auch
selbst für Ordnung sorgen wollen.
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19.06.2006 08:08 Uhr von vavau
 
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Somalia ist in der Tat absolut uninteressant, da es null Ressourcen bietet. Nur Terroristen werden da erfolgreich "angebaut". Aber wie schon gesagt, wir haben den Hass der Somalis 1993 erlebt, kaum auszudenken, wenn die Amis dorthin zurückkehren würden. Und das Verrückte daran ist, dass Aidids Sohn eine Militärintervention in Somalia befürwortet, warum? Er will an die Macht. Ihm sind alle Mittel Recht, genauso wie seinem Vater.
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01.03.2010 19:52 Uhr von certicek
 
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Worum gehts? Wikipedia schreibt dazu:
"In Somalia werden Erdölvorkommen vermutet, namentlich in den nördlichen Gebieten Somaliland und Puntland (Guban und Nugaal-Tal) sowie in der Banaadir-Region, in Galguduud und Mudug einschließlich Offshore-Vorkommen bei Hobyo[8]. Die Regierung Siad Barres hatte an verschiedene US-amerikanische Erdölkonzerne Konzessionen vergeben. Die politische Situation erschwert aber die nähere Untersuchung oder Förderung dieser Vorräte."

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