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Aus der Graffiti-Szene: Crossen und Zutaggen mit der Kanne

Eine "Kanne" bedeutet in der Welt der Graffiti nichts anderes als Spraydose, das Handwerkszeug der Sprayer. Der Wiesbadener Kurier klärte einige Begrifflichkeiten der Kunst der großen, öffentlichen Schriftzüge.

Ein "Biter", also ein "Writer", der Graffiti anderer kopiert, kann diese übermalen, beziehungsweise "zutaggen", oder in Blockbustern an die Wände sprayen. "Crossen", so schreibt die Zeitung, bedeutet, dass er ein bestehendes Graffiti zerstört hat.

In Wiesbaden und Umgebung gibt es an mehreren Plätzen legale Sprayflächen für die "Writer", also die Spray-Künstler. Wer am Brückekopf Kastel seinen Tag (Namenszug) unter ein Werk setzen will, sollte sich zuvor im S8Yard anmelden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Szene, Graffiti
Quelle: www.wiesbadener-kurier.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2006 09:42 Uhr von la_iguana
 
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Ich selbst kann oft die Schriftzüge nicht entziffern oder muss mir ausreichend Zeit nehmen, um sie zu studieren. Nichts desto Trotz halte ich Graffiti für eine urbane Spitzenkunst.
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14.06.2006 11:57 Uhr von damagic
 
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Graffiti is goil, aber die ganzen Idioten, die ihr Tag an sämtliche (historischen) Gemäuern im Abstand von 3 Metern hinterlassen müssen versauen den ganzen Ruf der durchaus kunstträchtigen Ausdruckssform.

Auch das sogenannte "Scratching", bei dem mit Diamantenringen oder ähnlichem wild in auf irgendwelchen U-Bahnscheiben rumgekratzt wird hat mehr von mutwilliger Zerstörung als von Kunst...

Beat Street 4 ever ;)
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14.06.2006 12:05 Uhr von pulverschmid
 
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Graffiti? Dumm und kriminell! Für diese Beschmierer fremden Eigentums mag es mit Sicherheit eine ergreifende "Kindliche Gaudi" sein, gereicht allen anderen jedoch nur zum Schaden, moralischem (weil abstoßend, was ja beabsichtigt ist) und materiell (weil zerstört werden soll). Viele verständnisvolle Versuche, dieses irre Tun selbst "intellektuell" zu rechtfertigen und "legale Wände" zur Verfügung zu stellen, liegen natürlich ins Leere, weil das Anliegen dieser Zerstörer völlig falsch verstanden wurde (von den netten Gutmenschen, obwohl ich das Wort nicht mag). Diese Leute sind kriminell und wollen genau das auch sein! Laßt Euch also nicht die Augen verkleistern, nicht einmal mit "Eimern"!
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14.06.2006 12:14 Uhr von damagic
 
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@pulverschmid: Es gibt durchaus Graffiti-Künstler, die ihre Werke ausschliesslich auf legale Flächen sprühen und damit sogar ihr Geld verdienen (und das nicht schlecht, ich kenne 2 persönlich). Natürlich sind sehr viele in der Szene, die sich einen Dreck um das Eigentum der anderen scheren, aber nach deiner Aussage ist auch jeder Autofahrer ein Mörder.

Aussagen wie Deine führen übrigens genau dazu, dass die engagierten Leute sich unverstanden fühlen und automatisch kriminalisiert werden. Denk ma drüber nach...
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14.06.2006 12:17 Uhr von KingBO
 
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@pulverschmid: Find deine Meinung ehrlich gesagt etwas kleinkariert. Ich mag, im gewisen Umfang, Graffitis. Ich find es nicht gut, wenn privater Besitz mit irgendwelchen "dummen Sprüchen" dekoriert werden. Wenn aber Leute dran gehen, die mit den Dosen wirklich umgehen können, und Ihnen öde Wände zur Verfügung gestellt werden, find ich das ne gute Sache. Ich seh lieber schöne Bilder und kunstvolle Schriftzüge, als graue Betonwände!

greetz...BO!
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14.06.2006 12:19 Uhr von damagic
 
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@KingBo: Das sehe ich genauso... ;o)
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14.06.2006 12:48 Uhr von zenon
 
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Keine Nachricht! Sorry aber ich kann hier keine Nachricht erkennen - es ist vielmehr eine Lexikon...
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14.06.2006 13:20 Uhr von stellung69
 
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´Kunst´: <<Der Wiesbadener Kurier klärte einige Begrifflichkeiten der Kunst der großen, öffentlichen Schriftzüge.>>
Naja, die meisten Graffiti-Werke würde ich doch eher nicht als Kunst bezeichnen...

@Kritiker: Was ist denn eigentlich so verkehrt an dieser News??
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14.06.2006 14:09 Uhr von la_iguana
 
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die besteht ausschliesslich aus Fakten der: Orginal-News des Referats "Junge Leute" des Wiebadener Kuriers" - was soll da "pseudo" daran sein? Wer die begrifflichkeiten ausprobieren will, dem werden sogar legale Spray-Flächen angeboten

und sie ist informativ:
(dass es sowas in deutschland gibt war mir bis heute nbekannt)
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14.06.2006 17:00 Uhr von DiscoBox
 
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Diese News klingt so, wie wenn man 80-jährigen das Internet erklärt. Ich musste wirklich stark lachen ! :-D
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14.06.2006 17:36 Uhr von pulverschmid
 
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@Die Befürworter! Es ist eben sogar über 99,9 % nur Schmiererei und das auch noch auf fremdem Eigentum, ohne jede Rücksicht auf den Willen der Besitzer, Anwohner oder Betrachter. Nun tut doch nicht so entsetzlich doof, als wenn Ihr diese Null-Bock-Aktivisten nicht im Kern begreift. Von Verstehen kann ja wohl hier keine Rede sein.
Es ist allervordergründigst was es ist, Schmierereien, um sich selbst darzustellen (Gedankenwirrheit und Provokation) und weiter gar nichts. Daß die sich natürlich nicht gerne bloßgestellt sehen, ist ja wohl klar. Nein, sie wollen nur provozieren und alle anderen noch kräftig für dumm verkaufen. Wer sich davon einsaften läßt, ist ja wohl nicht ganz bei Troste. Nennt diese Kinder des Ungeistes doch beim Namen, sie haben sich nur das verdient, sonst würden sie anders durch unsere Welt gehen. Denn, daß es nicht ihre Welt ist, beweisen sie Tag für Tag. Nein Danke!
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14.06.2006 18:07 Uhr von summertime
 
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Graffiti: Das einzige was ich gut finde sind Sprayer die mit Erlaubnis auf Wände spühen und richtige Kunstwerke schaffen und dafür Geld bekommen.

Was ich nicht mag ...

... sind mutwillige Zerstörer die Kosten bei anderen für die Reinigung verursachen
... Sprayer die denken sie könnten gut sprayen tun es aber nicht
...
Sprayer die das ohne Einverständnis tun ...

Ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Wandbild gesehen das super gut aussah und eine Auftragsarbeit war. Zu 99% immer nur Mist... und das ist das Üble an der Sache... wo sind die 1% die das ordentlich machen?

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