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Berlin: Toter Patient im Technikraum - Familie möchte Klinik verklagen

Nachdem der 63-jährige Wolfgang Bäcker im Vivantes-Klinikum Neukölln am Freitag, 9. Juni, spurlos aus seinem Zimmer verschwand (ssn berichte) und man am Donnerstag seine Leiche in einem Technikraum der Klinik entdeckte, reagiert nun seine Familie.

Die Familie überlegt sich gegen die Klinik zu klagen und Schadensersatz zu fordern. "Dafür muss das Klinikum auf jeden Fall zur Verantwortung gezogen werden", so die 36-jährige Tochter des Verstorbenen. Seine Ehegattin Marianne steht unter Schock.

Die Obduktion der Leiche ist derzeit noch im Gange - Die Ergebnisse sollen am kommenden Mittwoch bekanntgegeben werden. Das Vivantes-Klinikum weist jegliche Mitschuld am Tod des Patienten von sich - man habe sich nichts vorzuwerfen.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Berlin, Familie, Technik, Klinik, Patient
Quelle: bz.berlin1.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2006 16:48 Uhr von carry-
 
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einfache lösung: alle patienten bekommen bei der einlieferung/anmeldung ein armband mit rfid-chip - in zimmern und fluren werden entsprechende scanner installiert. dann lassen sich patienten jederzeit orten.
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17.06.2006 17:05 Uhr von hacklschorsch
 
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@carry: sonst noch alles klar? du willst die renter wohl wie hund behandeln?
privatsphäre brauchen die alten menschen wohl keine mehr?

ich hoffe, das hast du nicht ernst gemeint!
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17.06.2006 17:07 Uhr von ciaoextra
 
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hacklschorsch: So komisch ist der vorschlag von carry aber nicht, da ddas auf säuglingsstationen (die meisten jedenfalls) eh schon so gehandhabt wird.
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17.06.2006 17:15 Uhr von carry-
 
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was hat das mit "rentner wie hunde behandeln" zu tun? spätestens wenn krankenakten komplett digital sind und die ärzte mit tablet-pcs/pdas ´rumrennen´, wird irgendwas in der richtung kommen. kurzes scannen des armbandes und die passende akte ist verfügbar. mrts,cts, röntgenbilder usw. können automatisch dem richtigen patienten zugeordnet.
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17.06.2006 18:29 Uhr von blazebalg
 
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carry: so einfach und toll stelle ich mir das nicht vor. auch faulheit bringt ihre probleme mit sich. und komm bitte nicht mit "zuviel bürokratie", die krankenakte rauszusuchen fordert nicht viel zeit, es ist die schreibarbeit an der gespart werden muss. schöne neue welt...
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18.06.2006 05:52 Uhr von Kriterium
 
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Mensch - Indivduum? So traurig das klingt, aber wenn man sich die Struktur einer dieser großen Kliniken mal genau ansieht, wird einem klar, daß es einfach nicht möglich ist, mehr Individualität der Patienten zuzulassen. Nur, wenn das so ist, sollten keine Patienten vernachlässigt werden, oft müssen sie in der Klinik sogar gesucht werden. Dann stimmt was nicht in der Struktur. Ein Klinikaufenthalt birgt ein Risiko, da sind die Angehörigen gefragt.
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18.06.2006 14:24 Uhr von kirschholz
 
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Schadensersatz? Warum will die Tochter auf Schadensersatz klagen? Um der Klinik wehzutun? Fahrlässige Tötung/Tötung durch Unterlassung ok, aber Schadensersatzklage in Neukölln? In welcher Welt lebt diese Tochter eigentlich? Wahrscheinlich in der Klagen-kann-Geld-bringen Welt oder in der In-Amerika-kommt-man-auch-so-zu-Geld
Welt.

Wie Bäh!

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