13.06.06 08:30 Uhr
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Angela Merkel will die privaten Krankenkassen kaum in die Reformen einbinden

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Hamburg verlauten lassen, dass die privaten Krankenkassen von der Gesundheitsreform weitestgehend verschont bleiben sollen. Der Koalitionspartner SPD fordert das genaue Gegenteil.

Die Bundeskanzlerin erklärte weiter, dass bei den Bürgern nicht der Eindruck einer Zwei-Klassen-Medizin entstehen solle. Außerdem sei der Wettbewerb der Kassen ein Teil der Koaltionsvereinbarung.

Mit diesen Äußerungen wird es wohl zu einem Konflikt innerhalb der Regierungskoalition kommen.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Krank, Angel, Krankenkasse, Reform, privat
Quelle: www.idowa.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2006 09:16 Uhr von summertime
 
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puh: gut so! Wenigstens mal ein Bereich wo ich nicht schon wieder mehr bezahlen muss ... wenn es so kommt... überall steigen die Kosten, irgendwann ist es echt mal gut.
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13.06.2006 09:31 Uhr von >rno<
 
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Gleichmacherei: Die SPD mit ihren sozialistischen Tendenzen geht mir auf den S***!

Die sollen sich mal wieder auf das Godesberger Programm besinnen!

Mannomann
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13.06.2006 10:26 Uhr von HackForce
 
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lol: wenn sie sich auf godesberg besinnen dürfte es bald keine privaten krankenkassen mehr geben ^^

"Geeignete Maßnahmen sollen dafür sorgen, daß ein angemessener Anteil des ständigen Zuwachses am Betriebsvermögen der Großwirtschaft als Eigentum breit gestreut oder >>gemeinschaftlichen Zwecken<< dienstbar gemacht wird. Es ist ein Zeichen unserer Zeit, daß sich das private Wohlleben privilegierter Schichten schrankenlos entfaltet, während wichtige Gemeinschaftsaufgaben, vor allem Wissenschaft, Forschung und Erziehung, in einer Weise vernachlässigt werden, die >>einer Kulturnation unwürdig <<ist."

auszug aus dem godesberger programm, nur damit du die ungefäre stoßrichtung verstehst... es war keine absage an den sozialismus, sondern eine abgrenzungserklärung gegenüber den kommunisten... mittlerweile hat sich die spd jedoch schon sehr weit in richtung cdu bewegt... allerdings hat sich auch die cdu in den letzten jahren immer liberaler gewurden... was nicht zuletzt auf die erfolgreiche unterwanderung der parteien durch lobbygruppen zu erklären ist ^^

und noch etwas treffender dieser abschnitt:
"Das gleiche Lebensrecht aller Menschen ist auch dadurch zu verwirklichen, daß bei Krankheit jeder unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage einen unbedingten Anspruch auf >>alle dem Stande der ärztlichen Wissenschaft entsprechenden Heilmaßnahmen hat.<< Die freigewählte ärztliche Hilfeleistung wird durch >>volle wirtschaftliche Sicherung im Krankheitsfalle <<ergänzt."

btw. ich gehe davon aus, dass die beiträge der privaten kassen deutlich steigen werden... und das ist richtig und wichtig... es wird langsam zeit diese ungerechtigkeit zu beseitigen... es kann nicht sein, dass die einkommensstarken sich aus den sozialkassen ausklammern und die horrenden kosten der verorgung chronisch kranker allein auf die GK-versicherten abwälzen ^^
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13.06.2006 10:32 Uhr von >rno<
 
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@hackforce: [ ] Du weißt, wieviel ich für meine PKV bezahle
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13.06.2006 10:33 Uhr von HackForce
 
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@rno: [x]zu wenig
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13.06.2006 10:37 Uhr von >rno<
 
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@hackforce: [x] hackforce belieben zu scherzen
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13.06.2006 10:55 Uhr von HackForce
 
