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Opel-Erbe meldet Insolvenz an - Autohaus vor ungewisser Zukunft

1862 wurde das Unternehmen Opel als Nähmaschinen- und Fahrradfabrik gegründet. Der traditionsreiche Name hat aber auch seit Jahrzehnten einen renommierten Platz im Automobilbau. Die Söhne Adam Opels setzten auf die Autoproduktion.

In der Weltwirtschaftskrise 1928/29 wurde Opel dann an General Motors verkauft. Der Ururenkel des Gründers, Gregor von Opel, betreibt heute noch das zweitgrößte Opel-Autohaus. Doch nun meldete das Unternehmen Insolvenz an.

Ein Insolvenzplan soll die 750 Arbeitsplätze des Autohauses mit 27 Niederlassungen erhalten. Die Deutsche Bank übernahm bereits im September 2005 mit Investoren mehrheitlich das Autohaus, nachdem ein Kredit nicht mehr bedient werden konnte.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zukunft, Opel, Insolvenz, Erbe
Quelle: www.handelsblatt.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2006 09:16 Uhr von no_trespassing
 
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Tragische Sache - ich frage mich, ob es damals nicht möglich gewesen wäre, Opel als Familienunternehmen zu erhalten. Man scheute wahrscheinlich das Risiko und verkaufte deshalb an GM.

Wenn GM weiter solche Rekordverluste schreibt, bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, als Opel zu verkaufen.

Die Nachfahren haben offensichtlich kein Geld mehr, um das Unternehmen zu erwerben.

Vielleicht könnte VW einspringen und das Unternehmen Opel wieder nach Deutschland holen.
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16.06.2006 10:00 Uhr von C^Chris
 
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Opel allein geht es besser: Also so weit ich es weiß geht es der Adam Opel AG gar nicht so schlecht und es wurden schwarze Zahlen geschrieben. Ich Fände es ja gut wenn GM es hinbekommen würde aus Opel zusammen mit Saab so etwas wie VW und Audi zu machen. Opel baut die Volumen Modelle und Saab Die edlen sportlichen Wagen. Mhm an sich ist das schon so nur nicht so erfolgreich oder?
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16.06.2006 10:40 Uhr von tobsen23
 
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750 mitarbeiter? isn scherz, oder?
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16.06.2006 10:59 Uhr von Zenon v.E.
 
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Was hat das mit GM zu tun? Es geht ja nur um einen Autohändler, nicht um den Hersteller.
Der einzige Grund warum dies überhaupt in den News erscheint (es machen ja mehrere kleine bis mittlere Firmen pleite über die nicht berichtet wird), ist eben der, dass er zufällig den selben Namen wie der Autohersteller hat.
Dass sein Ururgrossvater tatsächlich Autos herstellte und die gleichnamige Firma aber vor 80 Jahren verkauft wurde hilft ihm nur aufgrund der Namensähnlichkeit (Georg von Opel GmbH <-> Adam Opel AG) und bringt ihm halt etwas Aufmerksamkeit und Publicity.
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16.06.2006 11:00 Uhr von The_Unforgiven
 
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gehts da jetzt um die Adam Opel AG oder um eine Autohauskette, die einem Nachfahre von Adam Opel gehört?!?
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16.06.2006 11:05 Uhr von Mummelratz
 
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Gregor? War das IMHO nicht Georg? Georg von Opel.
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16.06.2006 12:58 Uhr von chizra-Nali
 
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@Zenon v.E > Es geht ja nur um einen Autohändler...<

Nö, eben nicht! Es geht um eine GmbH, die 27 Filialen in Deutschland betreibt. Das als „einen Händler“ abzuwerten trifft wohl nicht den Punkt.
Da in Amerika auf dem Automobilsektor zur Zeit vieles auf der Kippe steht und Opel ja GM untergeordnet ist, hat dies anscheinend auch Auswirkungen auf deutsche Opelhändler.
Die Händler, die es überleben, werden von Größeren aufgekauft. So gibt es z.B. eine „MAG Metz AG“, die bereits über 40 Autohäuser hier aufgekauft hat und diese unter bisherigem (oder leicht abgeändertem) Namen weitermachen läßt, damit man nicht sofort merkt, daß sie geschluckt wurden. Monopolisierung hat anscheinend Vorfahrt. Wozu haben wir ein Kartellamt?
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16.06.2006 13:57 Uhr von TLeining
 
