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Studie: Der Kampf gegen den Terror wird nicht erfolgreich sein

Das Ergebnis der am Sonntag publizierten Studie der Oxford Research Group von der Universität Oxford ist ernüchternd: Der Anti-Terror-Kampf verschlinge Milliardenbeträge und habe die terroristische Bedrohung mehr verschärft denn gemindert.

Man habe "mehr Unterstützer des Terrorismus geschaffen als ausgeschaltet", so eine Kernthese der Studie. Zudem ändere sich auch die Situation in den Einsatzgebieten Afghanistan und Irak, die Lage in diesen Ländern werde zunehmend angespannter.

Überdies lasse das militärisch dominierte Sicherheitsdenken wesentlich gravierendere Aspekte wie beispielsweise die drohende Energie- und Wasserknappheit außer Acht, die durch Konflikte voraussichtlich mehr Tote fordern werden als der Terrorismus.


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WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Terror, Kampf
Quelle: www.20min.ch

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2006 23:30 Uhr von The_Nothing
 
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Wer hat das nicht schon geahnt? Dass die Anti-Terrorfront sich nicht gerade Freunde macht, ist ja wohl klar.

Aber viele verteidigen das unrechtmäßige Vorgehen der USA beispielsweise im Irak ja noch immer, ungeachtet der Tatsache, dass gerade dieses Verhalten den Weltfrieden zunehmend destabilisiert! Aber je mehr die Situation eskaliert, um so mehr Pseudogründe hat das Öl-Regime um George W. Bush für weitere militärische Interventionen.
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13.06.2006 10:45 Uhr von polemikado
 
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@ The Nothing: Du siehst das vielleicht ein bisschen einseitig. Amerika ist wirklich ideologisch auf eine Weltpolizeistellung ausgerichtet, so erscheint der Grund durchaus glaubhaft. Ausserdem: Wenn die Amerikaner nichts unternehmen würden, würde es an ihrem Nationalstolz und Gerechtigkeitsgefühl kratzen.

Auch sollte man nicht so tun, als ob Terroristen wirklich eine politische Botschaft hätten. Viele von ihnen mögen ja wirklich ihre Motive haben, aber Terror basiert, wie der Name schon sagt, auf Angst- und Panikmache, und das ist kein Weg seine Meinung zu proklamieren, sondern nur ein Weg, um Macht zu bekommen. Es ist wirklich schwer, so etwas zu bekämpfen.

[irony] Wie viele Terroristen wurden zu dieser Studie interviewt??
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13.06.2006 11:07 Uhr von Silenius
 
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@polemikado: Und was ist ein unprovozierter Angriffskrieg anderes als staatlich organisierter Terror?
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13.06.2006 11:08 Uhr von Silenius
 
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Nachtrag: Die erste Kampagne im letzten Irakkrieg trug sogar den Namen: Shock & Awe
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13.06.2006 11:20 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Kampagnentitel: SHOCK verstehe ich ja, bin von der Ignoranz der USA ja noch ganz geschockt.

Aber wo bleibt AWE?
Und bei wem?
Den Irakies?
Den US-Wählern?
Den Kriegsdienstliestermüttern?
Oder dem Bush-Steuerberater?
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13.06.2006 11:31 Uhr von iceman220782
 
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These: Also mag sich jetzt echt fieß anhören, aber das sind die Amis mit ihrer chirogischen Kriegsführung selber Schuld.

Wenn man sich an Deutschland am Ende des zweiten Weltkriegs erinnert, da waren die meinsten Städte zertört. Ich behaupte mal aus jeder Familie ist mindestens einer gestorben und alle waren froh das es vorbei war.

Und mit einer "sauberen" Kriegsführung kann man einfach den Willen zum Wiederstand nicht brechen.
Erst wenn das Leid größer wäre als der Stolz und jeder nur noch in Ruhe leben wollen würde und dafür auch noch den eigenen Vater, Sohn etc. verraten würde, wenn er was plant, würde es da Ruhe geben. Wobei die Mentalität natürlich auch noch eine ganz andere ist.