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@wok: ich habe überhaupt kein problem mit dir und ich weiß durchaus, dass die PKV´s ziemlich knickrig sein können, wenn es ums geld geht (manchmal werden sogar behandlungen verweigert die bei den GKV´s standart sind [aber eher selten])

ich habe folgendes problem mit den PKV´s sie entsolidarisieren unser gesundheitssystem und haben durch ihre abrechnungseigenheiten teilweise eine zweiklassenmedizin erschaffen.

das hauptproblem ist jedoch, dass die PKV´s sich den horrenden kosten der versorgung von arbeitslosen, chronisch kranken und anderen verweigern, oder eben die leute wieder in die staatlichen fürsorgesystem abschieben ^^

ich kann es jedoch nicht gutheißen, wenn aufgrund des steigenden durchschnittsalters die kosten im gesundheitssystem explodieren und die pkv´s weiterhin meinen, sie könnten sich die wenigen vitalen und und feinanzkräftigen kunden herrauspicken und auf diese art und weise das system ins wanken bringen...

im übrigen wok dürfte dir durchaus bewusst sein, dass deine pkv einen niedrigeren beitragssatz als die meisten gkv´s verlangt... wie hoch liegt denn der prozentsatz 7-9 % ?? gegenüber 11-13 %bei den GKV´ s und der dazu oft noch schlechteren behandlung durch die ärzte...

>>Kassenbonzen auf ihren Chefsesseln noch bequemer machen können. <<

die leitedenden mitarbeiter der GKV´s verdienen oft nur 50% dessen was ein vergleichbarer mitarbeiter bei einer PKV verdient..

>>Ein Großteil ...Kassen nämlich in den Verwaltungen verpulvert. Die Privaten wirtschaften einfach besser.<<

es ist ein nachgewiesener fakt, dass die verwaltung der GKV´s effektivver und kostensparender als die der meisten PKV´s ist.
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13.06.2006 11:04 Uhr von oleg_popov
 
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Es muss nur noch private Krankenkassen geben: Dann gibt es keinen unheimlichen Wasserkopf und Bürokratie mehr, es werden nur noch Leistungen gewährt die Sinn machen, die Versicherten wird ein anderer Umgang mit der eigenen Gesundheit eingehämmert (weil sonst wird es teuer) und der Staat kann sich auf die Vorsorge und Betreuung von unverschuldeten, chronischen und/oder genetisch veranlagten Krankheiten kümmern.
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13.06.2006 11:21 Uhr von 666leslie666
 
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Private Versicherung: Zitat

Es muss nur noch private Krankenkassen geben

Dann gibt es keinen unheimlichen Wasserkopf und Bürokratie mehr, es werden nur noch Leistungen gewährt die Sinn machen, die Versicherten wird ein anderer Umgang mit der eigenen Gesundheit eingehämmert (weil sonst wird es teuer) und der Staat kann sich auf die Vorsorge und Betreuung von unverschuldeten, chronischen und/oder genetisch veranlagten Krankheiten kümmern.

oleg_popov

Dem stimm ich 100% zu
Es kann nicht angehen,das durchs rauchen,Übergewicht
Keine Bewegung entstehende Krankheiten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Wer raucht zahlt mehr
Wer zu fett ist zahlt mehr.
Idealgewicht + 10 Kilo okay
Und dann wird in 10 er Schritten gezählt.
Pro 10 er Schritt 10 Euro mehr im Jahr.
Das wär bei einem Menschen der 100 Kilo über dem Idealgewicht+10 Kilo liegt 100 Euro mehr.
Wollte zuerst den Betrag per Monat erheben erschien mir aber n bisschen krass.
Dann überlegen sich die fetten Menschen mal,ob das Schnitzel wirklich noch sein muss.
Empfehle hierzu den Film Super Size me
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13.06.2006 11:30 Uhr von Ophiuchus
 
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Zwei-Klassen-Medizin: Die Weltfremdheit der Politiker ist wirklich unerträglich: Frau Merkel.. .die Zwei-Klassen-Medizin ist längst Realität!

Im Zusammenhang davon zu sprechen, dass bei den Bürgern nicht der Eindruck einer Zwei-Klassen-Medizin entstehen solle, kann ich nur als Hohn oder einfach Dummheit bezeichnen.