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insolvenz: so, jetzt erklär mir mal einer wieso die Globalisierung bzw. GM dafür verantwortlich ist.
Der Wirtschaft in D geht es schlecht, Leute kaufen sich weniger Neufahrzeuge, sondern benutzen lieber ihre alten etwas länger. DAS ist für die Insolvenz verantwortlich. Nebenbei sollte man sich, neben dem bashing gegen Globalisierung, mal vor Augen halten, dass D darauf angewiesen war, Autos ins Ausland zu verkaufen hat unsere Wirtschaft jahrelang über Wasser gehalten.
zur News: irgendwie komisch geschrieben "Unternehmen wurde an GM verkauft, Gregor von Opel betreibt noch heute Autohaus. Nun meldet Unternehmen insolvenz an."
also von welchem Unternehmen hier die Rede ist wird für mich nicht so ganz klar, ich dachte zuerst ganz Opel/GM macht pleite -_-
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16.06.2006 20:35 Uhr von Gantz
 
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naja opel halt: wer mag schon opel?
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17.06.2006 00:06 Uhr von Scamp
 
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@Gantz: Also ich wäre nicht abgeneigt mir einen Opel zu kaufen. Reine Geschmackssache. Mir gefällt derzeit die Astra-Coupe-Form recht gut.
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17.06.2006 12:30 Uhr von Gantz
 
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Ok ok... ^^: Es gibt leute die Opel mögen und es is ja nunmal ein deutsches Unternehmen...
Also bla
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17.06.2006 13:15 Uhr von CapAlpha1
 
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iss doch klar: Also ich mag Opel auch nicht.
Und sehr viele andere Menschen scheinen das auch so zu sehen, ansonsten wär Opel nicht in der Krise.
Anfangs hatten sie große Qualitätsprobleme, so einen Ruf wird man nur sehr schwer wieder los.
Und später bauten sie nur Autos, die niemanden emozional ansprachen. Einfach nur Allerweltsdesign, welches von den Japanern nicht zu unterscheiden ist.....
Wären sie etwas mutiger gewesen und hätten manchen Concepts ne Chance gegeben, dann sähe es heute sicher anders aus !

Ich fahre weiter meinen Münchner, von dessen Qualität und Design ich überzeugt bin !
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18.06.2006 06:57 Uhr von 1Boy
 
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Opel hat das Know How sehr viel zu machen aber GM erlaubt es nicht. Qualitätsprobleme sind mittlerweile auch gelöst. Was jetzt noch fehlt ist Heckantrieb oder ein Allradantrieb und neue 6 Zylinder Benzinmotoren in den Modellen.
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18.06.2006 08:51 Uhr von johagle
 
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Gantz: <<<Es gibt leute die Opel mögen und es is ja nunmal ein deutsches Unternehmen...>>>

Deutsches Unternehmen? Was ist denn bitte ein „deutsches Unternehmen“? Wenn die Unternehmensleitung deutsch spricht?

Ich kenne ein deutsches Unternehmen... gleich bei mir an der Ecke! Die Firma hat ihren Sitz in Deutschland, der Chef ist ein Deutscher, die Gewinne werden hier versteuert und er verkauft Curry-Würste. DASS sind deutsche Unternehmen!

Aber niemals diese internationalen Investoren-Projekte die ihren Sitz in Deutschland haben um den Label „Made in Germany“ zu ergaunern und weil man nirgends in Europa leichter Mitarbeiter entlassen- und Gewinne verschieben kann!
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18.06.2006 15:21 Uhr von heme45
 
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wie immer: da wird wohl der Herr Gregor von Opel auf zu großem
Fuß gelebt zu haben ,auf Kosten seiner Mitarbeiter .
Wie überall in Deutschland ,Kohle abziehen und
Insolvez anmelden .
Schwarze Zahlen schreib man nur ,wenn man die
Finger aus der Schatulle läßt .
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22.06.2006 17:16 Uhr von nabach
 
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Leider hat es auch mein Autohaus erwischt.
Ich wollte einen Inspektionstermin vereinbaren und hatt glücklicherweise den letzten Lagerarbeiter am Telefon.
Gut, das andere Niederlassungen weiter machen, denn ich war bisher mit Preis / Leistung zufrieden!
Bitte Durchhalten!

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