Hört sich zwar hart an ist aber so. Also sollen sich die Amis nicht wundern.
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13.06.2006 12:20 Uhr von Alfadhir
 
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kein wunder wenn man mit diesem kampf: "gegen den terror" mehr terror verbreitet und mehr unschuldige tötet als alle "terroristen" dieser welt zusammen es jehmals gekonnt hätten.
bei diesem kampf geht es ja auch nur um intressen der mächtigen und das ist nicht die terrorismus bekämpfung (das haben auch schon viele us soldaten gemerkt die z.B. im irak vor ort sind).
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13.06.2006 12:36 Uhr von Silenius
 
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@iceman220782: Du sprichst dich also für ein groß angelegtes Flächenbombardement aus, damit der Widerstandswille der Bevölkerung gebrochen wird?
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13.06.2006 12:39 Uhr von zocs
 
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Armut ist hier das Schlagwort: Gäbe es weniger Armut und würden nicht Hunderte von Milliarden Doller für Kriege und Waffen genutzt, gäbe es extrem weniger Terror ...
Denn nur wer am Abgrund steht, ist zu solchen Dingen bereit ... oder wird unterstützt.
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13.06.2006 13:02 Uhr von ladym.
 
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auch wenn auch wenn Bushs Intentionen ganz anderen Zielen galt (und ich kann Busch bestimmt nicht leiden, ich hätte lieber GORE gehabt) ist eines jedoch ganz klar, für mich, ans Tageslicht gekommen. Nämlich die Tatsache das die terroristischen Völker (die Normalbevölkerung die sich dem nicht anschließt mal ausgeklammert) an Grausamkeit wohl nicht zu überbieten sind. Egal was dieser Bush auch getan hat, wir wollen einmal nicht vergessen und uns den 11. September noch einmal ins Gedächtnis rufen! Nichts was Bush in Angriff genommen hat konnte diese Grausamkeit, Feigheit Hinterhältigkeit auch nur annähernd erreichen. Ich glaube das manchen Menschen bereits schon in Vergessenheit geraten ist wie viele Menschen am 11. September gestorben sind. Und nicht einmal politisch verantwortliche Personen, sondern Normalbürger, Mütter, Söhne, Väter, Schwestern, Brüder, Omas und Opas. Ich spreche ganz deutlich aus: " nachdem das Kind bereits schon in den Brunnen gefallen ist stehe ich eindeutig zu den USA. "
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13.06.2006 13:41 Uhr von GuaranaJones
 
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@chorkrin: man könnte auch die ganze weltbevölkerung einstampfen, dann wäre mit sicherheit ruhe. ;)
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13.06.2006 14:19 Uhr von opppa
 
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Die Amerikamer: sollten lieber den z.Zt. größten Terroristen bekämpfen, der in Afghanistan und im Irak die Bevölkerung terrorisiert, um die Demokratie einzuführen.
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13.06.2006 17:03 Uhr von daMaischdr
 
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@Ladym: hör bitte auf, den 11.September als Rechtfertigung für die Verbrechen der US-Regierung anzuführen. Nur völlig Bekloppte glauben noch an dieses Märchen. Der 11.09. wurde von den USA selbst veranstaltet, das ist ein Fakt PUNKT.


@chorkrin

sag mir bitte, das dein Kommentar ironisch gemeint war, ansonsten wärst du ein Fall für den Verfassungsschutz.
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13.06.2006 17:59 Uhr von daMaischdr
 
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du sprichst dich also: allen Ernstes dafür aus, dass ein Aggressor, der ein anderes Land aus rein ökonomischen oder geostrategischen Gründen überfällt, deren Zivilbevölkerung ausrotten darf, damit sich diese gegen die anschließende Besatzung nicht mehr wehren kann und man ungestört die Bodenschätze des Landes rauben kann? Na Halleluja! Ich hab ja schon eine Menge kranke Beiträge hier im Forum gelesen, aber du schießt echt den Vogel ab!