Verschiedene Vorredner stimmen mit meiner Meinung weitgehend überein: entweder es gibt nur noch eine Privatversicherung oder ein nationales Gesundheitssystem.. alles andere ist nicht mehr zeitgemäß bzw. schon lange nicht mehr finanzierbar. Jetzt rächen sich eben die 70er, in denen die Glücksritter in der Ärzteschaft sich eine goldene Nase verdient haben und sich aus den damals gut gefüllten Krankenkassentöpfen reichlich bedient haben. Damals haben wir halb Europa eine gesundheitliche Vollversorgung angedeihen lassen... jetzt sind eben die Kassen leer.
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13.06.2006 11:41 Uhr von up123
 
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@Ophiuchus: Ich gebe dir weitgehend recht.
Frau Merkel wird sich schon deshalb nicht mit den Privaten anlegen wollen, weil ja die Mehrheit ihrer eigenen Mitarbeiter verbeamtet ist (also privat versichert). Viele Bundestagsabgeordnete sind ebenfalls verbeamtet und/oder privat versichert.
Also, denkt sie sich, bloß kein Streß in den eigenen Reihen.
Davon mal abgesehen, ist die Zwei-Klassen-Medizin, wie du schreibst, längst Realität.

Alles, was bisher als große Reform gepriesen wurde, ist nur Flickwerk und Stückelei. Um es sich mit der einen oder anderen Lobby nicht zu verderben, wird das auch in Zukunft so bleiben.

Ich bin nicht sehr hoffnungsvoll, was alle zukünftigen Reformen betrifft. Es wird wieder nur Flickwerk dabei herauskommen, weil die Lobbyisten das Sagen haben und niemand sonst.
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13.06.2006 11:49 Uhr von derSchmu
 
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Lol sie will keine 2KlassenMedizin aber Wettbewerb: was solln das nu, entweder das eine oder das andere.
Was hier die Meinungsverschiedenheiten zwischen Ottonormalarbeitnehmern und Selbststaendigen angeht:

Es gibt genuegend Arbeitnehmer, die zum Schein selbststaendig sind, um aus dem System zu fluechten, um sich selber abzusichern.

Es ist klar, dass sie eine bessere Leistung bekommen, Aerzte werden nur von ihnen reich.

Es ist auch nur zu verstaendlich, dass sie nicht in die oeffentlichen Kassen einzahlen wollen, da wird ihr Geld verheizt.

Andersherum ist es unsozial gegenueber den anderen Mitbuergern, wenn sie mehr oder weniger gleiche medizinische Betreuung fuer alle verlangen und dabei aber dem maroden System den Kopfschuss verpassen, in dem auch die letzten liquiden Beitragszahler aus dem System fluechten.

Wer schon aus Gruenden der Ersparnis solch eine Flucht begeht, der kann sich von mir aus gerne aus dieser Gesellschaft verabschieden. Solch ein Verhalten traegt nicht zum Allgemeinwohl der Gesellschaft bei sondern schadet ihr weitaus mehr.
Solch ein Mensch hat hier nix zu suchen.

Natuerlich ist nicht jeder Selbststaendige solch ein Fluechtiger, die meisten sind selbststaendig, weil sie sonst wohl keine andere Moeglichkeit mehr auf dem Arbeitsmarkt haben.

Fakt ist, das Gesundheitssystem muss neu geordnet werden und da gehoeren fuer mich alle Beitragszahler dazu, egal ob oeffentlich oder privat. Es geht hier um ein und dieselbe Gesellschaft.
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13.06.2006 12:06 Uhr von Alfadhir
 
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ist ja auch klar die ganzen bonzen: sind ja auch privat versichert , wetten?
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13.06.2006 13:20 Uhr von HackForce
 
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@frifra: >>Zu meiner besten Zeit hab ich keine 2% dafür ausgeben müssen.<<
ich hab es mehr auf wok bezogen... der verdient anscheinend wesentlich weniger als du ^^ es ging nur darum grob zu zeigen das unser wok mit seiner privaten sehr gut fährt, da er ja nicht für chronisch kranke und andere härtefälle aufkommen muss ^^

