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Kerbala: Irakischer Politiker von US-Soldaten wegen Mordverdachts festgenommen

Akil al-Subaidi, politischer Führer der irakischen Provinz Kerbala, ist nach der Erstürmung seines Hauses von GIs wegen des Verdachts, Auftragsmorde veranlasst zu haben, verhaftet worden. Nun droht den USA ein Konflikt mit der Provinzverwaltung.

Aus Protest wurden nach der Verhaftung Donnerstagnacht alle öffentlichen Einrichtungen der zentralirakischen Provinz durch den Provinzrat geschlossen. Auch verweigerten die Ratsmitglieder bis auf weiteres die Ausübung ihrer Ämter.

Al-Subaidi steht im Verdacht, mittels einer von ihm gegründeten Vereinigung mehrere Morde verübt zu haben; Einheimischen zufolge handelt es sich bei den Verbrechen vermutlich um Tötungen von ehemaligen hochrangigen Baath-Partei-Mitgliedern.


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WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Politik, Politiker, Soldat, Mordverdacht
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2006 13:54 Uhr von allstar05
 
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USA muss da weg: Die US Soldaten sind schon viel zu lange im Irak, die Leute kriegen immer mehr Hass auf die Besetzer.
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15.06.2006 17:01 Uhr von opppa
 
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DEMOKRATUR: Die Iraker kriegen schon noch die Demokratie, egal ob sie wollen oder nicht1
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15.06.2006 18:17 Uhr von Curse
 
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@ allstar: Und dann? Mauer drum, 10 Jahre warten bis sich alle Iraker gegenseitig getötet haben und dann wieder rein? ...
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15.06.2006 19:08 Uhr von opppa
 
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Amis: Bei uns haben die Amis das ganz % der Iraker sind gegen Saddam Hussein, aber 100% sind gegen die Amiis.locker gelöst.´: wer irgendwie mit einer Waffe, und sei es nur ein Messer angetroffen wurde, stand an der Wand und aus!

Im Irak trauen die sich das aber nicht, weil da offensichtlich die Warlords (sei es religiös oder auch sonstige), oder aber anders gesagt, die Leute, die sich am gemeinen Volk bereichern, sich das nicht gefallen lassen würden.

Der Spruch von vor dem Golfkrieg: 90% der iraker sind gegen Saddam Hussein, aber 100% gegen die Amis

Wenn die sich von dort zurückziehen, weren sich die Warlords wieder an die Spitze stellen, es wird kurz aber kräftig krachen, und die haben wieder einen neuen Saddam Hussein, der alle unterdrückt; aber es wird eine gewisse Ruhe einkehren.

Mir fällt leider auch nichts besseres ein.
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15.06.2006 20:35 Uhr von Davor
 
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curse: mal off topic und @du -

ich würde sagen Mauer um die Ölfelder bauen und die Irakis und Terrortouristen sowie Söldnervolk mal austoben lassen
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15.06.2006 20:36 Uhr von Davor
 
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merde: zu früh abgeschickt

es fehlt die alles entscheidend rhetorisch mal so in den virtuellen Raum gestoßene Frage ob dies nicht bereits geschieht

so aber ists wie ein Schokoeis was abgeschmolzen ist - schal und platt
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15.06.2006 21:06 Uhr von opppa
 
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Aufpassen! Mit Mauer rum und Abwarten geht das auch nicht; wir müssen darauf aufpassen, daß da kein zu intelligenter an die Macht kommt

Wenn ich bei denen das Sagen hätte, gäbe ich keine Ruhe, bis die gesamte Minaeralölsteuer auf meinem Konto wäre.
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15.06.2006 21:48 Uhr von jesse_james
 
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@curse: Tja die US-Soldaten wieder abzuziehen oder besser gesagt, keine fremde Militärpräsenz zu haben die für Ordnung und NUR Ordnung sorgt, dürfte die schlechteste Wahl im Irak derzeit sein.


ABER das wogegen man sich aussprechen muss, mal von den Übergriffen einiger US-Soldaten abgesehen, ist das Vorgehen der US-Administration beim Aufbau des "neuen" Iraks.


Demokratie heißt immer dass das Volk die Macht im Staate hat.
Nur so wirkt das ganze was die Welt aus dem Irak sieht nicht.
Und so lange die US-Administration vorschreiben darf wie der Aufbau des "neuen" Iraks auszusehen hat, ohne das die Iraker die auch vor Saddams Absetzung schon dort lebten (also keine Exil-Iraker und schon garkeine von denen die mit der US-Administration zusammengearbeitet haben), wird es immer wieder Spannungen geben.

Spannungen bedeutet zwar nicht gleich Anschläge, aber selbst das Mißtrauen untereinander, die verschiedenen Auffassungen davon wie man Neu anfängt, sorgen nicht für Stabilität.
Und wenn nicht das irakische Volk die Federführung in diesen Angelegenheiten hat, bekommen wir alle auch nicht den irakischen Staat den wir gerne hätten.



PS:
Und nebenbei angemerkt, wo immer alle auf den US-Soldaten rumhacken.
Es gibt auch unter diesen immer wieder Idioten, die Mist bauen.
Aber im Ganzen können auch diese Soldaten nichts dafür was ihre Regierung will oder macht, bzw. mit welchen Zielen diese damals den Einmarsch im Irak erwogen haben.
Sie sind auch nur das Mittel zum Zweck, zu ihrem Leidwesen.
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16.06.2006 11:16 Uhr von usambara
 
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der Satan hat den Teufel durch den Belzebub ersetzt.

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