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Berlin: Patient verbrachte in einer Klinik mehr als drei Tage im defekten Aufzug

In Berlin wurde im Benjamin-Franklin-Klinikum seit Freitag ein 68 Jahre alter Patient vermisst. Er wurde erst am späten Montag nach mehr als 80 Stunden von Krankenhaus-Mitarbeitern in einem Fahrstuhl entdeckt.

Der Aufzug steckte fest; allerdings soll der Notrufschalter funktionsfähig gewesen sein. Die genauen Umstände des Vorfalls werden untersucht.

Klinikangaben zufolge hat der 68-Jährige, der auf dem Rollstuhl angewiesen ist, den langen Aufenthalt im Fahrstuhl gut überstanden.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Klinik, Patient, Aufzug
Quelle: www.swissinfo.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2006 04:55 Uhr von webschreck
 
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Das einzige,: was mich an dieser Nachricht stutzig macht, ist die Frage, warum in einem Krankenhaus drei Tage lang keiner merkt, daß ein Fahrstuhl nicht funktioniert. Na, immerhin wurde der Mann wenigstens vermißt. Da weiß ich wenigstens, in welchem Krankenhaus ich nicht zubringen möchte, könnte ja sein, die merken auch nicht, daß sie mitten in einer OP sind...
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14.06.2006 14:34 Uhr von Louis70
 
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Sind die auch schon PISA geschädigt 1) Wie kann in einem Krankenhaus 3 Tage der Aufzug nicht funktionieren ? (Streik ?, ausgebuchte Handwerker ?)

2) Ein Patient wird vermisst und der Aufzug ist defekt ...... 1 + 1 = 3 ..........

anscheinend ist es schon ein Wunder, dass Sie überhaupt gemerkt haben, dass ein Patient weg ist.

3 Tage im Fahrstuhl sitzen ohne Essen und trinken sind schon hart, wenigstens konnte er sitzen.

Oder ist das schon die Auswirkung der Zusammenarbeit Gesundheitsreform und Rentenreform (Abbau der Rentner)?
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14.06.2006 16:46 Uhr von teufelsgeiger
 
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also: ich hab das heute morgen im radio gehört. der rentner ist wohl heimlich verschwunden, weil er unerlaubterweise eine rauchen wollte.
und an dieser stelle hat es sich mit meiner toleranz! ergo: selbst schuld.
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14.06.2006 18:42 Uhr von MBGucky
 
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klarer Fall in den meissten größeren Gebäuden mit Fahrstuhl, besonders sicherlich in Krankenhäusern, sind immer 2 Fahrstühle nebeneinander angebracht. Zu diesen Beiden Fahrstühlen gehört dann ein einziger Schalter. Drückt da jemand drauf, setzt sich der nächste Fahrstuhl in Bewegung.

Offensichtlich hat die Elektronik der Fahrstühle bemerkt, dass der eine Fahrstuhl nicht fährt, und hat immer den anderen Fahrstuhl geschickt. In diesem Fall merkt niemand, dass ein Fahrstuhl klemmt, weil ja immer ein Fahrstuhl kommt.

Ich habe zwar die Quelle nicht gelesen, aber das ist für mich die einzig logische Erklärung, weshalb niemand gemerkt hat, dass der Aufzug nicht funktioniert.

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15.06.2006 13:48 Uhr von der_sohn
 
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nur zum Nachdenken: wenn Teufelsgeiger etwas von "selbst schuld" schreibt, würde ich ihm diese Erfahrung gerne etwas näher bringen.

Er ist 68 Jahre alt und sitzt seit einem Unfall 1980 mit einer Halbseitenlähmung im Rollstuhl.

Aus diesem Grund darf es auch einer Betreuung.
Wer einen solchen Patienten ohne Aufsicht in einem Warteraum einige Stunden warten lässt, muss damit rechnen, dass er verschwindet.
Das gleiche würde auch ein Kind machen, oder?

Solche Aussagen auf Basis von Halbwissen finde ich schon sehr heftig.

Ich kann Euch nur sagen, dass ein Rollstuhlfahrer sehr große Probleme hat an diesen Alarmknopf zu kommen, da der Aufzug über keine Schalttafel für Rollstuhlfahrer verfügt.

In einem Krankenhaus weder ein Alarmsystem für Fehlfunktionen, noch Videoüberwachung zu haben ist mehr als sträflich.

Was ist mit einem Patienten der durch das Steckenbleiben im Aufzug panik bekommt und einen Herzinfarkt oder ähnliches.

Hier handelt es sich um ein Krankenhaus nicht um ein Wohnhaus.
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16.06.2006 09:02 Uhr von Silke_Maria
 
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@teufelsgeiger: "ich hab das heute morgen im radio gehört. der rentner ist wohl heimlich verschwunden, weil er unerlaubterweise eine rauchen wollte.
und an dieser stelle hat es sich mit meiner toleranz! ergo: selbst schuld."

Warum, weil er eine unerlaubter Wiese eine rauchen wollte? Wer darf einem erwachsenen Menschen denn verbieten zu rauchen?

Diese ekligen Gesundheitsapostel kotzen einen echt an. Sie wollen das Recht, für sich zu entscheiden haben und auf der anderen Seite nehmen sie sich das Recht über ander zu entscheiden.

Würde es diese blödsinnigen absoluten Rauchverbote nicht geben und entsprechende Raucherzonen
eingerichet sein, wäre es wohl auch nicht passiert.

Also, sind die Moralapostel verantwortlich dafür.

Keine Toleranz gegenüber Rauchern? Was ist, wenn ich es nicht gut finde, das Du morgens schon Radio hörst. Ist absolut Gesundheitsschädlich. Du könntest Dich bei den schlechten Nachrichten aufregen und bekommst dann einen Herzinfarkt. Und dann muss die Allgemeinheit wieder bezahlen, nur weil ein Notarzt zu Dir muss.



Was ich mich aber Frage: Muss er die Tage auch voll bezahlen. Ich meine, er hat in den 3 Tagen ja nicht gegessen......
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27.07.2006 00:32 Uhr von breitmaulfrosch
 
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Sooooooooooooooviel gesagt: Kan mich nur anschließem ! Suchaktion sehr Mangelhaft! Ich stelle mir vor das wäre mein Papa ?

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