"Es ist.. normal, wenn ein Kassenpatient ... 1,8 fachen ^.... wohingegen man bei Privaten den 2,3 bis 3,6 fachen Satz in Rechnung stellen kann."

richtig und deshalb muss dies unterbunden werden ^^
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13.06.2006 13:25 Uhr von HackForce
 
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GKV´s haben eine effektivere Verwaltung als PKV´s: wollte ich nur noch einmal in großschrift wiederholen, da anscheinend eineige merkbefreite immer wieder dieses ammenmärchen der effektiven privaten versicherungen wiederholen ^^

pkv´ s heben pro kunde höhere verwaltungskosten... nicht zuletzt, weil sie erhöhte interne sätze veranschlagen, um geld bei den versicherten abzufassen ohne das vater staat meckern kann ^^
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13.06.2006 13:40 Uhr von Cenor_de
 
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Bei aller Liebe: Wozu muss etwas, zur Aufgabe der Solidargemeinschaft gehört, denn überhaupt Wettbewerb haben.
Menschen werden karnk, wenn das passiert, dann müssen sie versorgt werden. Ärzte weden dazu ausgbildet um zu wissen wie.

Wir brauchen keine privaten Krankenkassen, sondern bessere Leistungen für die GKV. Und der Beitrag mus gedeckelt werden.
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13.06.2006 14:34 Uhr von moddey
 
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@cenor: Ich sage es ja nicht gerne, aber ich muss zugeben manchmal sagst du weise Worte!
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13.06.2006 14:43 Uhr von fhentzsc
 
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die PKV scheint nur billiger! sobald ich Kind(er) und Frau mitversichern muss wird der Beitrag leicht teuerer als bei der GKV.

Ich habe dann zwar bessere Leistungen aber wann kann und will ich die als Selbständiger schon in Anspruch nehmen. Ich bin froh wenn ich das nicht brauche und mit meiner Arbeitskraft Geld verdiene.
Denn bin ich krank bekomme ich erst kein Geld vom Arbeitgeber/Krankenkasse. Daher ist mir auch die bestmögliche medizinische Versorgung wichtig.
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13.06.2006 15:09 Uhr von wewuma
 
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Wo gibt es Solidarität und wo gibt es Wettbewerb?: Mir dreht es den Magen um, wenn ich das sozialistische Geschwafel von Solidarität höre.
Auch bei den Roten ist sich jeder selbst der Nächste, gefordert wird immer nur von denen, die meißt auf Grund ihres eigenen Fleisses mehr erreicht haben als Andere.
Neben höheren Steuern ( die können es ja) wird von denen dann Solidarität geschildert.
Und wo ist dann bitte die Solidarität der NRW-Landtagsabgeordneten, die sich geschlossen (durch alle Parteien) aus dem Solidaritätssystem Altersversorgung verabschieden und ihre verdoppelten Abgeordnetenbezüge mit ihren Aufwendungen für die private Altersvorsorge begründen.

Wettbewerb: Das ich nicht lache - einen Haufen gesetzlicher Krankenkassen, die alle das mehr oder weniger Gleiche leisten (sollen).
Dabei werden jede Menge Vorstände bezahlt, die von Jahr zu Jahr unverschämter werden - einschlägige Berichte sind hinreichend bekannt.

Nicht dass ich den Privaten Krankenversicherern das Wort reden will aber:
Privatversicherte sind -nachweislich- seltener krank!
Sie gehen mit den von ihnen gezahlten Beiträgen sorgsamer um, als die gesetzlich versicherten, von denen auf Grund der Blockaden der kASSENÄRZTLICHEN vEREINIGUNGEN (schon wieder Funktionäre) die Transparenz im Gesundheitswesen verhindert wird.
Warum können Private KV regelmäßig Rückerstattungen zahlen, und bei den gesetzlichen wird´s >seit Jahrzehnten< stetig teurer.