PS. du solltest mal im amerikanischen oder israelischen Verteidigungsministerium vorsprechen. Da würdest du sicher mit Kusshand genommen.
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14.06.2006 09:28 Uhr von rolf.w
 
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@Chorkrin: "...wie das Problem des Fanatismus und Terrorismus alternativ zu lösen wäre "

Weil es keine Lösung, ausser die der totalen Auslöschung, gibt. Die Terroristen haben keine klar definierten Ziele, jeder Terror-Clan hat seine eigenen Ansichten.
Es geht ihnen um die Veränderung des Weltbildes, um Macht, weniger um Reichtum, sonst würden sie Banken überfallen. Die Terroristen bekämfen zum Großteil ihre eigenen Landsleute. Der Glaube wird als Legitimation und gleichzeitig auch als Schutzschild vorn angetragen.

Das ist wie in der Medizin, es gibt Krankheiten, die kann man nicht heilen. Man kann Symptome behandeln, nicht aber die Quelle. Bei einigen Therapien wird man nur ruhig gestellt, bei anderen weggesperrt. Nur Heilung selbst gibt es keine.

Der Terror erscheint mir für viele einfach der Lebensinhalt zu sein, sie können sich an nichts anderem mehr erfreuen, geniessen es, heimlich aufgenommene Botschaften zu verbreiten oder gar von den Medien hofiert zu werden.
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14.06.2006 16:33 Uhr von Silenius
 
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@ladym. Keiner der Attentäter und Drahtzieher des 11. September kam aus dem Irak. Wie erklärst du dir den Feldzug denn nun?
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14.06.2006 16:34 Uhr von Silenius
 
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Vergessen: Die meisten Attentäter kamen aus Saudi-Arabien und Afghanistan.
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14.06.2006 18:51 Uhr von schneekoenig
 
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das sollte schorch bush wissen oja, das wissen wir nun alle.
aber bush ingnoriert es wohl bis heute, was sein "po"litik nicht besser beweisen tut.
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15.06.2006 10:20 Uhr von zagor
 
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@ladym: Wieviele Iraker müssten noch sterben, bis dieser selbstinszenierte "Terrorangriff" vom 11.Sep. deine nahezu unheilbaren Wunden und Schmerzen wieder heilen lässt?...bzw: are you brainwashed?
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15.06.2006 11:29 Uhr von ladym.
 
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@ daMaischdr und Zagor: nun, wenn dem so ist wie du ,daMaischdr, schreibst, dann wüsste ich schon ganz gern wie du das beweisen willst.. Man kann nicht einfach Behauptungen in die Welt setzen ohne einen Beweis zu haben. Den hätte ich nun doch ganz gerne bevor ich etwas anderes glauben soll.

Zagor:

es ging um die Frage des Terrorismus. Ich habe niemals behauptet das die Terroristen aus dem Irak ausschließlich kommen sollen.
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17.06.2006 23:53 Uhr von FleurMia
 
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hmm schön, dass man das jetzt schwarz auf weiss hat... aber wenn man das alles ein bißchen verfolgt hat, dann konnte man auch mit gesundem Menschenverstand drauf kommen..
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18.06.2006 19:56 Uhr von marshaus
 
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terrorismus: wurde erst von herrn bush in den irak gebracht und amerika weiss genau warum sie einige vertraege niemals unterschreiben werden, aber solange keiner den mut hat bush anzuzeigen oder wir weiter zulassen das die stellen wie bei der weltbank von amerikanern weiter besetzt werden sollten wir nicht meckern.
wir haben bush geschaffen und erhalten.
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19.06.2006 22:22 Uhr von hrungnir1
 
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klar: wer will denn ein Allheilmittel gegen den Terror finden??? Die Amis brauchen sich nicht wunder, so wie die sich aufführen

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