Lasst die Privaten in Ruhe und bringt dedn Dschungel der gesetzlichen mit ihren vielen Pfründen wirklich ins REine, dann geht es auch dem GEsundheitswesen wieder besser- aber lasst das Gequatsche über Solidarität und Wettbewerb - alles Ideologie und keine Problemlösung.
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13.06.2006 18:46 Uhr von HackForce
 
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@wewuma: >>Auch bei den Roten ist sich jeder selbst der Nächste, gefordert wird immer nur von denen, die meißt auf Grund ihres eigenen Fleisses mehr erreicht haben als Andere. <<

oh ja genau herr ackermann rotiert geradezu vor feliß um soviel wie 280 facharbeiter zu leisten ^^
gerechtigkeit ist keine forderung von dummen utopisten, sondern eine notwendigkeit... ansonsten werden die "fleißigen" ausbeuter sich früher oder später in einer situation wiederfinden, in der die "dummen und faulen" ihre häuser abrennen und sie nen kopf kürzer machen...

>>Privatversicherte sind -nachweislich- seltener krank! <<

ROFL was ist das denn für eine binsenweisheit... natürlich sind die privat versicherten seltener krank... weil wie hier schon 5 x erwähnt, die PKV´s chronisch kranke und sozial schwache ausgrenzen und die sind bzw. werden aufgrund ihrer lebensumstände (schlechere nahrung, usw. harte körperliche arbeit) nunmal öfter krank werden...

es wird zeit die fehler der letzten jahre zu korrigieren, sonst knallt es bald ^^
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13.06.2006 19:01 Uhr von HackForce
 
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@wewuma: >>Warum können Private KV regelmäßig Rückerstattungen zahlen, und bei den gesetzlichen wird´s >seit Jahrzehnten< stetig teurer.<<

auch dies lässt sich eigentlich ganz einfach anhand der gesellschaftlichen und technischen entwiklcung der letzten jahre erklären.... warum du selbst dazu nicht in der lage bist ist mir ein rätsel...

1. die verteilungsungerechtigkeit hat sich verschärft, d.h. der kundenstamm der pkv´s ist reicher gewurden und der der gkv´s ärmer --> viele geringverdiener müssen prozentual höhere beiträge zahlen
2.der fortschritt der medizin, neue medikamente und behandlungsmethoden sind teuer --> höehere beiträge erforderlich
3.demographische entwicklung der deutschen bevölkerung, alte menschen benöttigen mehr ärtzlichen beistand als junge
4.die PKV´s haben in den letzten 20 jahren sehr gut in den gewässern der gkv´s gewildert und viele der noch verbliebenen gutverdiener abgeworben..
5.die "fleißige" pharmaindustrie nimmt das deutsche gesundheitssystem aus
6.die löhne der facharbeiter (oft pkv) steigen und die löhne der fließbandarbeiter sinken ^^

ist doch überhaupt nicht so schwer mal nachzudeneken ^^
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13.06.2006 19:02 Uhr von HackForce
 
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@wewuma2: >>Warum können Private KV regelmäßig Rückerstattungen zahlen, und bei den gesetzlichen wird´s >seit Jahrzehnten< stetig teurer.<<

auch dies lässt sich eigentlich ganz einfach anhand der gesellschaftlichen und technischen entwiklcung der letzten jahre erklären.... warum du selbst dazu nicht in der lage bist ist mir ein rätsel...

1. die verteilungsungerechtigkeit hat sich verschärft, d.h. der kundenstamm der pkv´s ist reicher gewurden und der der gkv´s ärmer --> viele geringverdiener müssen prozentual höhere beiträge zahlen
2.der fortschritt der medizin, neue medikamente und behandlungsmethoden sind teuer --> höehere beiträge erforderlich
3.demographische entwicklung der deutschen bevölkerung, alte menschen benöttigen mehr ärtzlichen beistand als junge
4.die PKV´s haben in den letzten 20 jahren sehr gut in den gewässern der gkv´s gewildert und viele der noch verbliebenen gutverdiener abgeworben..
5.die "fleißige" pharmaindustrie nimmt das deutsche gesundheitssystem aus
6.die löhne der facharbeiter (oft pkv) steigen und die löhne der fließbandarbeiter sinken ^^

ist doch überhaupt nicht so schwer mal nachzudenken ^^
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13.06.2006 19:48 Uhr von bLoodstorm01
 
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@hackforce: arbeitest du bei den Gesetzlichen oder willst du nur ne bessere medizinische Versorgung ohne viel zu bezahlen, weil du in deinem Leben nichts oder kaum was erreicht hast ? Die GKV´s bauen sich vollklimatisierte Glaspaläste, ihre Auszubildenen haben teileweise eine Art Internat mit Sauna und Whirlpool zur Verfügung. Von den Gehältern brauch ich nicht mal sprechen.
Bei meiner Privaten (Gott hab sie seelig ;) ) gibt aus nur eine Zentrale für die Rechnungen, bei vielen GKV´s in jeder Stadt eine. Das ist nur mal eins von vielen Beispielen über die Kosten der Verwaltung.
Außerdem Ich muss echt sagen, ich sch*** auf die Solidargemeinschaft. Ich sehe meine Rolle nicht darin ein defiziäres Staatsystem mitzufinanzieren, von dem ich nicht mal was halte. Damit meine ich u.a. auch das marode Rentensystem. Es sollte nur noch private Krankenkassen geben mit einer bestimmten vorgeschriebenen Mindestleistung. Alles weitere müsste als Option offen stehen. Und gut ist. Um die Rente sollte sich jeder selber kuemmern. Ich bezahl doch nicht 10.000 Euronen im Jahr und krieg dafuer nur eine 30 € Rentenerhoehung pro Jahr im Alter. Wuerd ich das privat anlegen, waer ich spaeter reich. Wir leben hier nicht im Sozial-, bzw. Kommunismus. Ich arbeite fuer mich und meine Familie und fuer niemand anderen.
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13.06.2006 20:02 Uhr von HackForce
 
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@bloodstorm^^: sorry aber leute die mit urbanen legenden argumentieren, die ferner von der realität nicht sein könnten, kann ich auch nicht mehr helfen...

wie gesagt und ich wiederhole es so oft bis es beim letzten von euch hängen bleibt, die verwaltungskosten der gkv´s sind niedriger als die der pkv´s...

>>Um die Rente sollte sich jeder selber kuemmern. >>

soweit wird es nie kommen, da die mehrheit unserer gesellschaft, gelücklicherweise mit mehr intelligenz und weitsicht gesegnet ist als du ^^

und jetzt mach brav deine schulaufgaben :)
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13.06.2006 20:07 Uhr von ArrowTiger
 
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@wok!: -- "Ein Großteil des Geldes wird von den Kassen nämlich in den Verwaltungen verpulvert. Die Privaten wirtschaften einfach besser."

Wat??? Da liegst Du völlig falsch!

Verwaltungskosten (hier: alles, was nicht Zahlungen im Gesundheitswesen sind):

GKV: ca. 4 - 6%
PKV: ca. 15 - 25%

So jedenfalls die mir bekannten Zahlen. Daßs es einige GKVen gibt, die mit dem Geld schöne Stadt-Paläste und Vorstandsgehälter zahlen, ist auch klar - man kann ja wechseln. Deshalb aber gleich alle GKVen über einen Kamm zu scheren, ist schlichtweg falsch. Zudem können die PKVen auch nur so lange günstig sein und besser dotieren, solange sie sich ihre Versicherten wie Rosinen rauspicken können (oder ansonsten gesalzene Beiträge verlangen). Fällt dieser Vorzug einmal weg (was durchaus mal geplant war), gehen die PKVen schnell in Richtung GKV-Beiträge und -Leistungen. (Darüber gibt es übrigens einige klare Aussagen aus der Versicherungswirtschaft.)

PKV wäre für mich das allerletzte, was ich abschließen würde (höchstens als günstige Zusatzversicherung). Ich bin allerdings mit einer Ärztin verheiratet, würde aber auch so nicht anders entscheiden... :-)

P.S.: Die meisten Ärzte die ich kenne, sehen das ähnlich, und sind meist ebenfalls in der GKV.

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